EZB-Geldpolitik: Keine wesentliche Veränderung der Konjunkturerwartungen


ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland März 2016 | © ZEW

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland legen im März 2016 nur leicht zu. Der Index gewinnt gegenüber dem Vormonat 3,3 Punkte und steht jetzt bei 4,3 Punkten.

„Das Rätselraten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung wichtiger Schwellenländer, über die künftige Entwicklung des Ölpreises und des Außenwerts des Euros stimmt weiterhin vorsichtig. Die deutliche erneute Lockerung der EZB-Geldpolitik hat offenbar die Konjunkturerwartungen nicht wesentlich verändert“, kommentiert Prof. Dr. Sascha Steffen, Leiter des Forschungsbereichs „Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“ am ZEW.

Konjunkturentwicklung in der Eurozone wird schlechter

Die Bewertung der konjunkturellen Lage in Deutschland verschlechtert sich. Der Index geht um 1,6 Punkte zurück und steht nun bei 50,7 Punkten. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone verschlechtern sich. Der Erwartungsindikator geht um 3,0 Punkte auf 10,6 Punkte zurück. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im März 2016 um 3,8 Punkte auf minus 11,8 Punkte verschlechtert.

(ZEW, PM vom 22.03.2016/ Viola C. Didier)


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