Interview

Geplante Ausweitung der Mitteilungspflichten zum Transparenzregister

Kerstin Bangen und Dr. Anja Raabe

Durch die geplanten Änderungen im Geldwäschegesetz (GwG) soll das Transparenzregister zu einem Vollregister umgestellt werden. Dies führt zu einer erheblichen Ausweitung bei den Mitteilungspflichten. Was Unternehmen dazu wissen müssen, erklären die Rechtsanwältinnen Kerstin Bangen und Dr. Anja Raabe bei Ernst & Young Law GmbH Düsseldorf im Interview. Weiterlesen

„Das Verbandssanktionengesetz ist nicht ausgereift“

Stephan Ludwig und Dr. Konstantin von Busekist

Mit dem RegE für ein Gesetz zur Stärkung der Integrität der Wirtschaft sollen den Strafverfolgungsbehörden und Gerichten Sanktionsmöglichkeiten gegen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Solche „Verbandstaten“ können auch Steuerstraftaten sein und damit stellt sich die Frage, welche Auswirkungen sich für die Tax Compliance ergeben. Hierzu sprachen wir mit Dr. Konstantin von Busekist von der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und Stephan Ludwig von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

„Die Option bringt eine Annäherung an eine rechtsformneutrale Besteuerung“

Dr. Hans Weggenmann

Die Bundesregierung hat Ende März den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts beschlossen. Kernstück des KöMoG ist die Einführung eines Optionsmodells für Personenhandels- und Partnerschaftsgesellschaften. Was es damit auf sich hat und welche Vorteile dies bringt, erklärt Dr. Hans Weggenmann, Geschäftsführender Partner bei Rödl & Partner. Weiterlesen

UPDATE: „Ausgeruht“ – doch keine Ruhetage an Ostern

Die Bundesregierung hat heute nun doch wieder vom „Osterlockdown“ Abstand genommen. Der Beschluss der Bund-Länder Kommission wurde insoweit zurückgenommen. Zu unklar und zu schwer umsetzbar die Folgen für das Wirtschaftsleben, wenn die geplante „Ruhetage“ Gründonnerstag und Karsamstag als gesetzliche Feiertage definiert würden. Beim verlängerten Lockdown bleibt es aber trotzdem und auch bezüglich der Teststrategie werden die Unternehmen in die Pflicht genommen. Weiterlesen

Strenger Lockdown über Ostern: das sind die Folgen für Unternehmen

Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 18.04.2021 verlängert. Was bedeutet dies nun für Unternehmen und welche Maßnahmen müssen jetzt umgehend umgesetzt werden? Weiterlesen

Prüfungsschwerpunkte 2021: „Transparente Berichterstattung wegen Corona ist jetzt besonders relevant“

Dr. Stefan Bischof

Die Auswirkungen der COIVD-19-Pandemie führten bei vielen Unternehmen zu neuen Fragestellungen im Bereich der Rechnungslegung. Weiterlesen

Neues Betriebsrätestärkungsgesetz: „Ein grundlegender Bedarf für eine umfassende Reform besteht nicht“

Der aktuelle Referentenentwurf für ein Betriebsrätestärkungsgesetz enthält umstrittene Regelungen. Die „Ausgestaltung mobiler Arbeit“ bleibt unklar, der erweiterte Kündigungsschutz geht recht weit und die Einführung eines KI-Sachverständigen bedeutet einen unberechenbaren Mehraufwand für Unternehmen. Was von alledem zu halten ist, erklärt Rechtsanwalt Sven Lombard von Simmons & Simmons. Weiterlesen

Compliance-Management nach dem FISG

Dr. Jan-Hendrik Gnändiger

Mit dem Entwurf für ein Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz (FISG) zieht der Gesetzgeber erste Konsequenzen aus dem Wirecard-Skandal und schlägt neben verschiedenen Maßnahmen in den Bereichen Abschlussprüfung und Bilanzkontrolle auch die verpflichtende Einrichtung von internen Kontrollsystemen und Risikomanagementsystemen in börsennotierten Unternehmen vor. Weiterlesen

Impfpflicht für Arbeitnehmer?

Tim Bulian

Ohne Impfung kein Ende der Pandemie und vor allem: keine Normalität im betrieblichen Alltag. Das weiß auch die Wirtschaft. Doch welche Möglichkeiten haben Arbeitgeber, eine Impfung der Belegschaft zu forcieren? Wir haben bei Rechtsanwalt Tim Bulian, tätig bei KLIEMT.Arbeitsrecht in Frankfurt/M., nachgefragt. Weiterlesen

Crowdworker sind Arbeitnehmer!

Christoph Kurzböck

Kein Büro, keine festen Arbeitszeiten, selbstbestimmtes Arbeiten: Für die einen ist das Arbeitsmodell des Crowdworkings der Inbegriff von Freiheit und Selbstbestimmtheit, andere warnen vor der Entstehung eines „digitalen Prekariats“. Auch über den arbeitsrechtlichen Status von Crowdworkern wurde lange gestritten. Nun hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass Crowdworker für die Dauer der Vertragsbeziehung mit der Crowdsourcing-Plattform als Arbeitnehmer zu qualifizieren sind. Wir haben beim Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Christoph Kurzböck, Rödl & Partner, nachgefragt. Weiterlesen

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