Aufsätze Betriebswirtschaft

EFRAG: Endgültige Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Änderungen an IAS 1 und IAS 8 hinsichtlich der Definition von Wesentlichkeit herausgegeben

Die EFRAG hat ihre Stellungnahme zu dem Entwurf ED/2017/6 „Definition von wesentlich (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 1 und IAS 8)“ des International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht. Darin befürwortet die EFRAG die Vorschläge des IASB, die Definition von ‚wesentlich‘ im Rahmenkonzept und in den Standards zu vereinheitlichen und die Wesentlichkeitsschwelle einzuschränken. Darüber hinaus schlägt die EFRAG eine direktere Definition der ‚wesentlichen‘ Informationen vor. Bei diesen kann

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EFRAG: Stellungnahmen zum Entwurf einer Übernahmeempfehlung zu den jährlichen Verbesserungen erbeten

Die EFRAG hat den Entwurf einer Übernahmeempfehlung bezüglich des im Dezember 2017 vom IASB herausgegebenen Abschlussdokuments zu jährlichen Verbesserungen (Zyklus 2015-2017) veröffentlicht. Die vom IASB vorgenommenen Änderungen betreffen IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“, IFRS 11 „Gemeinsame Vereinbarungen“, IAS 12 „Ertragsteuern“ und IAS 23 „Fremdkapitalkosten“. Nach Ansicht der EFRAG erfüllen die Standardänderungen die Übernahmekriterien der EU. Stellungnahmen der interessierten Öffentlichkeit

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EFRAG: Bericht über mögliche Auswirkungen von IFRS 9 auf langfristige Investitionen in Eigenkapitalinstrumente herausgegeben

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) untersucht derzeit mögliche Auswirkungen von IFRS 9 „Finanzinstrumente“ auf das langfristige Investitionsverhalten in Eigenkapitalinstrumente. Dabei wurden in der ersten Phase des Projekts quantitative Daten über Bestände, die bilanzielle Behandlung von Eigenkapitalinstrumenten sowie über die Erwartungshaltung von Unternehmen über den Einfluss von IFRS 9 auf ihre Investitionsentscheidung gesammelt.

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DRSC: Stellungnahme zum IDW-Modulentwurf zu IFRS 9 veröffentlicht

Das DRSC hat eine Stellungnahme zu dem Modulentwurf des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu Kreditzusagen im Zusammenhang mit der Lieferung von Gütern oder der Erbringung von Dienstleistungen veröffentlicht. Die Ausführungen im Modulentwurf sollten nach Ansicht des DRSC um einige Aussagen ergänzt werden, weil nur so die Würdigung sinnvoll und sachgerecht erscheine. Die entsprechende Stellungnahme kann unter www.drsc.de eingesehen werden.

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Optimierung der Liquiditätsplanung durch den Einsatz von Prozessanalyse und deskriptiver Statistik

Die hohe Komplexität und Ungewissheit über zukünftige Entwicklungen erschweren eine gelungene Liquiditätsplanung ebenso wie ein Mangel an Zeit, Information und Kooperation. Das in diesem Beitrag vorgestellte PIDA-Modell findet einen direkten Zugriff auf die Problemfelder, indem es mit einer Vier-Schritte-Methodik Instrumente der Prozessanalyse mit deskriptiver Statistik verbindet. So gelingt es dem Controller geeignete Planungsmethoden zu identifizieren und Zahlungsströme individuell zu planen.

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DRSC: Stellungnahme zu drei vorläufigen Agendaentscheidungen des IFRS IC herausgegeben

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat seine Stellungnahme zu den vorläufigen Entscheidungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) in dessen Sitzung vom November 2017 veröffentlicht. Das DRSC hat in der Stellungnahme den drei vorläufigen Entscheidungen des IFRS IC grds. zugestimmt. Zu den beiden Entscheidungen bzgl. des IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ wurden ergänzende Anmerkungen gemacht. Die zwei Sachverhalte beziehen sich auf die Erlöserfassung bei einem

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Die Große Koalition und die Steuerpolitik: Beurteilung der Ergebnisse

Die beim Solidaritätszuschlag geplante drastische Erhöhung der Freigrenze führt dazu, dass die Steuerentlastung wie von den möglichen Koalitionären gewünscht auf kleinere und mittlere Einkommen begrenzt bleibt. Allerdings ergibt sich für Einkommen in der Gleitzone unter Berücksichtigung der Kirchensteuer und der Sozialversicherungsbeiträge eine Grenzbelastung von über 64%, die auch Facharbeiter treffen wird. Die Abschaffung der Abgeltungsteuer auf Zinsen dürfte die Investitions- und die Finanzierungsneutralität des Steuersystems verbessern, aber aufgrund der Abgrenzungsprobleme zu neuen Ausweichmöglichkeiten führen, deren Bekämpfung wiederum die Bürokratiekosten erhöhen wird.

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Der Entgeltbericht – die neue Anlage zum Lagebericht

Erstmals müssen bestimmte Unternehmen in 2018 einen sog. Entgeltbericht gemäß dem Entgelttransparenzgesetz erstellen und ihn für Zwecke der Veröffentlichung dem Lagebericht als Anlage beifügen. In dem Beitrag wird zunächst ein Überblick über die Regelungen zum Entgeltbericht gegeben. Anschließend wird für die erstmalige und die künftige Entgeltberichterstattung u.a. untersucht, wer zur Aufstellung eines Entgeltberichts verpflichtet ist, welches der maßgebliche Entgeltberichtszeitraum ist, wann der Entgeltbericht zu erstellen ist und wann bzw. wie der Entgeltbericht zu veröffentlichen ist. Dabei werden insb. die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Entgeltbericht- und der Lageberichterstattung beleuchtet.

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