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Fachmedien

Verwaltungsanweisungen Steuerrecht

Anwendung der Abkommen über die Besteuerung von Zinserträgen für Zinszahlungen, die nach dem 31.12.2015 geleistet werden

Die Bundesrepublik Deutschland und die Britischen Jungferninseln, Curacao, Guernsey, Jersey, Montserrat und die Insel Man haben sich darauf verständigt, dass das jew. mit der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossene Abkommen über die Besteuerung von Zinserträgen nicht mehr für Zinszahlungen angewendet wird, die nach dem 31.12.2015 geleistet werden. Das jeweilige Abkommen bleibt jedoch in Anlehnung an die Richtlinie zur Aufhebung der Richtlinie 2003/48/EG des Rates vom 03.06.2003 im Bereich der Besteuerung

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Merkblatt zum internationalen Verständigungs- und Schiedsverfahren auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen

Überarbeitung des BMF-Schreibens vom 13.07.2006 (BStBl. I 2006 S. 461)

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den Vertretern der obersten Finanzbehörden der Länder wird die Tz. 5 des Merkblatts zum internationalen Verständigungs- und Schiedsverfahren auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen wie folgt neu gefasst: „5 Verzicht auf Durchführung eines Schiedsverfahrens Der Zugang zu einem Verständigungs- oder Schiedsverfahren ist ein gesetzlich verankertes Recht des Stpfl. und darf von der Finanzverwaltung nicht behindert werden. In Fällen,

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Automatischer Informationsaustausch nach dem Common Reporting Standard sowie dem FKAustG

Veröffentlichung der amtlichen Datensatzbeschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland sowie 87 andere Staaten haben sich darauf verständigt, durch gegenseitigen Informationsaustausch über Finanzkonten eine effektive Besteuerung sicherzustellen (CRS sowie FKAustG). Durch den Standard verpflichten sich die Vertragsparteien, die vereinbarten Daten von Finanzinstituten zu erheben und regelmäßig automatisch auszutauschen. Nach § 5 Abs. 1 Satz 1 sowie § 27 Abs. 2 FKAustG hat die Übermittlung der auszutauschenden Daten an das BZSt nach amtlich vorgeschriebenem

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Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine PersGes. nach § 24 UmwStG

Bilanzierungspflicht bei Stpfl., die ihren Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung nach

Wird ein Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil, für den der Gewinn im Wege der Einnahmenüberschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt wird, nach § 24 UmwStG in eine PersGes. eingebracht, die ihren Gewinn ebenfalls nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt, ist nach der bisherigen Verwaltungsauffassung ein Wechsel zur Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich nach § 4 Abs. 1 EStG erforderlich (vgl. UmwStE 2011, BStBl. I 2011 S. 1314 = DB 2012 S. 86, Rn. 24.03; R 4.5 Abs. 6 EStR 2012; H 4.5

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Betrieblicher Schuldzinsenabzug nach § 4 Abs. 4a EStG bei Mitunternehmerschaften

Ermittlung der Schuldzinsenquote zur Aufteilung des Kürzungsbetrags

Gem. § 4 Abs. 4a EStG sind Schuldzinsen teilweise nicht als Betriebsausgaben abziehbar, wenn Überentnahmen i.S.d. § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG getätigt werden. Die nicht abziehbaren Schuldzinsen werden dabei typisiert mit 6% der Überentnahme des Wirtschaftsjahres zzgl. der Überentnahmen und abzgl. der Unterentnahmen vorangegangener Wirtschaftsjahre ermittelt. Die außerbilanzielle Hinzurechnung wird auf die tatsächlich im Wirtschaftsjahr angefallenen Schuldzinsen abzgl. eines Kürzungsbetrags von 2.050

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Behandlung sog. anschaffungsnaher Aufwendungen

Bisher noch offene Zweifelsfragen

Durch das Nebeneinander von Verwaltungsanweisung (BMF vom 18.07.2003, BStBl. I 2003 S. 386 = DB 2003 S. 1650) und gesetzlicher Neuregelung in § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG sind Fragen zu deren Anwendungsbereich aufgetreten. Nach Abstimmung auf Bund-Länder-Ebene wird gebeten, hierzu folgende Auffassung zu vertreten: 1. Sollen Aufwendungen, die zur Beseitigung der Funktionsuntüchtigkeit führen und für sich Anschaffungskosten sind, in die Prüfung der 15%-Grenze des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG einbezogen werden?

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Anrechnung oder Abzug ausländischer Steuern im Organkreis

§ 26 KStG i.V.m. § 34c Abs. 1 und 2 EStG

Es ist gefragt worden, von wem innerhalb eines Organkreises (Organträger und/oder Organgesellschaft) das Wahlrecht auf Abzug der ausländischen Steuern bei der Ermittlung der Einkünfte ausgeübt werden kann, um eine einheitliche Ausübung des Wahlrechts pro ausländischem Staat (R 26 Abs. 3 Satz 4 KStR 2015) sicherzustellen. Es wird gebeten, hierzu folgende Auffassung zu vertreten: Das Wahlrecht nach § 34c Abs. 2 EStG, statt der Anrechnung nach § 34c Abs. 1 EStG die ausländische Steuer bei der Ermittlung

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Zuständigkeit für Stundungen nach § 222 AO und § 6 Abs. 4 AStG

Erlasse nach

Unter Aufhebung der bisherigen Anordnungen wird die Zuständigkeit für Stundungen nach § 222 AO und § 6 Abs. 4 AStG, Erlasse nach § 227 AO, Billigkeitsmaßnahmen nach § 163 AO, Absehen von Festsetzungen nach § 156 Abs. 2 AO und Niederschlagungen nach § 261 AO von Landessteuern und sonstigen durch Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern und Abgaben – jew. einschließlich Nebenleistungen – sowie für den Verzicht auf Zinsen nach § 234 Abs. 2, § 237 Abs. 4 AO, soweit sie auf durch Landesfinanzbehörden

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