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Modernisierung des Besteuerungsverfahrens: Spendenquittung per E-Mail


Das BMF-Schreiben eröffnet damit Möglichkeiten für Bürger und gemeinnützige Körperschaften, das Verfahren um die Zuwendungsbestätigungen eigenständig digital zu organisieren. | © ra2 studio / fotolia.com

Spendenquittungen können künftig auch per E-Mail übermittelt werden. Hintergrund ist ein BMF-Schreiben vom 06.02.2017, das es gemeinnützigen Organisationen freistellt, wie sie künftig Zuwendungsbestätigungen übermitteln wollen.

Steuerrecht und Steuervollzug stehen im Wandel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die fortschreitende Technisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche erfordert auch eine Modernisierung der Abläufe des bestehenden Spendennachweisverfahrens.

Elektronische Erteilung von Zuwendungsbestätigungen

Nach dem aktuellen BMF-Schreiben vom 06.02.2017 gilt für die Frage, ob durch den Zuwendungsempfänger elektronisch an den Zuwendenden übersandte Zuwendungsbestätigungen als Zuwendungsnachweise i. S. d. § 10b EStG in Verbindung mit § 50 Abs. 1 EStDV anerkannt werden können und zum Sonderausgabenabzug berechtigen, Folgendes: Zuwendungsempfänger, die dem zuständigen Finanzamt die Nutzung eines Verfahrens zur maschinellen Erstellung von Zuwendungsbestätigungen gemäß R 10b.1 Abs. 4 EStR angezeigt haben, können die maschinell erstellten Zuwendungsbestätigungen auf elektronischem Weg in Form schreibgeschützter Dokumente an die Zuwendenden übermitteln.

Für die Abzugsberechtigung ist es dann unerheblich, dass der Zuwendungsempfänger den Ausdruck des entsprechenden Dokuments nicht selbst übernimmt, sondern dem Zuwendenden überlässt.

(BMF vom 06.02.2017 / Viola C. Didier)


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