Aufsätze Betriebswirtschaft

Steuerlicher Digitalisierungsindex 2017: Die steuerliche Standortattraktivität für digitale Geschäftsmodelle im internationalen Vergleich

Die Standortattraktivität Deutschlands für Unternehmen der digitalen Wirtschaft gilt als mittelmäßig bis gut. In der Studie zum Steuerlichen Digitalisierungsindex 2017 werden erstmals steuerliche Standortfaktoren für Investitionen in digitale Geschäftsmodelle analysiert. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland zur Ländergruppe mit den höchsten Effektivsteuerbelastungen, während Irland, Italien und Ungarn als besonders attraktive Standorte herausstechen.

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Das vereinfachte Ertragswertverfahren: Anwendungsprobleme bei ausländischen Gesellschaften und Unternehmen mit langen Geschäftszyklen

Bei der Durchführung einer vereinfachten Ertragswertermittlung (§§ 199 ff. BewG) stößt die Bewertungspraxis regelmäßig auf Besonderheiten, welche nur unzureichend anhand gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien zu lösen sind. Der Beitrag beschäftigt sich mit zwei unterschiedlichen Problemstellungen: zum einen handelt es sich um die Bewertung ausländischer Gesellschaften und zum anderen um die Bewertung von Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung in langfristigen Zyklen verläuft. Beispielhaft werden diese Fälle sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht dargestellt und analysiert sowie Lösungsvorschläge aufgezeigt.

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IASB: Interpretation IFRIC 23 herausgegeben

Das IASB hat die Interpretation IFRIC 23 betreffend IAS 12 finalisiert und am 07.06.2017 veröffentlicht. IFRIC 23 enthält ergänzende Hinweise zur Anwendung von IAS 12 und stellt klar, wie Unsicherheiten bei Ertragsteuern bilanziell zu behandeln sind. Die Interpretation ist ab 01.01.2019 verpflichtend anzuwenden; eine frühere Anwendung ist zulässig. Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung von IFRIC 23 hat die EFRAG eine Aktualisierung ihrer Übersicht zum Stand des IFRS-Endorsements herausgegeben,

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WPK: Liste der Abschlussprüfer und Prüfungsgesellschaften für die Durchführung von Auswahlverfahren

Die EU-Abschlussprüferverordnung verpflichtet den Prüfungsausschuss eines Unternehmens von öffentlichem Interesse, seine Empfehlung für die Bestellung eines Abschlussprüfers oder einer Prüfungsgesellschaft auf der Grundlage eines transparenten, diskriminierungsfreien Auswahlverfahrens abzugeben. Für Zwecke der Durchführung solcher Auswahlverfahren veröffentlicht die WPK eine Liste aller WP, die berechtigt sind, gesetzliche Abschlussprüfungen durchzuführen. Eine Liste aller Prüfer bzw. Prüfungsgesellschaften,

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Normative theorie- und praxisbezogene Betriebswirtschaftslehre

– Methodenpluralismus am Beispiel der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Rechnungslegung –

Dieser Beitrag knüpft an das im Jahr 2013 veröffentlichte „Saarbrücker Plädoyer für eine normative theorie- und praxisbezogene Betriebswirtschaftslehre“ (Küting u.a., DB 2013 S. 2097-2099) an und zielt nochmals auf eine nachhaltige Stärkung des normativen Forschungsansatzes in der Betriebswirtschaftslehre im Gesamten und insb. in den Teildisziplinen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Rechnungslegung ab. Hierzu wird zunächst die traditionelle Ausrichtung der in Rede stehenden Teildisziplinen dargelegt, bevor auf derzeitige Entwicklungen, vor allem im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung der empirischen Forschung sowie der Relevanz von Zeitschriftenrankings, eingegangen wird und deren Auswirkungen auf die universitäre Lehre dargelegt werden. Schließlich werden Maßnahmen aufgezeigt, um dieser Entwicklung entgegenzutreten, ehe ein kritisches, appellatives Resümee die Ausführungen abrundet.

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IDW: Modulentwurf IAS 19-M2 zu IDW RS HFA 50 veröffentlicht

In der Praxis werden mitunter nichtfinanzielle Vermögenswerte (z.B. Sachanlagen) auf einen Fonds i.S.v. IAS 19.8 übertragen und als Planvermögen qualifiziert, wobei vereinbarungsgemäß das Trägerunternehmen des Fonds die übertragenen Vermögenswerte weiterhin nutzen darf. Die IFRS enthalten hierfür keine Regelungen. Der Modulentwurf IAS 19-M2 befasst sich mit der bilanziellen Abbildung derartiger Übertragungen nichtfinanzieller Vermögenswerte auf einen Fonds mit anschließender Nutzungsüberlassung aus

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IDW: Endgültiger IDW Praxishinweis 1/2016 zu Tax Compliance Management Systemen 31.05.2017

Das IDW hat den IDW Praxishinweis 1/2016 verabschiedet. Die am 01.07.2016 veröffentlichte Entwurfsfassung des Praxishinweises zur Ausgestaltung und Prüfung von Tax Compliance Management Systemen nach IDW PS 980 hat in der Praxis große Aufmerksamkeit erfahren. In der Fassung vom 31.05.2017 wurden Anmerkungen aus dem Berufsstand und von anderen Berufsverbänden berücksichtigt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Klarstellungen und redaktionelle Anpassungen. Der IDW Praxishinweis 1/2016 dient vor

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DRSC: Stellungnahme zum IASB ED/2017/3

Das DRSC und das IDW haben Ende Mai ihre Stellungnahmen zum ED/2017/3 „Prepayment Features with Negative Compensation“ (Änderung von IFRS 9) an das IASB übermittelt. In dem Entwurf schlägt das IASB vor, dass auch finanzielle Vermögenswerte mit einer negativen Vorfälligkeitsentschädigung unter bestimmten Voraussetzungen die Zahlungsstrombedingung erfüllen können. Die Neuerungen sollen gemeinsam mit IFRS 9 für Geschäftsjahre ab dem 01.01.2018 angewendet werden. In seiner Stellungnahme betont das DRSC,

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