Betriebswirtschaft Kompakt

Geringerer Anstieg der Pensionsverpflichtungen im Jahresabschluss 2018 als bisher aufgrund der überarbeiteten Richttafeln erwartet

Die HEUBECK AG hat am 05.10.2018 die korrigierten Richttafeln veröffentlicht, nachdem im Rahmen interner Auswertungen Inkonsistenzen in Bezug auf die verwendeten Datengrundlagen, die den im Juli 2018 veröffentlichten Richttafeln zu Grunde lagen, festgestellt wurden. Bei den im Juli 2018 veröffentlichten Sterbetafeln wurde der Trend zur Verbesserung der Sterblichkeiten und damit zur Verlängerung der Lebenserwartung überschätzt.

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IASB veröffentlicht Diskussionspapier zur Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital

Die Frage nach der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital ist von hoher praktischer Relevanz. Mit dem Diskussionspapier DP/2018/1 „Financial Instruments with the Characteristics of Equity“ adressiert der IASB nun Anwendungsprobleme hinsichtlich der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital beim Emittenten in IAS 32.

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Neue biometrische Richttafeln der HEUBECK AG – Höhere Pensionsrückstellungen und Ergebnisbelastung im Jahresabschluss aufgrund gestiegener Lebenserwartung

Ende Juli 2018 hat die HEUBECK AG ihre aktuellen Richttafeln (RT 2018 G) veröffentlicht. Auf Basis der neuen Richttafeln sind ein Anstieg der Pensionsrückstellungen in den Bilanzen und eine damit einhergehende Ergebnisbelastung zu erwarten. Grund hierfür ist insb. die gegenüber den zuletzt vor 13 Jahren aktualisierten Richttafeln aus dem Jahr 2005 weiter gestiegene durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland.

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BVerfG: Parlamentarisches Informationsrecht und Unternehmensbewertung bei der öffentlichen Hand

Am 07.11.2017 hat das BVerfG zur Problematik des parlamentarischen Frage- und Auskunftsrechts als konkrete Ausprägung der parlamentarischen Kontrolle bei einer Eigengesellschaft des Bundes Stellung bezogen (vgl. NVwZ 2018 S. 51 ff.). In diesem Zusammenhang ist das BVerfG auch auf die Problematik des Unternehmenswerts bei öffentlichen Unternehmen eingegangen. Gesellschaften, an denen die öffentliche Hand mit Mehrheit beteiligt ist und Eigengesellschaften, an denen die öffentliche Hand allein beteiligt ist, gehören zu den öffentlichen Unternehmen.

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Entwurf zum DIN 77006: Leitfaden für die Qualität im Intellectual Property (IP) Management

Durch die Digitalisierung steigt der Anteil der immateriellen Vermögenswerte in Form von geistigem Eigentum in vielen Unternehmen an. Auf diese Entwicklung hat der DIN-Normenausschuss nun reagiert und im April 2018 mit der Veröffentlichung des Entwurfs zum DIN 77006 einen Leitfaden für die Beurteilung, Messung und Implementierung von Qualitätsanforderungen im Intellectual Property Management mit Kommentierungsfrist bis Anfang August 2018 zur Diskussion gestellt. Der DIN 77006 wird für viele Unternehmen und auch für Wirtschaftsprüfer von großer Bedeutung sein.

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Standardentwurf E-DRS 34 zur Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen

Infolge des BilRUG im Jahr 2016 sowie des geänderten DRS zur Kapitalkonsolidierung hat das DRSC mit dem E-DRS 34 einen Entwurf zur Neufassung des DRS 8 „Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss“ veröffentlicht. Neben Anpassungen an die geänderte Rechtslage hat das DRSC auch weitere Aspekte überarbeitet.

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E-DRS 35 – Ein Standardentwurf zur Einbeziehung von Gemeinschaftsunternehmen in einen Konzernabschluss

In dem kürzlich veröffentlichten E-DRS 35 konkretisiert das DRSC die Regelungen zur anteilsmäßigen Konsolidierung gem. § 310 HGB.

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Neufassung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Aktivierung von Herstellungskosten – IDW RS HFA 31 n.F.

Der HFA des IDW verabschiedete mit Stand vom 18.12.2017 eine Neufassung der Stellungnahme zur Rechnungslegung: Aktivierung von Herstellungskosten (IDW RS HFA 31 n.F.). Die Neufassung des IDW RS HFA 31 ersetzt die bisherige Stellungnahme vom 23.06.2010. Wesentliches Ziel der Neufassung ist die Anpassung von Tz. 3 und Tz. 7 f. des Standards an den DRS 24 „Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss“, welche die bilanzielle Behandlung der Maßnahmen zur Erweiterung oder Verbesserung von Software regelt. Zudem wurden in der Neufassung das BilRUG sowie weitere redaktionelle Änderungen berücksichtigt.

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