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Neue Regeln gegen Steuerhinterziehung in Kraft

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In den jüngsten Skandalen wie den „Paradise Papers“ wurde massiver Steuermissbrauch aufgedeckt – jetzt sorgt die EU durch neue Regeln für mehr Transparenz und Nachverfolgbarkeit. | ©bluedesign/fotolia.com

Seit dem 01.01.2018 gelten neue Vorschriften zur Verhinderung von Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Die neuen Regeln sollen den Steuerbehörden bei der Bekämpfung der durch die Paradise-Papers aufgedeckten Strukturen zur Steuerhinterziehung und Steuervermeidung einen wichtigen Impuls geben.

„Wir wollen den Steuerbehörden die entscheidenden  Informationen über die Personen geben, die hinter einem Unternehmen oder einer Stiftung stehen. Nur so können sie Steuerhinterzieher identifizieren und bekämpfen“, so Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll. Die neuen geänderten Vorschriften, die in der Richtlinie über die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden im Bereich der Besteuerung verankert sind, werden den Steuerbehörden den dringend benötigten Zugang zu Informationen über die tatsächlichen Eigentümer von Unternehmen, Trusts und Fonds ermöglichen und es ihnen ermöglichen, schnell und effizient auf Fälle von Steuerhinterziehung und -umgehung zu reagieren.

(EU-Kommission, PM vom 03.01.2018 / Viola C. Didier)


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