Aufsätze Betriebswirtschaft

Zur Beschaffenheit des Goodwill

– Implikationen für den Nutzungszeitraum –

Der Goodwill als Residualgröße einer Kapitalkonsolidierung lässt oftmals einen eher technischen Charakter vermuten. Tatsächlich repräsentiert diese Position regelmäßig verschiedene nichtansatzfähige immaterielle Ressourcen, die in diesem Beitrag als Goodwill-Komponenten untersucht werden. Es zeigt sich insb., dass die Going-Concern-Komponente die domminierende Komponente darstellt und diese qualitative Indikationen für die Bestimmung des Nutzungszeitraums des Goodwill zulässt.

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Herausforderungen in der Wirtschaftsprüfung durch den Einsatz von Big Data-Technologien

– Welche Impulse muss die Prüfungsforschung geben? –

Die digitale Transformation, insb. der Einsatz von Big Data-Technologien, verändert nicht nur die Unternehmensberichterstattung, sondern ebenfalls das Berufsbild des Wirtschaftsprüfers. In den letzten Jahren hat sich die internationale Prüfungsforschung dieser Thematik angenommen, wobei bislang konzeptionell-theoretische Beiträge überwiegen und erst wenige empirische Studien veröffentlicht wurden. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten sowie ausgewählte Chancen und Risiken von Big Data-Technologien in der Wirtschaftsprüfung. Neben der Identifikation relevanter Themen für die weitere Forschung in diesem Bereich werden Handlungsempfehlungen für die Prüfungspraxis abgeleitet.

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Wertermittlung für Funktionsverlagerungen in Schätzfällen – sind die Vorgaben des BMF gerichtsfest?

– Eine empirische Analyse mit Marktdaten –

Bei konzerninternen Funktionsverlagerungen ist mittels einer Transferpaketbewertung der fremdübliche Verrechnungspreis zu bestimmen. Die vom Stpfl. erstellten Transferpaketbewertungen sind in anschließenden steuerlichen Betriebsprüfungen regelmäßig Streitpunkt. Dabei nutzen Betriebsprüfer zur Bestimmung des Transferpaketwerts immer wieder die Vorgaben des BMF zur vereinfachten Wertermittlung für Funktionsverlagerungen in Schätzfällen. Dieser Beitrag untersucht anhand von öffentlich verfügbaren Marktdaten, inwieweit die BMF-Vorgaben den vom BFH wiederholt dargestellten Grundsätzen für Steuerschätzungen entsprechen. Die Auswertungen zeigen, dass die BMF-Vorgaben regelmäßig nicht den BFH-Grundsätzen für Steuerschätzungen entsprechen. Damit können die Schätzvorgaben des BMF als nicht gerichtsfest eingestuft werden.

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Theorie und Praxis der Wechselkursprognose bei Unternehmensbewertungen zur Ermittlung einer angemessenen Barabfindung

Der Beitrag zeigt die aktuelle wissenschaftliche und praktische Diskussion zur Wechselkursprognose bei Unternehmensbewertungen im Kontext der Ermittlung einer angemessenen Barabfindung bei aktienrechtlichen Strukturmaßnahmen. Dabei werden anhand eines Anwendungsbeispiels die Auswirkungen unterschiedlicher Wechselkursannahmen auf das EBIT gezeigt. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der nachvollziehbaren, praxisorientierten Darstellung möglicher Ansätze zur Wechselkursprognose in der Unternehmensbewertung.

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Risiken steuerlicher Verrechnungspreise in Wertschöpfungsnetzwerken und hybriden Geschäftsmodellen

Die Digitalisierung der Wirtschaft bringt Auswirkungen auf Unternehmen mit sich, unabhängig von deren Größe oder Branche. Eine Differenzierung der Aktivitäten von Unternehmen in digital oder analog wird dabei zunehmend unmöglich und führt zu sog. hybriden Geschäftsmodellen und Prozessen. Die Grenzen verschwimmen, gehen mit Veränderungen innerhalb der unternehmerischen Prozesslandschaft einher und führen letztlich auch zu erheblichen Auswirkungen auf die (steuerlichen) Verrechnungspreissysteme von Unternehmen. Diese Veränderungen bergen Risiken und schaffen die Notwendigkeit, den Rechtsbegriff des (steuerlichen) Verrechnungspreises betriebswirtschaftlich auszulegen, denn die juristische Interpretation von Verrechnungspreisen stößt in Bezug auf die Digitalisierung gegenwärtig an ihre Grenzen.

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Erstanwendung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes

– Erfahrungen von Unternehmen aus dem Arbeitskreis „Integrated Reporting“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. –

Als Folge des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 18.04.2017 mussten bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen für nach dem 31.12.2016 beginnende Geschäftsjahre ihre periodische Berichterstattung zum ersten Mal um eine sog. „nichtfinanzielle Erklärung“ erweitern. Diese neue Berichtspflicht betrifft auch die Mehrzahl der im Arbeitskreis „Integrated Reporting“ der Schmalenbach Gesellschaft e.V. (AKIR) vertretenen Unternehmen, die allesamt das Bestreben gemein haben, bei wesentlichen Entscheidungen nichtfinanzielle und finanzielle Aspekte integriert zu betrachten. Der Beitrag hat zum Ziel, einerseits die Heterogenität der von den Arbeitskreis-Unternehmen gewählten Formate der neuen Berichterstattung und diesbezügliche Einflussfaktoren darzustellen. Andererseits zeigt er die unternehmensinternen und -externen Effekte bei der Erstanwendung der Regelung auf.

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Der Aufsichtsratsvorsitzende: Leadership und Führungskultur

Dem Aufsichtsratsvorsitzenden kommt bei der Sicherstellung der Erfüllung des Überwachungs- und Beratungsauftrags des Aufsichtsrats die Schlüsselrolle zu. Gleichwohl wird diese Bedeutung zumindest in Deutschland kaum explizit thematisiert. Ziel dieses Beitrags ist es, sog. Best Practices zur Führung des Aufsichtsrats durch dessen Vorsitzenden zu formulieren.

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Verbreitung und Ausgestaltung der wertorientierten Berichterstattung

– Eine vergleichende Analyse der Unternehmen im DAX30 –

In dem Beitrag erfolgt eine Analyse der wertorientierten Berichterstattung in den Geschäftsberichten der DAX30-Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass entgegen der Einschätzung einzelner Unternehmen keine abnehmende Bedeutung wertorientierter Größen feststellbar ist. Vielmehr stellen einige der untersuchten Unternehmen die Wertorientierung ausdrücklich in den Mittelpunkt und unterstreichen damit die Bedeutung auf die Kapitalrendite abzielender Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung.

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