Erstes Halbjahr 2015: Sehr starke Nachfrage nach KfW-Förderung


Mit einem Gesamtfördervolumen von 41,5 Mrd. Euro hat die KfW eine Steigerung um 31 Prozent erreicht. | © KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

Die KfW Bankengruppe erreichte im ersten Halbjahr 2015 ein Gesamtfördervolumen von 41,5 Mrd. Euro – dies entspricht einem Plus von 31 Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es 31,7 Mrd. Euro gewesen. Besonders stark ist das internationale Geschäft der KfW auf 15,4 Mrd. Euro um 55 Prozent gewachsen.

Die Finanzierungsnachfrage der Unternehmen zog nach zögerlichem Jahresbeginn deutlich an. Die Ertragslage hat sich im ersten Halbjahr 2015 mit einem Konzerngewinn von 1.152 Mio. Euro (Vorjahr: 889 Mio. Euro) weiter gut entwickelt. Diese liegt oberhalb der Erwartungen und resultiert aus dem sehr guten Bewertungsergebnis. Das Betriebsergebnis vor Bewertungen (vor Förderleistung) beträgt 1.009 Mio. Euro (1.034 Mio. Euro). Dabei stellt der Zinsüberschuss (vor Förderleistung) in Höhe von 1.415 Mio. Euro (1.356 Mio. Euro) auf Basis der weiterhin guten Refinanzierungsmöglichkeiten der KfW unverändert die wesentliche Ertragsquelle dar.

Bilanzsumme bei rund 505 Mrd. Euro

Die erbrachte Förderleistung – im Wesentlichen Zinsverbilligungen aus dem Neugeschäft 2015 – liegt mit 181 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (186 Mio. Euro). Das positive Beteiligungs- und Wertpapierergebnis in Höhe von 135 Mio. Euro (133 Mio. Euro) ist vor allem auf das auch von der Entwicklung der Wechselkurse positiv beeinflusste Beteiligungsergebnis der DEG zurückzuführen. Die Bilanzsumme liegt mit 504,5 Mrd. Euro vor allem aufgrund von währungsbedingten Marktwertveränderungen im Zusammenhang mit Absicherungsgeschäften über dem Niveau des 31.12.2014 (489,1 Mrd. Euro). Die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquoten des Konzerns haben sich gegenüber dem 31.03.2015 erhöht. Per 30.06.2015 liegt die Gesamtkapitalquote bei 14,7 Prozent (31.03.2015: 13,9 Prozent), die Kernkapitalquote bei 14,6 Prozent (31.03.2015: 13,8 Prozent). Der Anstieg ist in etwa gleichermaßen auf das gute Konzernergebnis und die verbesserte Risikoposition zurückzuführen.

(KfW / Viola C. Didier)


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