Aufsätze Betriebswirtschaft

Ausschüttungsquote und IDW-Vorgaben – oder: von der Kunst des Unmöglichen

Bei genauerer Betrachtung zeigen sich in den für den Bereich der Wirtschaftsprüfer und oft darüber hinaus faktisch verbindlichen Vorgaben des IDW Inkonsistenzen, die eine erstaunliche Persistenz aufweisen. Der Beitrag zeigt dies exemplarisch für den Zusammenhang von Ausschüttungsquote und Risikoprämie des Marktportfolios bei der Unternehmensbewertung, dessen unzureichende Beachtung zu einer Benachteiligung der Verkäuferseite führt.

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Gewinnoptimierung mit realistischen Preisabsatzfunktionen

Die optimale Preisgestaltung hängt entscheidend von der zutreffenden Analyse der Marktreaktion ab. Es wird gezeigt, wie die Preisabsatzfunktionen differenziert werden müssen, um realistischere Preise generieren zu können. Dabei wird berücksichtigt, dass zwischen Endverbraucherpreis und Nettopreis des Herstellers noch Steuern und Handelsmargen anfallen.

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Corporate Governance Report 2018: Kodexakzeptanz und Kodexanwendung

Vor dem Hintergrund der substanziellen Änderungen des DCGK im letzten Jahr hat das Berlin Center of Corporate Governance (BCCG) erneut die Befolgung aller Empfehlungen und Anregungen des Kodex erhoben sowie die praktische Umsetzung ausgewählter Kodexbestimmungen für Struktur-, Prozess- und Transparenzaspekte der Corporate Governance analysiert. Als Ergebnis der Studie lässt sich eine anhaltend hohe erklärte Akzeptanz des DCGK bei gleichzeitig facettenreicher und mitunter defensiver Governancepraxis konstatieren. Die erhobenen Daten bieten den Unternehmen Benchmarks zur Evaluierung ihrer individuellen Handhabung des Kodex. Zugleich gibt der Beitrag empirisch gestützte Anregungen für die Arbeit der Regierungskommission und unterbreitet auf Basis der Befunde konkrete Einzelvorschläge für die anstehende Überarbeitung des DCGK.

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Integrierte Unternehmensberichterstattung – eine Herausforderung für die Berichterstattung des Wirtschaftsprüfers (Teil 2)

Nachdem im ersten Teil des Beitrags die integrierte Unternehmensberichterstattung als Prüfungsobjekt charakterisiert sowie die sich daraus ergebenden potenziell notwendigen Änderungen im Prüfungsfokus bzw. den Prüfungshandlungen aufgezeigt wurden, werden im Folgenden Vorschläge für eine adäquate Ausgestaltung der Prüfungsberichterstattung sowohl nach außen als auch an die Aufsichtsorgane nach innen entwickelt, die den Charakteristika einer integrierten Berichterstattung und den damit verbundenen Anforderungen der Stakeholder gerecht werden soll.

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Integrierte Unternehmensberichterstattung –eine Herausforderung für die Berichterstattung des Wirtschaftsprüfers (Teil 1)

Die wachsende Auffassung bzw. Erkenntnis, dass nichtfinanzielle Aspekte bzw. Leistungsparameter indirekt bzw. direkt auf den Unternehmenswert wirken, hat dazu geführt, dass Adressaten von Unternehmensberichten nichtfinanzielle Informationen nicht nur neben den traditionellen finanziellen Informationen, sondern mit diesen integriert einfordern. Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung ergeben sich für die Institution der Wirtschaftsprüfung eine Fülle an Herausforderungen bezüglich der Prüfung solcher integrierten Berichte. In dem zweiteiligen Beitrag werden zunächst die integrierte Unternehmensberichterstattung als Prüfungsobjekt charakterisiert sowie die sich daraus ergebenden potenziell notwendigen Änderungen im Prüfungsfokus bzw. den Prüfungshandlungen aufgezeigt.

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Die bilanzielle Behandlung von Entwicklungskosten in der handelsrechtlichen Finanzberichterstattung

– Ergebnisse einer Befragung nichtkapitalmarktorientierter Unternehmen in Deutschland –

Bedingt durch die voranschreitende Digitalisierung gewinnen Investitionen in eigene F&E-Projekte für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung, um langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es vor diesem Hintergrund zu untersuchen, wie das Aktivierungswahlrecht von Entwicklungskosten in der Praxis nichtkapitalmarktorientierter Unternehmen in Deutschland angenommen wird und welche spezifischen Charakteristika die aktivierenden Unternehmen aufweisen. Grundlage der Untersuchung ist eine im Jahr 2017 durchgeführte postalische Befragung unter 7.500 kleinen, mittelgroßen und großen nichtkapitalmarktorientierten KapGes. und diesen gleichgestellten PersGes. i.S. des § 264a Abs. 1 HGB.

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Eine kritische und vergleichende Analyse der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Standards der GRI und des SASB

Heutzutage sind die unternehmerische Nachhaltigkeit – d.h. die Corporate Social Responsibility (CSR) – sowie die Nachhaltigkeitsberichterstattung zentrale Themen in der öffentlichen und medialen Diskussion. In dem Beitrag wird die Nachhaltigkeitsberichterstattung anhand der Vorgaben der Global Reporting Initiative (GRI) sowie des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) untersucht und gewürdigt. Hierzu werden die Berichtsthemen und -indikatoren gem. GRI und SASB anhand der individuellen Zielsetzungen und Berichtsgrundsätze dieser Standardsetter einander gegenübergestellt und kritisch analysiert. Da in Deutschland gem. § 289d HGB Wahlfreiheit hinsichtlich der Anwendung eines bestimmten Rahmenwerks besteht, dürfte dieser kritische Vergleich insb. für die Berichtsersteller von Bedeutung sein.

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Praxis der nichtfinanziellen Berichterstattung nach dem CSR-RUG

– Empirische Befunde für die DAX-Unternehmen –

Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) hat für bestimmte große Unternehmen von öffentlichem Interesse neue Berichtspflichten im Bereich der Nachhaltigkeit eingeführt. Die im Gesetz grob definierten Berichtsanforderungen werden durch DRS 20 „Konzernlagebericht“ konkretisiert. Gleichwohl bleiben den Unternehmen erhebliche Gestaltungsspielräume bei der Erfüllung der neuen nichtfinanziellen Berichtspflichten. Angesichts der schon für 2018 anstehenden Evaluation der CSR-Richtlinie gibt der Beitrag erste Einblicke in die Berichtspraxis der DAX-Unternehmen, zeigt die Ausübung von Wahlrechten auf und geht auf im Gesetzgebungsprozess kontrovers diskutierte Fragen ein.

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