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07.12.2015

Betriebswirtschaft, Meldung

Neue WPK-Analyse zur Entwicklung und Struktur von Abschlussprüferhonoraren und Umsatzerlösen

Beitrag mit Bild

Die Analyse der WPK bietet Einblicke in die aktuelle Struktur des Wirtschaftsprüfungsmarkts in Deutschland.

Die Analyse des deutschen Wirtschaftsprüfermarkts für das Jahr 2014 der Wirtschaftsprüferkammer (WPK)  zeigt stetig steigende Zahlen der  im Berufsregister der WPK eingetragenen Netzwerke und der ihnen angeschlossenen Wirtschaftsprüfungspraxen.

Ende 2014 waren 603 Wirtschaftsprüfungspraxen (2013: 571, 2012: 445) in 286 Netzwerken (2013: 257, 2012: 184) registriert. 498 Wirtschaftsprüferpraxen übernahmen 2.656 Abschlussprüfungen bei dem Kapitalmarkt nahe stehenden Unternehmen. 79 dieser Praxen prüften 677 Unternehmen von öffentlichem Interesse im Sinne des § 319a Handelsgesetzbuch (HGB). Ausgehend vom Anwendungsbereich des § 319a HGB, wie er im Entwurf des Abschlussprüfungsreformgesetzes vorgesehen ist, wird die Zahl auf 113 Praxen steigen.

Gesamtumsatz lag bei 5,7 Mrd. Euro

Die Analyse zeigt zudem, dass 96 Prozent der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bis zu zehn Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer beschäftigen. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit bis zu zehn Wirtschaftsprüfern/vereidigten Buchprüfern beteiligten sich verstärkt an Qualitätskontrollverfahren. Der Gesamtumsatz der § 319a HGB-Praxen betrug circa 5,7 Mrd. Euro. Auf Abschlussprüfungsleistungen entfielen anteilig circa 1,9 Mrd. Euro. Davon betrafen etwa 426 Mio. Euro die Prüfungen der Unternehmen von öffentlichem Interesse.

(WPK vom 07.12.2015/ Viola C. Didier)


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