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Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsverzeichnis
06
12.2.2016
Editorial
Marko Wieczorek
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Gastkommentar
Betriebswirtschaft
Aufsätze
IFRS Rechnungslegung
Dr. Robert Walter
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Im Zuge der Digitalisierung haben sich jüngst Geschäftsmodelle entwickelt, bei denen Endkunden über Online-Vermittler diverse Dienstleistungen, z.B. Reisen, Finanzprodukte oder Energieversorgung erwerben können. Bezüglich der zeitlichen Umsatzrealisierung derartiger Geschäftsmodelle durch den Vermittler haben sich mangels eindeutiger Regelungen unter aktuellen IFRS verschiedene Bilanzierungsweisen in der Praxis herausgebildet. Der Vermittler erhält im Gegenzug für die übermittelten Kundendaten eine Provision, deren tatsächlicher Erhalt aber von verschiedenen Faktoren abhängt, bspw. ob der Endkunde von gesetzlich oder freiwillig gewährten Rücktrittsrechten Gebrauch macht. Die Realisierung der erwarteten Provision unter Berücksichtigung zukünftiger Storni ist sowohl gem. IAS 18 „Umsatzerlöse“ als auch nach IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ bereits bei Transfer der Kundendaten durch den Vermittler an den Erbringer der Primär-Dienstleistung möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass der Vermittler über ausreichende historische Daten bspw. über Provisionsverluste aufgrund von Kundenrücktritten verfügt.
301

Steuerrecht
Aufsätze
Internationales Steuerrecht
RA/FAStR Dr. Sebastian Benz / RA/StB Dr. Julian Böhmer
sebastian_benz
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Die EU-Kommission hat am 28.01.2016 Vorschläge für ein Maßnahmenpaket veröffentlicht, mit dem die Vorgaben der BEPS-Berichte der OECD/G20 vom Oktober 2015 europaweit umgesetzt werden sollen. Das Paket, das die Kommission als Anti Tax Avoidance Package bezeichnet hat, umfasst den Vorschlag für eine Richtlinie zur Umsetzung bestimmter BEPS-Maßnahmen in nationales Recht der Mitgliedstaaten, eine Empfehlung zur Umsetzung weiterer BEPS-Maßnahmen in die DBA der Mitgliedstaaten, einen weiteren Richtlinienentwurf zur Integration des Country-by-Country-Reporting in die EU-Amtshilferichtlinie sowie einen Vorschlag an das EU-Parlament und den Europäischen Rat für eine Strategie, wie mit Drittstaaten umgegangen werden soll, damit auch diese die BEPS-Maßnahmen umfänglich umsetzen. Der nachfolgende Beitrag erläutert den Inhalt des Anti Tax Avoidance Package. In einem der nächsten Hefte setzen sich Lüdicke und Oppel mit der möglichen Umsetzung der Vorschläge in deutsches Recht auseinander.
307

Einkommensteuer
StB Dieter Stegemann
dieter_stegemann
Das Treuhandmodell kann nicht nur organschaftsähnliche Wirkungen entfalten, sondern bei entsprechender Ausgestaltung nach Auffassung des Autors auch die sog. Mindestbesteuerung (§ 10d Abs. 2 Satz 1 EStG, § 8 Abs. 1 Satz 1 KStG, § 10a Satz 1 und 2 GewStG) vermeiden bzw. deutlich reduzieren. Der Beitrag zeigt anhand von zwei konkreten Beispielen auf, dass ein verrechenbarer Verlust aus der Treuhand-KG gem. § 15a EStG festzustellen sein kann, auch wenn keine Mitunternehmerschaft vorliegt. Für den Ein-Unternehmer kann somit ein verrechenbarer Verlust aus der Treuhand-KG entstehen, der in nachfolgenden Jahren mit Gewinnen aus der Treuhand-KG ohne Anwendung der Regelungen zur Mindestbesteuerung nutzbar ist.
314

Kurz kommentiert
Umsatzsteuer
RiFG Dr. Michael Hennigfeld
michael_hennigfeld
318

Wirtschaftsrecht
Aufsätze
Kapitalmarktrecht
Dr. Oliver Zander
oliver_zander
Durch das OGAW-V-Umsetzungsgesetz, welches am 29.01.2016 vom Bundestag beschlossen wurde, wird u.a. der rechtliche Rahmen für Kreditfonds bestimmt. Kreditfonds können angesichts der derzeit knappen Anlagemöglichkeiten für institutionelle Anleger eine interessante Alternative sein. Ferner werden die Änderungen der OGAW-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Dies bringt insbesondere Veränderungen für die Verwahrstellen mit sich, die ihre mit den Fonds geschlossenen Verwahrstellenverträge auf Anpassungsbedarf prüfen sollten. OGAW-Kapitalverwaltungsgesellschaften werden ihre Vergütungsstrukturen prüfen müssen. Die Neuerungen treten bereits am 18.03.2016 in Kraft.
331

Kurz kommentiert

Arbeitsrecht
Aufsätze
Betriebsverfassungsrecht
Prof. Dr. Olaf Deinert
olaf_deinert
Im Zuge einer zunehmenden transnationalen Konzernmobilität von Arbeitnehmern werden immer mehr Arbeitnehmer aus dem Ausland in inländische Betriebe entsandt. Neben individualvertraglichen Fragen ergeben sich auch betriebsverfassungsrechtliche Probleme. Der Autor untersucht zunächst die Frage des anwendbaren Rechts. Darüber hinaus werden die Voraussetzungen für eine Beteiligung des Betriebsrats bei der Einstellung erörtert. Fragen der Erstreckung der Mitbestimmung sowie die Anwendbarkeit von Betriebsvereinbarungen auf transnational entsandte Arbeitnehmer, die nach Aufgabe der „reinen Zwei-Komponenten-Lehre“ auch für innerstaatliche Fälle noch nicht vollständig ausgelotet sind, werden in den Blick genommen. Schließlich wird untersucht, welche Möglichkeiten der Betriebsrat hat, auf die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu drängen und welche Vorschriften insoweit von Relevanz sind.
349

Kurz kommentiert

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