Mehrzahl der deutschen Außenhandelsunternehmen sind Importeure


Die größten Handelspartner Deutschlands im Jahr 2014 waren Frankreich, die Niederlande sowie die USA. | © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2015

60 Prozent der Unternehmen am deutschen Außenhandel sind reine Importeure. Sie importierten Waren, ohne Exporte zu tätigen. Der wertmäßige Anteil dieser Unternehmen am deutschen Außenhandel betrug jedoch lediglich drei Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Rund 700 000 Unternehmen sind derzeit am deutschen Außenhandel beteiligt. 15 Prozent der Unternehmen, die am deutschen Außenhandel teilnahmen, waren ausschließlich im Exportgeschäft tätig. Ihr Anteil am Wert des deutschen Außenhandels lag bei einem Prozent. Der Großteil des deutschen Außenhandels mit einem wertmäßigen Anteil von 95 Prozent wurde von den 27 Prozent der Unternehmen bestritten, die sowohl Waren exportierten als auch importierten.

Deutsche Exporte im März 2015: + 12,4 Prozent im Vorjahresvergleich

Im März 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 107,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 84,5 Milliarden Euro importiert. Sowohl für die Ausfuhren als auch für die Einfuhren ist das der jeweils höchste gemessene Monatswert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im März 2015 um 12,4 Prozent und die Importe um 7,1 Prozent höher als im März 2014. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber Februar 2015 um 1,2 Prozent und die Importe um 2,4 Prozent zu. Die Außenhandelsbilanz schloss im März 2015 mit einem Überschuss von 23 Milliarden Euro ab. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im März 2015 bei 19,3 Milliarden Euro.

(Destatis / Viola C. Didier)


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