New Work

Dossier 25 Inhaltsverzeichnis

Mobiles Arbeiten ohne festen Schreibtisch, flache Hierarchien und Vertrauensarbeitszeit: Die große Mehrheit der Berufstätigen ist offen für moderne Arbeitskonzepte, die auch unter dem Schlagwort „NewWork“ zusammengefasst werden. Neun von zehn Beschäftigten (92 Prozent) stehen New-Work-Konzepten aufgeschlossen gegenüber – nur 6 Prozent lehnen diese ab.

Das aktuelle DER BETRIEB-Dossier liefert einen arbeitsrechtlichen Überblick zu den möglichen neuen Arbeitsweisen und Arbeitsformen: von der Zulässigkeit vertraglicher Regelungen über die Steuerung mittels Direktionsrecht bis hin zur Betriebsratsmitbestimmung.



Reform des ArbZG: Flexibilität und Arbeitnehmerschutz
Prof. Dr. Wolfgang Däubler
Alle Welt redet von Digitalisierung. Die Suchmaschine Google findet in 0,5 Sekunden insgesamt 13,6 Mio. Stellen, an denendieser Begriff auftaucht. Auch die Art zu arbeiten ist erfasst. Das eingängige Schlagwort von der Arbeit 4.0 macht bei al-ler Unschärfe eines deutlich: Es wird eine andere Arbeit als die sein, die wir aus der Vergangenheit kennen.
DB1270389


Ass. Roland Wolf
Immer häufiger wird in der politischen Diskussion der Begriff der Arbeitszeitsouveränität verwendet. Dabei wird vergessen, was das Arbeitsverhältnis ausmacht; schlimmer noch: notwendige Reformen könnten verzögert werden.
DB1269538



Moderne Arbeitswelt (Teil 1): Spannungsfeld zwischen technischer Entwicklung und Individualarbeitsrecht
RA/FAArbR Prof. Dr. Bernd Schiefer / RA Prof. Dr. Michael Worzalla
Die zunehmende Digitalisierung führt zu Spannungen zwischen tatsächlichem Arbeitsalltag und der zugrunde liegenden Rechtslage. Das betrifft etliche arbeitsrechtliche Bereiche. Der erste Teil der Beitragsreihe befasst sich mit den individual-arbeitsrechtlichen Aspekten, wie z.B. Ausübungen des Direktionsrechts, Homeoffice und mobiles Arbeiten.
DB1310088



Arbeitsrechtliche Herausforderungen bei der Agilen Transformation von Unternehmen
RA/FAArbR Dr. Till Hoffmann-Remy
„Agiles Arbeiten“ ist einer der großen Trends der Arbeits-welt. Mehr und mehr Unternehmen prüfen die Umstellungauf eine flachere und flexiblere Arbeitsorganisation (sog. Agile Transformation), sehen sich aber erheblichen arbeits-rechtlichen Herausforderungen gegenüber: Moderne Arbeitswelten und Arbeitsweisen kollidieren insb. im Betriebs-verfassungsrecht mit rigiden gesetzlichen Regelungen. DerBeitrag erläutert die relevantesten rechtlichen Fallstricke und gibt praktische Hinweise für die erfolgreiche Strukturierung und Durchführung eines agilen Transformationsprojekts.
DB1277638



Digitalisierung der Arbeitswelt: Das Anforderungsprofil und dessen arbeitsrechtliche Bedeutung
Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink
Informationstechnologisch getriebene Veränderungen, die unter dem Begriff der Digitalisierung zusammengefasst werden, beeinflussen die Wirtschafts- und Arbeitswelt. In diesem Sinne gut ausgebildete Arbeitnehmer sind eine wichtige Voraussetzung für Unternehmen, um diesen digitalen Wandel zu bewältigen. Die Anforderungen an die Fähigkeiten, die Arbeitnehmer benötigen, um die von ihnen geschuldete Arbeitsleistung auch zukünftig erbringen zu können, verändern sich aber ebenso stetig. Der Umfang der notwendigen Veränderungen hängt vom künftigen Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes ab, auf dem der Arbeitnehmer tätig ist. Dieses Anforderungsprofil hat damit im Rahmen der Digitalisierung eine Schlüsselstellung. Es wird die arbeitsrechtliche Bedeutung neu zu erstellender Anforderungsprofile für die Praxis dargestellt.
DB1241209



