Betriebswirtschaft Kompakt

IFRS 17: Bilanzierung von Versicherungsverträgen erstmals auf einheitlicher Grundlage

Mit Veröffentlichung von IFRS 17 „Versicherungsverträge“ hat der IASB eine große ungeregelte Lücke der Rechnungslegung nach IFRS geschlossen. Der neue Standard ersetzt IFRS 4 „Versicherungsverträge“, der als Interimsstandard in erster Linie Versicherern (vor allem innerhalb Europas) ermöglichen sollte, ihre Abschlüsse als in Einklang mit den IFRS stehend zu bezeichnen, jedoch lediglich rudimentäre Bilanzierungsregelungen enthielt und im Wesentlichen die Fortführung der Bilanzierung nach nationalen Vorschriften ermöglichte. Entsprechend konnten Versicherungsverträge in unterschiedlicher Weise bilanziert werden – dies nicht nur zwischen Versicherern, sondern auch für unterschiedliche Vertragstypen selbst innerhalb eines Abschlusses eines Versicherers. IFRS 17 ist – in Europa vorbehaltlich der Übernahme in Europäisches Recht – erstmals verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01.01.2021 beginnen.

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Anpassung des IDW S 11 – Beurteilung des Vorliegens von Insolvenzeröffnungsgründen

Mit der am 22.08.2016 vom Fachausschuss Sanierung und Insolvenz (FAS) beschlossenen und am 24.11.2016 vom HFA billigend zur Kenntnis genommenen geänderten Fassung des IDW S 11 wird der Standard um weitere BGH-Urteile zur Beurteilung der Insolvenzreife von Unternehmen ergänzt (vgl. IDW Life 2017 S. 332 ff.). Dabei geht es insb. um weitere Beweisanzeichen für das Vorliegen einer Zahlungseinstellung und die damit verbundene Klassifizierung von Unternehmen als zahlungsunfähig.

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IDW Positionspapier zu Pflichten und Zweifelsfragen zur nichtfinanziellen Erklärung als Bestandteil der Unternehmensführung

Die Mitglieder des IDW-Arbeitskreises „Nachhaltigkeitsberichterstattung“ haben mit dem im Juni 2017 veröffentlichten Positionspapier zu den Auswirkungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes auf die Corporate Governance sowie zu Zweifelsfragen zur Aufstellung der nichtfinanziellen Erklärung Stellung genommen.

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IFRIC 23 „Unsicherheiten bei der ertragsteuerlichen Behandlung“

IFRIC 23 beinhaltet eine Klarstellung zur Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit im Rahmen der Bilanzierung unsicherer Steuerposten und schließt damit eine Regelungslücke in IAS 12.

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IDW Praxishinweis 2/2017: Beurteilung einer Unternehmensplanung bei Bewertung, Restrukturierungen, Due Diligence und Fairness Opinion

Im März 2017 hat das IDW den IDW Praxishinweis: Beurteilung einer Unternehmensplanung bei Bewertung, Restrukturierungen, Due Diligence und Fairness Opinion (IDW Praxishinweis 2/2017; vgl. IDW Life 2017, S. 343 ff.) veröffentlicht. In diesem sind umfassende Anhaltspunkte enthalten, anhand derer die Plausibilisierung einer Unternehmensplanung für Bewertungs- oder Restrukturierungszwecke durch einen Wirtschaftsprüfer vorgenommen werden kann.

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Neuer Entwurf IDW ERS HFA 7 n.F. zur Bilanzierung von Personenhandelsgesellschaften

Das IDW befasst sich in zwei seiner Rechnungslegungsstandards explizit mit Personenhandelsgesellschaften. Während IDW RS HFA 7 Bilanzierungsfragen auf Ebene der jeweiligen PersGes. zum Gegenstand hat, widmet sich IDW RS HFA 18 der Bilanzierung von Anteilen an PersGes. auf Ebene des Gesellschafters. Zu IDW RS HFA 7, der ursprünglich aus dem Jahr 2002 stammt und seitdem mehrfach angepasst wurde, hat das IDW nun eine neue Entwurfsfassung erarbeitet und mit einer Kommentierungsfrist bis 15.09.2017 zur Diskussion gestellt.

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IDW Praxishinweis 1/2017: Hinweise zu den (Konzern-)Zahlungsberichten nach BilRUG

Nachdem mit dem BilRUG für Unternehmen des Rohstoffsektors eine Pflicht zur Erstellung sog. (Konzern-)Zahlungsberichte eingeführt wurde (vgl. hierzu bereits Zwirner/Vodermeier, DB 2016 S. 965 ff.), hat das IDW nun in einem Praxishinweis seine Auffassung zu wesentlichen Anwendungsfragen in diesem Zusammenhang dargelegt. Es werden hierbei durch das IDW sowohl Fragen zum Zahlungsbericht einer einzelnen Gesellschaft als auch zum Konzernzahlungsbericht diskutiert. Wesentliche Schwerpunkte des Praxishinweises betreffen den Anwendungsbereich inkl. etwaiger Befreiungen von der Berichtspflicht, die Erstellung (insb. Inhalt, Aufbau und Gliederung) sowie die Offenlegung von (Konzern-)Zahlungsberichten.

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Überarbeitete IDW Stellungnahme zu den Anhangangaben über das Abschlussprüferhonorar (§§ 285 Nr. 17, 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) – IDW RS HFA 36 n.F.

Der HFA hat seine Stellungnahme zur Rechnungslegung „Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 17, 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB über das Abschlussprüferhonorar“ (IDW RS HFA 36 n.F.) überarbeitet und mit Datum von 08.09.2016 in modifizierter Form verabschiedet (vgl. IDW life 2016 S. 996 ff.). Ziel der Neufassung war es u.a., in der Praxis regelmäßig bestehende Unsicherheiten bezüglich der Zuordnung einzelner Honorare zu den gesetzlich vorgegebenen Kategorien durch Konkretisierungen zu beseitigen (vgl. insb. Anlage 1 zu IDW RS HFA 36 n.F.).

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