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Fachmedien

Verwaltungsanweisungen Steuerrecht

Neufassung des § 50i EStG durch das „Anti-BEPS-Umsetzungsgesetz“

Aufhebung des BMF-Schreibens vom 21.12.2015 (BStBl. I 2016 S. 7 = DB 2016 S. 21)

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt hinsichtlich der Anwendung des § 50i Abs. 2 EStG i.d.F. des Art. 7 des Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen vom 20.12.2016 (BGBl. I 2016 S. 3000) Folgendes: § 50i Abs. 1 und 2 und § 52 Abs. 48 EStG sind durch Art. 7 des genannten Gesetzes geändert bzw. neu gefasst worden. Nach der geänderten Fassung des §

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5. VermBG: Erstmalige Anwendung des Verfahrens der elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung

Nach § 17 Abs. 14 Satz 1 5. VermBG und § 11 Abs. 1 Satz 2 VermBDV 1994 hat das BMF den Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung der Regelungen zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung durch ein im BStBl. zu veröffentlichendes Schreiben mitzuteilen (Startschreiben). Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird hiermit festgelegt, dass das Verfahren der elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung erstmals anzuwenden ist für

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Änderung des § 253 HGB durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften

Auswirkung auf die Anerkennung steuerlicher Organschaften

Durch Art. 7 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (BGBl. I 2016 S. 396) wurde der handelsrechtliche Ansatz von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen geändert. Abzuzinsen sind derartige Rückstellungen nunmehr nicht mehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, sondern mit dem Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren

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Eigener Aufwand des Unternehmer-Ehegatten für die Errichtung von Betriebsgebäuden auf einem auch dem Nichtunternehmer-Ehegatten gehörenden Grundstück

BFH, Urteil vom 09.03.2016 – X R 46/14, DB 2016 S. 1166

Mit Urteil vom 09.03.2016 (DB 2016 S. 1166) hat der BFH zur Behandlung des eigenen Aufwands des Betriebsinhabers für die Errichtung eines betrieblich genutzten Gebäudes auf einem auch dem Nichtunternehmer-Ehegatten gehörenden Grundstück entschieden. Zu den Folgen, die sich aus dieser Rspr. ergeben, nimmt das BMF im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder wie folgt Stellung: 1. Zurechnung des Gebäudes 1 Errichtet der Betriebsinhaber mit eigenen Mitteln ein Gebäude

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Steuererklärungsfristen: Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2016 und Fristverlängerung

Vorbemerkung §§ 109 und 149 AO i.d.F. des StModernG vom 18.07.2016 (BGBl. I 2016 S. 1679) sind zwar am 01.01.2017 in Kraft getreten. Die neuen Regelungen sind allerdings erstmals anzuwenden für Besteuerungszeiträume, die nach dem 31.12.2017 beginnen, und Besteuerungszeitpunkte, die nach dem 31.12.2017 liegen (Art. 97 § 10a Abs. 4 Satz 1 EGAO i.d.F. des StModernG). Für Besteuerungszeiträume, die vor dem 01.01.2018 beginnen, und Besteuerungszeitpunkte, die vor dem 01.01.2018 liegen, sind daher weiterhin

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Erteilung von verbindlichen Auskünften zu den ab 01.07.2016 geltenden Verschonungsregelungen für Unternehmen

Das BVerfG hat mit Urteil vom 17.12.2014 (1 BvL 21/12, RS1046342) die Unvereinbarkeit der Verschonungsregelungen nach §§ 13a und 13b ErbStG mit dem GG erklärt, zugleich aber deren Weitergeltung bis zu einer gesetzlichen Neuregelung angeordnet. Mit Kurzinformation vom 29.08.2012 (i.d.F. vom 27.02.2015) wurden die Ämter im Hinblick auf die ausstehende Neuregelung angewiesen, Anträge auf verbindliche Auskünfte in Bezug auf die Verschonungsregelungen nach §§ 13a und 13b ErbStG abzulehnen. Die Neuregelung

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Pauschbeträge für Sachentnahmen (Eigenverbrauch) 2017

Das BMF hat die für das Jahr 2017 geltenden Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen) bekannt gemacht: Vorbemerkungen Die Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben werden auf der Grundlage der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Aufwendungen privater Haushalte für Nahrungsmittel und Getränke festgesetzt. Sie beruhen auf Erfahrungswerten und bieten dem Stpfl. die Möglichkeit, die Warenentnahmen monatlich pauschal zu verbuchen. Sie entbinden ihn damit von der Aufzeichnung

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Steuerliche Behandlung von Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei betrieblich und beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 01.01.2017

Aufgrund des § 9 Abs. 4a Satz 5 ff. EStG werden im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder die in der anliegenden Übersicht (XQ1224804) ausgewiesenen Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen ab 01.01.2017 bekannt gemacht (Fettdruck kennzeichnet die Änderungen gegenüber der Übersicht ab 01.01.2016 – BStBl. I 2015 S.1058). Bei eintägigen Reisen in das Ausland ist der entsprechende Pauschbetrag

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