Aufsätze Steuerrecht

Lohnsteuerliche Behandlung der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs

– Anmerkungen zum

Die steuerliche Behandlung der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs an Arbeitnehmer ist ein Schwerpunktthema bei der Lohnbesteuerung und wird nicht zuletzt im Rahmen von LSt-Außenprüfungen immer wieder aufgegriffen. Der praktischen Bedeutung entsprechend ist in den letzten Jahren eine Vielzahl von Verwaltungsregelungen ergangen, in denen die Finanzverwaltung ihre Auffassung zur aktuellen Rspr. des BFH bzw. zu häufig diskutierten Zweifelsfragen dargelegt hat. Diese Verwaltungsregelungen wurden nun in einem aktuellen BMF-Schreiben zusammengefasst. Darüber hinaus hat die Verwaltung zu weiteren Zweifelsfragen Stellung genommen. Die wichtigsten Regelungen werden nachfolgend dargestellt und aus der Sicht des Steuerpraktikers erläutert.

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MiFiD II, Kapitalerträge und Kapitalertragsteuer

Zu den besonderen Aufgabenstellungen im Jahr 2017 und im laufenden Jahr zählen bei den Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten die Umsetzung des zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetzes und des InvStG 2018. Der nachstehende Beitrag wendet sich den facettenreichen kapitalertragsteuerlichen Auswirkungen des zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetzes und den daraus resultierenden offenen Fragestellungen zu.

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Die Besteuerung von Sanierungsgewinnen im „Stresstest“

– Vertrauensschutz für Altfälle durch Nichtanwendungserlass des BMF vom 29.03.2018,

Die unendliche Reise der Besteuerung der Sanierungsgewinne für Altfälle geht in die nächste Runde: Das BMF hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder einen Nichtanwendungserlass zu den beiden Urteilen des BFH vom 23.08.2017 veröffentlicht. Der Beitrag zeigt eine erste Einschätzung der Auswirkungen für Besteuerungsvorgänge bis zum 08.02.2017 auf. Für Neufälle, d.h. für Forderungsverzichte nach dem 08.02.2017, finden die gesetzlichen Neuregelungen in §§ 3a, 3c Abs. 4 EStG, § 7b GewStG etc. Anwendung, wenn die EU-Kommission durch Beschluss feststellt, dass die Neuregelungen keine staatliche Beihilfen bzw. mit dem Binnenmarkt vereinbare Beihilfen darstellen.

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Bitcoin & Co: Ertragsteuern und Kryptowährung

Seit einigen Jahren werden verstärkt virtuelle Währungen von FinTech-Unternehmen emittiert, die auf diesem Weg der wachsenden Regulierung des Finanzsektors zu begegnen versuchen. Während in Japan, Korea oder China Kryptowährungen bereits einen integralen Bestandteil der Finanzmärkte darstellen und bereits Ziel staatlicher Regulierungsanstrengungen sind, kommt dieses Thema erst seit einigen Monaten hierzulande in der breiten Öffentlichkeit an. Nachfolgend werden Kryptowährungen beschrieben und die ertragsteuerlichen Folgen beim Halten von und beim Handel sowie dem Bezahlen mit Kryptowährungen beschrieben.

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Die ertragsteuerliche Berücksichtigung von Bewertungseinheiten im Energiehandel

Auch mehr als zehn Jahre nach der gesetzlichen Kodifizierung von steuerlichen Bewertungseinheiten ist deren Berücksichtigung in der energiewirtschaftlichen Praxis mit Unsicherheiten behaftet. Der Beitrag erläutert die diesbezüglichen Rahmenbedingungen und Rechtsgrundlagen und gibt Antworten auf einschlägige Auslegungsfragen.

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Neues zum Wohnungsunternehmen im ErbStG

Der BFH hat mit Urteil vom 24.10.2017 erstmals zum Begriff des Wohnungsunternehmens im Sinn des ErbStG Stellung genommen. Danach soll ein Wohnungsunternehmen nur dann vorliegen, wenn die Gesellschaft – neben der Vermietung der Wohnungen – Zusatzleistungen erbringt, die das bei langfristigen Vermietungen übliche Maß überschreiten. Dagegen soll es auf die Anzahl der vermieteten Wohnungen nicht ankommen; die von der Finanzverwaltung bislang zugrunde gelegte Mindestzahl von 300 Wohnungen ist damit überholt. Das Urteil dürfte die Nachfolgeplanung bei Immobilienvermögen weiter erschweren.

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Tax Compliance Management System und USt

– Praxiserfahrungen und technische Lösungen –

Das BMF hat im Mai 2016 erstmals direkt auf ein IKS für Steuern Bezug genommen und dem Stpfl. hieraus in Aussicht gestellt, im Falle erforderlicher „Berichtigungen“ dem Grundsatz nach zugunsten des Stpfl. nicht von einem strafrechtlich vorwerfbaren vorsätzlichen bzw. leichtfertigen Verhalten auszugehen. Seit Mai 2017 liegen mit dem Praxishinweis 1/2016 die finalen Anforderungen des IDW an ein Tax CMS gem. PS 980 vor. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Anforderungen an die Ausgestaltung eines Tax CMS, erläutert praktische Herausforderungen und zeigt mögliche Lösungswege (unter Einsatz von Technologie) mit Bezug zur USt als in der Praxis häufig wichtigster transaktionaler Steuer auf.

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Immobilieninvestments über Spezial-Investmentfonds nach dem InvStG 2018

Seit dem 01.01.2018 ist das neue InvStG („InvStG 2018“) in Kraft. Das neue Recht sieht nicht nur bei Publikumsfonds umfangreiche Änderungen vor. Auch bei den Spezialfonds ändert sich die Besteuerung grundlegend. Zwar wird bei diesen das semi-transparente Besteuerungssystem grds. fortgeführt, allerdings mit erheblichen Modifikationen im Vergleich zum alten Recht. Insb. für Immobilienfonds sieht das InvStG 2018 zahlreiche Sonderregelungen und Wahlrechte vor, die im Rahmen der Fondsstrukturierung bzw. bei Fondsinvestments bedacht werden müssen. Dargestellt werden die Besteuerungsfolgen auf Fonds- und Anlegerebene einschließlich Belastungsrechnungen. Anschließend werden hieraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

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