Anteilsbasierte Vergütungen in der Praxis


Die wichtigste Ergänzung besteht darin, dass in IFRS 2 nun erstmals Vorschriften enthalten sind, die die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der aus anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich resultierenden Verpflichtungen betrifft. | © adrian_ilie825/fotolia.com

Mit seiner jüngsten Änderung von IFRS 2 im Juni 2016 hat sich der IASB einiger Zweifelsfragen der Bilanzierung anteilsbasierter Vergütungen angenommen. Hierbei standen Transaktionen mit Barausgleich im Vordergrund, deren Bilanzierung in IFRS 2 bislang nur wenig konkret geregelt war.

Auf Basis des 2014 veröffentlichten Standardentwurfs zu vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 2 hat der IASB am 20.06.2016 die endgültige Fassung des Änderungsdokuments „Classification and Measurement of Share-based Payment Transactions (Amendments to IFRS 2)“ veröffentlicht. Bei diesen Änderungen handelt es sich weniger um Änderungen bestehender Vorschriften, sondern vielmehr um ergänzende Vorschriften zu Sachverhalten, die bislang nicht konkret oder gar nicht geregelt waren.

Beispiele nützlich für die Praxis  

Der IASB hat die illustrierenden Beispiele (Illustrative Examples) im Anhang zu IFRS 2 deutlich erweitert, sodass die meisten Neuregelungen anhand von Beispielen nachvollzogen werden können, was für die Praxis sehr hilfreich sein dürfte. In seiner Kurzkommentierung „IASB konkretisiert IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen“ beschreibt WP Dr. Stefan Schreiber die wichtigsten Änderungen im Einzelnen. Sie finden den Beitrag unter Dokumentennummer DB1214612.


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