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Bericht zur Änderung der Entsenderichtlinie im EMPL angenommen


Mit der Änderung der Entsenderichtlinie sollen ein besserer Arbeitnehmerschutz, mehr Transparenz und größere Rechtsklarheit erreicht werden. Insbesondere soll der Grundsatz der Gleichbehandlung mit lokalen Arbeitnehmern auch für entsandte Arbeitnehmer gelten. | ©nmann77/fotolia.com

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments (EMPL) hat am 16.10.2017 den Bericht der Berichterstatterinnen Elisabeth Morin-Chartier (EVP/FR) und Agnes Jongerius (S&D/NL) über den Richtlinienvorschlag zur Änderung der Entsenderichtlinie 96/71/EG angenommen.

Im Bericht sprechen sich die Abgeordneten für den Vorschlag der Europäischen Kommission aus, auch entsandten Arbeitnehmern den örtlichen Tariflohn inklusive aller Zulagen und Prämien zu gewähren und die Entsendung auf zwei Jahre zu begrenzen. In begründeten Fällen sollte eine längere Entsendung zugelassen werden. Die Mitgliedstaaten sollen ferner entscheiden können, ob auf regionaler oder lokaler Ebene ausgehandelte Spezialregelungen auch für entsandte Arbeitnehmer gelten. Als nächstes muss der Rat der EU seine Position festlegen.

(BRAK, Nachrichten aus Brüssel vom 19.10.2017 / Viola C. Didier)


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