Aufsätze Betriebswirtschaft

Häufigkeit und Determinanten einer freiwilligen Abschlussprüfung in Deutschland

– Ergebnisse einer empirischen Untersuchung –

Kleine haftungsbeschränkte Unternehmen können sich unter Kosten-Nutzen-Abwägungen einer freiwilligen Prüfung unterziehen. Der vorliegende Beitrag widmet sich dieser Thematik und analysiert basierend auf den Ergebnissen einer Befragung, ob kleine beschränkt haftende Unternehmen in Deutschland ihren Jahresabschluss freiwillig prüfen lassen und von welchen Faktoren diese Entscheidung abhängt.

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Zweiterwerb von Inhaberschuldverschreibungen über pari durch Kreditinstitute

– Nominalwertbilanzierung im Anlagevermögen? –

Der Unterschiedsbetrag beim Zweiterwerb von börsennotierten festverzinslichen Inhaberschuldverschreibungen im Anlagevermögen über pari muss nach der Bankbilanzrichtlinie als Aufwand in der GuV erfasst werden. Deutschland hat von dem Verteilungswahlrecht keinen Gebrauch gemacht. Bei Kreditinstituten ist unionskonform ein aufwandswirksamer Anschaffungsvorgang gem. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB gegeben.

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Unternehmenskauf und stille Lasten: welche betriebswirtschaftlichen Folgen hat die mangelnde Korrespondenz zwischen § 4f und § 5 Abs. 7 EStG?

Die seit 2014 anwendbaren §§ 4f und 5 Abs. 7 EStG sollen die steuerwirksame Hebung stiller Lasten verhindern und führen zu einer zeitlich verzögerten Aufwandsrealisierung. Der vorliegende Beitrag quantifiziert diese Effekte unter Variation der rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Trotz der anmutenden Korrespondenz beider Normen wird deutlich, dass sich die Konsequenzen aufseiten des Alt- und Neuschuldners nur im seltenen Fall identischer Zins- und Steuersätze ausgleichen. Die daraus resultierenden Abweichungen sind daher im Rahmen der Kaufpreisfindung zu berücksichtigen.

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Kapitalflussberichterstattung nach HGB

– Eine empirische Analyse unter Berücksichtigung des DRS 21 –

Der Beitrag untersucht empirisch die Kapitalflussberichterstattung nach HGB unter Berücksichtigung des neuen Standards DRS 21. Es wird gezeigt, dass DRS 21 deutliche Auswirkungen auf die Kapitalflussberichterstattung hat. Änderungen zeigen sich insb. bzgl. einer Erhöhung der Granularität der Darstellung sowie einer veränderten Zuordnung des Finanzergebnisses. Bemerkenswert ist die Feststellung, dass nicht alle Vorgaben des DRS 21 vollständig umgesetzt werden.

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IASB: Vorgeschlagene Änderungen an IAS 8 publiziert

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat den Entwurf ED/2017/5 „Rechnungslegungsmethoden und rechnungslegungsbezogene Schätzungen (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 8)“ herausgegeben. Die Regelungen des IAS 8 „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler“ zum Umgang mit Bilanzierungsänderungen hängen wesentlich davon ab, ob es sich um eine Änderung von Rechnungslegungsmethoden oder von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen handelt. Während erstere grds.

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IASB: IFRS-Leitliniendokument zur Wesentlichkeit und Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IAS 1 und IAS 8 herausgegeben

Bereits mit dem 2015 veröffentlichten Entwurf eines Leitliniendokuments zur Wesentlichkeit war klar, dass einige darin enthaltene Leitlinien verbindlich sein sollten, sodass in der Folge das Projekt aufgeteilt wurde. Als Ergebnis wurden nun sowohl das finale Leitliniendokument als auch der Entwurf ED/2017/6 veröffentlicht. Durch die Ausführungen des Leitliniendokuments sollen Unternehmen beim Ausweis von Finanzinformationen unterstützt werden, die für bestehende und potenzielle Kapitalgeber entscheidungsnützlich

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Zielrente – Vorteilhaftigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten (Teil 2)

Im zweiten Teil des Beitrags werden die Gestaltungsmöglichkeiten der Zielrente dargestellt. Es wird gezeigt, mit welcher Leistungsfähigkeit und in welchen Grenzen der horizontale und vertikale Risikoausgleich alleinig mit dem Versorgungsbeitrag arbeiten kann. Trendänderungen und extreme Schwankungen erfordern jedoch zusätzliche Reserven, die über die Zinsreserve individuell und über den Sicherungsbeitrag kollektiv gestellt werden. Es wird betrachtet, welche Reserven der Anwartschafts- und welche der Rentenphase dienen. Die Reserven, die Reaktion auf Trendänderungen, die Anpassung der Zielrendite und der Renten können aktiv oder passiv gesteuert werden. Die transparenteren passiven Möglichkeiten werden im Beitrag näher beleuchtet.

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DRSC: Bericht über die 61. Sitzung des IFRS-Fachausschusses

Am 04. und 05.09.2017 fand beim Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) die 61. Sitzung des IFRS-Fachausschusses (IFRS-FA) mit folgenden Ergebnissen statt: Im Vorlauf zur Öffentlichen Diskussion am 11.09.2017 zum IASB-Diskussionspapier DP/2017/1 „Angabeninitiative – Angabeprinzipien“ diskutierte der IFRS-FA die noch ausstehenden Teile im Entwurf seiner Stellungnahme. In Ergänzung wurden Zusatzfragen der EFRAG zum IASB-Diskussionspapier erörtert. Im Anschluss daran befasste sich

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