Die Anpassung des IDW S 11 in der Praxis

Krise, Insolvenz, Zahlungsunfähigkeit, rote Zahlen
Das IDW hat den IDW S 11 zur Beurteilung der Insolvenzreife um weitere BGH-Urteile ergänzt. Dabei geht es vor allem um weitere Beweisanzeichen für das Vorliegen einer Zahlungseinstellung. | ©vizafoto/fotolia.com

Durch die geänderte Fassung des IDW S 11 und der damit verbundenen Konkretisierung des Vorliegens einer Zahlungsunfähigkeit hat das IDW den Standard zur Beurteilung der Insolvenzreife  an die höchstrichterliche Rechtsprechung des BGH angepasst.

IDW S 11 ist ein Standard zur Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung und drohenden Zahlungsunfähigkeit. Nach IDW S 11 ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, wenn es eine auch nur geringfügige Liquiditätslücke von wenigen Prozent der zum Stichtag fälligen Verpflichtungen auf Dauer nicht vollständig schließen kann. Die aktuelle Konkretisierung des IDW im Standard IDW S 11 an die aktuelle BFH-Rechtsprechung führt in der Konsequenz zu der Beseitigung einiger Unklarheiten in Bezug auf das Vorliegen einer Zahlungsunfähigkeit. Dabei geht es insbesondere um Beweisanzeichen für das Vorliegen einer Zahlungseinstellung.

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Worauf in der Praxis abgestellt werden muss, um im Einzelfall das Vorliegen einer Zahlungsunfähigkeit zu beurteilen, beleuchten WP/StB Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier, M.Sc. im kommenden DER BETRIEB Nr. 36 vom 08.09.2017, Seite 2054. Der Beitrag ist online unter Dokumentennummer  DB1245966 abrufbar.

(DER BETRIEB Nr. 36 / Viola C. Didier)


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