• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Allokation von Corona-Hilfen im Unternehmensverbund

24.09.2021

Betriebswirtschaft, Meldung

Allokation von Corona-Hilfen im Unternehmensverbund

Die Allokation von Corona-Finanzhilfen im Unternehmensverbund wirft Fragen aus handels- und steuerrechtlicher Sicht auf. Darauf weist das IDW in einem Schreiben an das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hin.

Beitrag mit Bild

©ra2studio/fotolia.com

Wohl aus verfahrensökonomischen Gründen dürfen (bzw. durften) die diversen Corona-Finanzhilfen des Bundes nach den jeweils einschlägigen FAQ im Falle von Rechtsträgern, die einem Unternehmensverbund i.S. des EU-Beihilferechts angehören, nur durch ein Unternehmen des Verbunds für die Gesamtheit der (inländischen) verbundenen Unternehmen beantragt werden. Bei der Antragstellung sind dann die Umsätze i.S. des UStG, die förderfähigen ungedeckten Fixkosten und die Beschäftigten der inländischen Rechtsträger und Betriebsstätten kumulativ zu betrachten.

Rechtsunsicherheiten in handels- und steuerrechtlicher Sicht

In den FAQ wird kein operationaler, hinreichend konkreter Aufteilungsmaßstab vorgegeben, mithilfe dessen eine angemessene Aufteilung (Weiterleitung) der zunächst in voller Höhe dem Antrag stellenden Rechtsträger zugewandte Gesamtförderbetrag auf die anderen Rechtsträger des Verbunds vorgenommen werden könnte. Hierdurch entstehen Rechtsunsicherheiten in handels- und steuerrechtlicher Sicht bei der Allokation von Corona-Hilfen.

IDW zur Allokation von Corona-Finanzhilfen

Auf diesen Umstand weist das IDW in seinem Schreiben vom 23.09.2021 an das BMF hin. Es werden in der Eingabe nicht nur in der Unternehmenspraxis bestehende Probleme, sondern auch konstruktive Lösungsansätze aufgezeigt. Das IDW erbittet klarstellende bzw. rechtssicher umsetzbare Verwaltungsregelungen, die indes allein für die Zukunft Geltung haben sollten.

Das Schreiben des IDW an das Bundesministerium der Finanzen (BMF) finden Sie hier.


IDW vom 24.09.2021 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro

Weitere Meldungen


Meldung

pitinan/123.rf.com


27.07.2026

Jedes zweite Startup setzt selbstständige KI-Agenten ein

Alle Startups nutzen KI, wobei viele bereits eigene Anwendungen, angepasste Modelle und selbstständig arbeitende KI-Agenten einsetzen.

weiterlesen
Jedes zweite Startup setzt selbstständige KI-Agenten ein

Meldung

©Thomas Reimer/fotolia.com


27.07.2026

CSDDD: DAV fordert Schutz des Anwaltsgeheimnisses

Der DAV verlangt bei der Umsetzung der CSDDD eigenständige Regelungen, die Anwaltsgeheimnis, Mandatsfreiheit und den Zugang zum Recht wirksam schützen.

weiterlesen
CSDDD: DAV fordert Schutz des Anwaltsgeheimnisses

Steuerboard

Sebastian Löcherbach


24.07.2026

Gebührenerhebung bei der verbindlichen Auskunft: Sachverhaltsbegriff, Mehrheit von Antragstellern und Verjährungsfrage

Die Gebühren für eine verbindliche Auskunft bemessen sich nach dem Gegenstandswert und können bei Nachfolge- und Umstrukturierungssachverhalten erhebliche Größenordnungen erreichen.

weiterlesen
Gebührenerhebung bei der verbindlichen Auskunft: Sachverhaltsbegriff, Mehrheit von Antragstellern und Verjährungsfrage
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht