Europäischer Fonds für strategische Investitionen (EFSI) gestartet


Die Ausweitung des Programms "ERP-Gründerkredit - StartGeld" soll die Gründungaktivitäten von neuen Unternehmen verstärken. | © Coloures-pic/fotolia.com

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist das erste deutsche Projekt aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), auch „Juncker-Fonds“ genannt, gestartet. Das Projekt soll die Gründung von Unternehmen in Deutschland stärker fördern.

Der EFSI-Fonds, eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und der Europäischen Investitionsbank, soll innerhalb der nächsten drei Jahre zusätzliche Investitionen in Höhe von mindestens 315 Milliarden Euro in Europa mobilisieren. Die Bundesregierung plant, über ihre Förderbank KfW die Investitionsoffensive für Europa mit rund 8 Milliarden Euro zu unterstützen. Die Fondsmittel fließen überwiegend in strategische Investitionen in Schlüsselbereichen wie Infrastruktur und Innovation wie auch in die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen durch Risikokapital und Garantien. Verwaltet wird der Fonds durch EIB und EIF.

Unterstützung von bis zu 15.000 Gründern möglich

Das von der KfW angebotene Existenzgründerprogramm „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ wird durch eine Garantie ermöglicht, die im Rahmen des EU-Programms für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU (COSME) gestellt wird. Dank EFSI werden bis 2018 Darlehen in Höhe von insgesamt 1 Milliarde Euro bereitgestellt, um mindestens 15.000 Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen in Deutschland zu unterstützen.

(BMWi / Viola C. Didier)


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