Betriebswirtschaft Kompakt

IFRIC 23 „Unsicherheiten bei der ertragsteuerlichen Behandlung“

IFRIC 23 beinhaltet eine Klarstellung zur Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit im Rahmen der Bilanzierung unsicherer Steuerposten und schließt damit eine Regelungslücke in IAS 12.

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IDW Praxishinweis 2/2017: Beurteilung einer Unternehmensplanung bei Bewertung, Restrukturierungen, Due Diligence und Fairness Opinion

Im März 2017 hat das IDW den IDW Praxishinweis: Beurteilung einer Unternehmensplanung bei Bewertung, Restrukturierungen, Due Diligence und Fairness Opinion (IDW Praxishinweis 2/2017; vgl. IDW Life 2017, S. 343 ff.) veröffentlicht. In diesem sind umfassende Anhaltspunkte enthalten, anhand derer die Plausibilisierung einer Unternehmensplanung für Bewertungs- oder Restrukturierungszwecke durch einen Wirtschaftsprüfer vorgenommen werden kann.

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Neuer Entwurf IDW ERS HFA 7 n.F. zur Bilanzierung von Personenhandelsgesellschaften

Das IDW befasst sich in zwei seiner Rechnungslegungsstandards explizit mit Personenhandelsgesellschaften. Während IDW RS HFA 7 Bilanzierungsfragen auf Ebene der jeweiligen PersGes. zum Gegenstand hat, widmet sich IDW RS HFA 18 der Bilanzierung von Anteilen an PersGes. auf Ebene des Gesellschafters. Zu IDW RS HFA 7, der ursprünglich aus dem Jahr 2002 stammt und seitdem mehrfach angepasst wurde, hat das IDW nun eine neue Entwurfsfassung erarbeitet und mit einer Kommentierungsfrist bis 15.09.2017 zur Diskussion gestellt.

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IDW Praxishinweis 1/2017: Hinweise zu den (Konzern-)Zahlungsberichten nach BilRUG

Nachdem mit dem BilRUG für Unternehmen des Rohstoffsektors eine Pflicht zur Erstellung sog. (Konzern-)Zahlungsberichte eingeführt wurde (vgl. hierzu bereits Zwirner/Vodermeier, DB 2016 S. 965 ff.), hat das IDW nun in einem Praxishinweis seine Auffassung zu wesentlichen Anwendungsfragen in diesem Zusammenhang dargelegt. Es werden hierbei durch das IDW sowohl Fragen zum Zahlungsbericht einer einzelnen Gesellschaft als auch zum Konzernzahlungsbericht diskutiert. Wesentliche Schwerpunkte des Praxishinweises betreffen den Anwendungsbereich inkl. etwaiger Befreiungen von der Berichtspflicht, die Erstellung (insb. Inhalt, Aufbau und Gliederung) sowie die Offenlegung von (Konzern-)Zahlungsberichten.

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Überarbeitete IDW Stellungnahme zu den Anhangangaben über das Abschlussprüferhonorar (§§ 285 Nr. 17, 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) – IDW RS HFA 36 n.F.

Der HFA hat seine Stellungnahme zur Rechnungslegung „Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 17, 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB über das Abschlussprüferhonorar“ (IDW RS HFA 36 n.F.) überarbeitet und mit Datum von 08.09.2016 in modifizierter Form verabschiedet (vgl. IDW life 2016 S. 996 ff.). Ziel der Neufassung war es u.a., in der Praxis regelmäßig bestehende Unsicherheiten bezüglich der Zuordnung einzelner Honorare zu den gesetzlich vorgegebenen Kategorien durch Konkretisierungen zu beseitigen (vgl. insb. Anlage 1 zu IDW RS HFA 36 n.F.).

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Wider die Integration der nichtfinanziellen (CSR-)Erklärung in den Lagebericht

Für die nach dem 31.12.2016 beginnenden Geschäftsjahre haben bestimmte Unternehmen den (Konzern-)Lagebericht um eine nichtfinanzielle (CSR-)Erklärung zu erweitern (Haaker, StuB 6/2017 S. I). Fraglich ist, inwieweit diese gesonderte Erklärung in die Lageberichterstattung integriert werden kann.

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Neufassung des IDW RS HFA 30: Die Würdigung aktueller Entwicklungen im Rahmen der Bilanzierung von Pensionsrückstellungen

Am 13.09.2016 wurde der Entwurf einer Neufassung der IDW Stellungnahme zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen (IDW ERS HFA 30 n.F.) vom Hauptfachausschuss (HFA) des IDW verabschiedet. Hintergrund der Anpassung der bisherigen Stellungnahme sind u.a. die aktuellen Entwicklungen, welche sich im Rahmen des BilRUG sowie der Gesetzesänderung des § 253 HGB hinsichtlich der Abzinsung von Pensionsrückstellungen ergeben haben. Am 16.12.2016 wurde die endgültige Fassung des IDW RS HFA 30 n.F. verabschiedet und im Januar 2017 veröffentlicht (vgl. IDW, IDW Life 2017 S. 102 ff.). Die Schwerpunkte der Neuregelung stellen die Änderung der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen sowie die Bilanzierung bei Übertragung von Pensionsrückstellungen dar. Darüber hinaus ergeben sich neue Anhangangabepflichten. Die Neufassung des IDW RS HFA 30 ist erstmals verpflichtend für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen, anzuwenden.

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Keine Abführungssperre für Bewertungsgewinne aus der Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB n.F.

In der Praxis bestand bislang eine erhebliche Rechtsunsicherheit hinsichtlich der Frage, ob ausschüttungsgesperrte Bewertungsgewinne, die aus der Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB n.F. resultieren, bei Existenz eines Ergebnisabführungsvertrags (EAV) abführungsgesperrt sind (§§ 291, 301 AktG). Das BMF hat mit Schreiben vom 23.12.2016 entschieden, dass insoweit keine Abführungssperre besteht. Dies hat zur Folge, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung eines EAV auch die Bewertungsgewinne abzuführen sind.

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