Aufsätze Steuerrecht

Grundsteuer nach dem Urteil des BVerfG vom 10.04.2018 – Analyse und Folgerungen

Das BVerfG hat jüngst seine weithin erwartete Entscheidung zur Verfassungsmäßigkeit der Bewertung des Grundvermögens für die Grundsteuer gefällt. Sein Ergebnis überrascht nicht. Der nachfolgende Beitrag befasst sich nicht nur mit dem Inhalt dieser Entscheidung, sondern analysiert die in der Diskussion befindlichen Reformvorschläge auf ihre Verfassungskonformität und Umsetzbarkeit.

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Datenanalyse bei LSt und Sozialversicherung: Prozesse und Risiken zukunftssicher evaluieren

– Veränderung der Rahmenbedingungen durch Big Data und Übersicht über technische Lösungen –

Die Gewinnung von entscheidungsrelevanten Informationen aus großen und komplexen Datenmengen mit Hilfe der Datenanalyse und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz gewinnt in vielen Unternehmensbereichen eine immer größere Bedeutung. Der Beitrag zeigt Möglichkeiten auf, die sich durch Big Data und Datenanalyse für die Steuerfunktion im Bereich LSt und Sozialversicherung ergeben.

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Zur GewSt-Pflicht des Einbringungsgewinns II

– Zugleich Anm. zu

Die Einbringungen nach den §§ 20 ff. UmwStG ermöglichen in weitem Umfang steuerneutrale Umstrukturierungen. Aufgrund der damit verbundenen Statusverbesserungen sind Einbringungen nach §§ 20, 21, 25 UmwStG mit siebenjährigen Sperrfristen verbunden. Die Verletzung der Sperrfristen führt zur rückwirkenden Besteuerung der Einbringung. Die gewerbesteuerliche Erfassung derartiger Verletzungen hat nun das FG Schleswig-Holstein erstmals für den speziellen Fall einer sog. „Miteinbringung“ von Anteilen gewürdigt. Das FG kommt zu einem vom Rechtsverständnis der Finanzverwaltung abweichenden Ergebnis.

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Steuer IKS in Family Offices

– Einrichtung eines steuerlichen Kontrollsystems auf Basis des digitalisierten Vermögenscontrolling –

Um ein steuerliches Kontrollsystem aufzubauen, sind Anlagestrategie und Vermögensstrukturierung des Family Office von elementarer Bedeutung. Für die Einrichtung eines steuerlichen Kontrollsystems (Steuer IKS) empfiehlt es sich, auf dem digitalen Vermögenscontrolling des Family Office aufzubauen und dieses zu einem steuerlichen Kontrollsystem zu erweitern. Der Beitrag erläutert, warum ein steuerliches Kontrollsystem auch für große Privatvermögen und Family Offices erforderlich ist, um steuerlichen Problemfeldern wirksam vorzubeugen.

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Organschaftliche Ausgleichsposten: Ein neuer Denkansatz

Dieser Beitrag beschäftigt sich kritisch mit der vom BFH und in der Literatur vertretenen Auffassung zu Sinn und Zweck der organschaftlichen Ausgleichsposten. Nach der hier vertretenen Auffassung geht es bei der vom Gesetz gewollten Einmalbesteuerung der organschaftlichen Erträge nicht um die Sicherstellung der Einmalbesteuerung bezogen auf das in der Organschaftszeit erwirtschaftete Einkommen, sondern um die Verhinderung einer Doppel- oder Nichtbesteuerung in nachorganschaftlicher Zeit beim ehemaligen Organträger, d. h. auf Anteilseignerebene.

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Entlassungsentschädigung nach internationaler Geschäftsführertätigkeit

– Beschränkte und unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland –

Erhält der Geschäftsführer einer KapGes. eine Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes, kann bei vorausgegangener Tätigkeit mit internationalem Bezug eine Vielzahl von teils alternativen, teils kumulativen Regelungen und Sondervorschriften mit Blick auf die zutreffende deutsche Besteuerung zu beachten sein. Der nachfolgende Beitrag behandelt dieses Problemfeld, das – soweit ersichtlich – in der Literatur bislang in dieser Konstellation nicht thematisiert wurde. Dabei sind auch die Ausführungen in den einschlägigen Abschnitten des neugefassten BMF-Schreibens vom 03.05.2018 (DB 2018 S. 1244) berücksichtigt.

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Aktuelle Fragen zum Umfang der Mitteilungspflicht gem. § 138 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO n.F.

Zum Jahresbeginn wurden die Mitteilungspflichten für Stpfl. weiter verschärft. Die Tatbestandsmerkmale bleiben jedoch im Einzelnen unklar und wurden auch durch das BMF-Schreiben vom 05.02.2018 nicht ausreichend präzisiert. Der Beitrag beantwortet einige praxisrelevante Fragen und plädiert für eine gesetzliche bzw. verwaltungsseitige Klarstellung kritischer Punkte.

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Sharing Economy, erweiterte Geschäftsmodelle und Besteuerung

Es ist zu beobachten, dass in den USA entwickelte digitale Geschäftsmodelle zum entgeltlichen Teilen von privaten Gegenständen, wie z.B. von Wohnraum oder Kfz, teilweise unter Einbeziehung von Dienstleistungen, vermehrt in Deutschland umgesetzt werden. Vielfach nehmen Privatpersonen systematisch am Markt teil, indem sie ihre Angebote auf gewerblichen internetbasierten Plattformen anbieten. Die ursprünglich für die eigene Nutzung erworbenen Immobilien bzw. Gegenstände werden zur Erzielung von Einnahmen eingesetzt. Zu beobachten ist, dass das Modell kommerzialisiert wird. Zur Marktpräsenz dienen die digitalen Vermittlungsplattformen. Der vorliegende Beitrag wendet sich primär den steuerlichen Auswirkungen auf der Ebene der privaten Anbieter zu und beschränkt sich auf die entgeltliche Überlassung von Wohnraum und von beweglichen Wirtschaftsgütern.

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