30.11.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

Kredithürde steigt leicht

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Die Kredithürde basiert auf ca. 4.000 Meldungen von Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft. Darin enthalten sind das verarbeitenden Gewerbe, das Bauhauptgewerbe, der Großhandel und der Einzelhandel.

Deutsche Firmen haben nach wie vor kaum Probleme, Bankkredite zu erhalten. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist dennoch leicht gestiegen.

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist von 14,4 Prozent im Oktober auf 14,6 Prozent im November gestiegen. Das ist der Anteil jener Firmen, die von einer restriktiven Kreditvergabe der Banken berichten. Das Finanzierungsumfeld bleibt damit jedoch unverändert sehr gut.

Neues Rekordtief für die Industrie

In der Industrie sank die Kredithürde von 12,5 auf 11,8 Prozent. Das ist ein neues Rekordtief. Ein Rückgang wurde in allen drei Größenklassen beobachtet. Im Bauhauptgewerbe stieg die Kredithürde nach dem Tiefstand im Vormonat von 15,1 Prozent auf 16,7 Prozent. Auch im Handel berichteten mehr Firmen von Problemen bei der Kreditvergabe.

(ifo Institut, PM vom 29.11.2016/ Viola C. Didier)


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