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Fachmedien

Betriebswirtschaft Kompakt

Keine Abführungssperre für Bewertungsgewinne aus der Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB n.F.

In der Praxis bestand bislang eine erhebliche Rechtsunsicherheit hinsichtlich der Frage, ob ausschüttungsgesperrte Bewertungsgewinne, die aus der Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB n.F. resultieren, bei Existenz eines Ergebnisabführungsvertrags (EAV) abführungsgesperrt sind (§§ 291, 301 AktG). Das BMF hat mit Schreiben vom 23.12.2016 entschieden, dass insoweit keine Abführungssperre besteht. Dies hat zur Folge, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung eines EAV auch die Bewertungsgewinne abzuführen sind.

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IDW RS HFA 17: Abkehr von der Going-Concern-Prämisse auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss

Der HFA hat die am 10.06.2011 verabschiedete Stellungnahme zur Rechnungslegung „Auswirkungen einer Abkehr von der Going-Concern-Prämisse auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss (IDW RS HFA 17)“ nach Abstimmung mit dem Fachausschuss Sanierung und Insolvenz (FAS) am 08.09.2016 geändert. Gegenstand der Änderung waren neben redaktionellen Anpassungen auch Modifikationen aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Verabschiedung von IDW RH HFA 1.012 zur externen handelsrechtlichen Rechnungslegung im Insolvenzverfahren.

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Betriebliche Altersversorgung im Jahresabschluss zum 31.12.2016 – Update

Das Marktzinsniveau zu Ende Dezember 2016 entspricht weitgehend dem Zinsniveau von Ende November 2016. Der Rechnungszinssatz nach IFRS wird sich damit methoden- und bestandsabhängig voraussichtlich zwischen 1,4% und 2,3% bewegen (Vorjahr: 2,1% bis 3,0%). Für die Bewertung von typischen Pensionsverpflichtungen nach HGB ergibt sich – bei veränderter Durchschnittsbildung – der bereits prognostizierte Abzinsungssatz von 4,01% (Vorjahr: 3,89%).

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Neuer Kapitalisierungsfaktor nach § 203 BewG für das vereinfachte Ertragswertverfahren durch die ErbSt-Reform

Mit mehr als dreimonatiger Verspätung stimmte am 14.10.2016 nach dem Bundestag auch der Bundesrat der durch den Beschluss des BVerfG vom 17.12.2014 (Vgl. BVerfG vom 17.12.2014 – 1 BvL 21/12, BStBl. II 2015 S. 50) notwendig gewordenen ErbSt-Reform zu. Entgegen den ursprünglichen Entwürfen zum neuen ErbStG wird die beschlossene Reform nun auch Änderungen in der steuerlichen Unternehmensbewertung zur Folge haben. Dabei wird das anhaltende Niedrigzinsniveau zukünftig auch bei der Unternehmensbewertung für erbschaftsteuerliche Zwecke in Form eines geringeren Kapitalisierungsfaktors beim vereinfachten Ertragswertverfahren i.H.v. 13,75 berücksichtigt; mit der Folge, dass steuerliche Bewertungen nach den §§ 199 ff. BewG niedriger ausfallen als bisher.

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Unterstützung von Überwachungs- und Governancepflichten durch den WP: Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von internen Revisionssystemen (IDW EPS 983)

Corporate Governance Systeme, wozu auch das interne Revisionssystem gehört, unterliegen der Überwachungspflicht durch Aufsichtsräte und Beiräte privatrechtlich organisierter Unternehmen. Darüber hinaus ist die interne Revision ein wichtiger Bestandteil der Governancepflichten von Gebietskörperschaften. Der neue IDW EPS 983 vom 14.06.2016 enthält umfangreiche Regelungen zur Unterstützung dieser Überwachungs- und Governancepflichten im privaten wie im öffentlichen Bereich durch den WP.

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Unternehmensbewertung: Der FAUB empfiehlt eine neue Vorgehensweise bei der Rundung des Basiszinssatzes

Am 13.07.2016 wurde vom Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des IDW eine neue Empfehlung für die Vorgehensweise bei der Rundung des Basiszinssatzes ausgesprochen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus sah sich der FAUB dazu gezwungen, die nunmehr seit über 11 Jahren gültige Empfehlung im Hinblick auf die Basiszinssatzrundung anzupassen bzw. zu erweitern. Die im August 2016 verabschiedete Empfehlung sieht eine genauere Rundung des Basiszinssatzes in Zeiten niedriger Zinsen vor. Durch die Neuregelung sollen die Auswirkungen des Niedrigzinsniveaus abgemildert und Auswirkungen auf Unternehmenswerte genauer berücksichtigt werden. Nachfolgend wird überblicksartig die Neuregelung dargestellt.

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IDW S 13 – Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien- und Erbrecht

Am 14.06.2016 wurde der IDW S 13 in seiner endgültigen Fassung vom Hauptfachausschuss (HFA) des IDW gebilligt (IDW Life 2016 S. 574 ff.). Mit der Veröffentlichung von IDW S 13 geht das IDW einen weiteren Schritt in Richtung Konkretisierung der Grundsätze des IDW S 1 i.d.F. 2008 für spezifische Bewertungsanlässe. Der neue Standard ersetzt nach mehr als 20 Jahren die bisherige IDW Stellungnahme: Zur Unternehmensbewertung im Familien- und Erbrecht (IDW St/HFA 2/1995) und passt diese an die aktuelle Rspr. an. Zudem werden im IDW S 13 die im IDW Praxishinweis 1/2014 zur Bewertung von KMU getroffenen Aussagen zur übertragbaren Ertragskraft und ggf. einem in diesem Zusammenhang stehenden Erfordernis zur Abschmelzung des künftigen Ertragspotenzials integriert.

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IASB konkretisiert IFRS 2 „Anteilsbasierte Vergütungen“

Mit seiner jüngsten Änderung von IFRS 2 im Juni 2016 hat sich der IASB einiger Zweifelsfragen der Bilanzierung anteilsbasierter Vergütungen angenommen. Hierbei standen Transaktionen mit Barausgleich im Vordergrund, deren Bilanzierung in IFRS 2 bislang nur wenig konkret geregelt war.

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