Arbeiten 4.0 – Arbeitsrechtliche Aspekte einer zeitlichörtlichen Entgrenzung der Tätigkeit
RA/FAArbR Dr. Alexander Bissels / RAin Dr. Isabel Meyer-Michaelis, LL.M. oec
Ein wichtiger Aspekt ist die zeitliche und örtliche Entgrenzung der Arbeitsleistung, die Arbeitgebern Kosten sparen und Arbeitnehmern mehr Flexibilität einräumen soll. Doch sind die Visionen, Pläne und Möglichkeiten überhaupt mit dem derzeit geltenden Arbeitsrecht in Einklang zu bringen? Der Beitrag untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen der zunehmenden „Virtualisierung“ der Arbeitswelt und zeigt die Problemfelder bei möglichen Umsetzungen auf.
DB0841011



Moderne Arbeitswelt (Teil 2): Betriebsrat und Betriebsratsaufgaben
RA/FAArbR Prof. Dr. Bernd Schiefer / RA Prof. Dr. Michael Worzalla
Die „moderne Arbeitswelt“ wird sich auch auf den Betriebsrat (und andere Arbeitnehmervertretungsgremien) als solchen und seine Tätigkeit (Betriebsratsgremium, Video- oder Telefonkonferenzen etc.) und insb. auf seine Aufgabenwahrnehmung auswirken. Im Beitrag werden die wichtigsten Aspekte beleuchtet.
DB1310089



Initiativrechte des Betriebsrats auf digitale Weiterbildung der Arbeitnehmer
Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink
Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer vor erhebliche Anforderungen. Arbeitgeber müssen regelmäßig ihre Prozessabläufe, ihre Produkte oder sogar ihre Geschäftsmodelle digitalisieren, um betriebswirtschaftlich am Markt weiter Erfolg zu haben. Arbeitnehmer müssen ihrerseits mit der technischen Entwicklung Schritt halten, um auch zukünftig ihre Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag erfüllen zu können. Der „digitalen Weiterbildung“ kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Nicht immer werden aber Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinsichtlich des Weiterbildungsbedarfs einer Meinung sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit ein Betriebsrat die Möglichkeit hat, vom Arbeitgeber eine solche digitale Weiterbildung zugunsten bestimmter Arbeitnehmer zu verlangen. Der Beitrag untersucht, welche Initiativrechte des Betriebsrats im Rahmen der digitalen Weiterbildung in Betracht kommen
und erläutert deren Inhalt und Grenzen.
DB1259000



Economy on demand: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Dreieckskonstellationen?
Ass. Christopher Kraus
Die „economy on demand“ spiegelt die im Alltag vorhandene Vernetzung in der Arbeitswelt wider. Dienst- und Werkleistungen werden nach schneller Vermittlung durch einen Online-Plattformbetreiber von hochqualifizierten Selbstständigen kostengünstig und auf Abruf erbracht. Auf dem Prüfstand steht die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung dieses Modells in den verschiedenen denkbaren vertraglichen Ausgestaltungsmöglichkeiten.
DB1232311



Rechtliche Rahmenbedingungen von Crowdworking
RAin Dr. Isabel Meyer-Michaelis, LL.M. oec / RAin Kira Falter / RAin Amelie Schäfer
Crowdworking – d.h. die Auslagerung von einzelnen Arbeitsschritten an das Netzwerk der Internetnutzer über digitale Plattformen – gewinnt in Deutschland zunehmend an Relevanz. Schon fast ein Fünftel aller Unternehmen nutzt die damit verbundene Möglichkeit, ein breites Wissens- und Kreativitätspotenzial zu erschließen und gleichzeitig Kosten zu sparen. Es werden die arbeits-, sozialversicherungs-, Urheber und datenschutzrechtlichen Fragen und Herausforderungen beleuchtet, die sich durch diese neue Form der Arbeit ergeben.DB1218574


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