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IT-Sicherheit beim Arbeiten im Homeoffice

Datenaustausch, Datenschutz, Privacy Shield, Cybercrime, Hacker, Internetkriminalität, Cybersicherheit
Um das Coronavirus einzudämmen, wird – wenn möglich – die Nutzung von Homeoffice empfohlen. Auch und gerade in Krisenzeiten sollte jedoch Wert auf die IT-Sicherheit gelegt werden. | ©your123/fotolia.com

Eine empfohlene Maßnahme im Kontext der Corona-Krise ist die intensivere Nutzung von Homeoffice und mobilem Arbeiten. Dafür gilt es, pragmatische Lösungen zu finden, die einerseits die Arbeitsfähigkeit eines Unternehmens erhalten, gleichzeitig jedoch Vertraulichkeit, IT-Sicherheit und Datenschutz gewährleisten.

Trotz der gegebenen herausfordernden Situation sollte auch bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen die IT-Sicherheit angemessen Berücksichtigung finden. Bei spontanen Lösungen für mobiles Arbeiten können in der Regel nicht alle Anforderungen für IT-Sicherheit vollständig umgesetzt werden. Schnellere und stabile Netzanschlüsse, der Aufbau von VPN-Lösungen sowie die Anschaffung geeigneter Hardware können nur in Ausnahmefällen ad hoc aufgebaut oder bewerkstelligt werden.

BSI-Empfehlungen für die IT-Sicherheit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt eine Reihe einfacher Maßnahmen, die ohne größeren Aufwand einen Grundstein für IT-Sicherheit im mobilen Arbeiten darstellen:

  • Treffen Sie deutliche, unmissverständliche und verbindliche Regelungen zur IT-Sicherheit und zur Sicherheit Ihrer Daten in Papierform. Kommunizieren Sie diese schriftlich an alle Beteiligten.
  • Ergreifen Sie an ihrem Heimarbeitsplatz Maßnahmen, mit denen sich ein Sicherheitsniveau erreichen lässt, das mit einem Büroraum vergleichbar ist. Verschließen Sie Türen, wenn Sie den Arbeitsplatz verlassen, geben Sie Dritten keine Chancen durch einsehbare oder gar geöffnete Fenster.
  • Eindeutige Verifizierung: Sorgen Sie für eindeutige Kontaktstellen und Kommunikationswege, die von den Beschäftigten verifiziert werden können.
  • Es können vermehrt Phishing E-Mails auftreten, die die aktuelle Situation ausnutzen und versuchen werden, Ihre sensiblen Daten mit Hinweis auf Remote Zugänge, das Zurücksetzen von Passwörtern etc. abzugreifen.
  • VPN: Idealerweise greifen Sie über einen sicheren Kommunikationskanal (z. B. kryptografisch abgesicherte Virtual Private Networks, kurz: VPN) auf interne Ressourcen der Institution zu. Sofern Sie bisher keine sichere und skalierbare VPN-Infrastruktur haben, informieren Sie sich über mögliche Lösungen.

Diese und weitere Maßnahmen mit vertiefenden Details stehen als PDF auf der Webseite des BSI zur Verfügung „Home-Office? – Aber sicher!

(BSI vom 18.03.2020 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)

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