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Fachmedien

Gastkommentare / Editorials

Digitalisierung und Bilanzierung

WP/StB/CPA Dr. Rüdiger Loitz Kehrt man einen Augenblick dem Hype der Digitalisierungsveröffentlichungen den „Rücken“ zu, so stellt sich die Frage, wie dieser Hype in der retrospektiven Welt der Rechnungslegung überhaupt abgebildet wird. Denn die aktuellen Trends, die letztlich die Rechnungslegung selbst (neudeutsch:) disruptieren sollen und wollen, müssen am Ende des Tages doch wieder in die Bücher der Realität aufgenommen werden. Digitalisierung als immaterieller Vermögenswert? Sieht man sich

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Neue Wege bei der betrieblichen Altersversorgung

Marko Wieczorek Mit der planmäßigen Absenkung des Nettorentenniveaus vor Steuern bei der gesetzlichen Rentenversicherung auf voraussichtlich 44% im Jahre 2030 kommt es zu einer nachhaltigen Verschlechterung der Versorgungssituation im Alter, wenn nicht anderweitig vorgesorgt wird. Nachdem im ersten Schritt die private Vorsorge gefördert und damit gestärkt werden sollte, hatte sich die Große Koalition eine stärkere Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) vor allem in kleineren und

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Lizenzgebührenabzugsverbot – Einstieg in eine deutsche „Weltsteuerpolizei“?

RA Georg Geberth Völlig überraschend hat das BMF kurz vor Weihnachten den RefE eines Gesetzes veröffentlicht, mit dem eine „Lizenzschranke“ eingeführt werden soll. Dieser Entwurf ist am 25.01.2017 auch vom Bundeskabinett beschlossen und damit ins parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht worden (dazu vgl. auch Benz/Böhmer, DB 2017 S. 206). Überraschend war zunächst die äußerst knappe Stellungnahmefrist. Vergleichbare Fälle häufen sich in letzter Zeit leider – so z.B. bei der Anhörung

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Folgen der Betriebsrenten

Marko Wieczorek Werden Mitarbeitern Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung gewährt, ergeben sich für die Unternehmen in der Folge weitere Pflichten, die es zu beachten gilt. Dazu zählt auch die Anpassung der Betriebsrentenleistungen. Gesetzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, alle drei Jahre eine Anpassung laufender Betriebsrenten zu prüfen und über eine Erhöhung zu entscheiden. Dabei darf die Anpassung nicht geringer sein, als der Anstieg des Verbraucherpreisindexes bzw. die Steigerung

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Internationale Vorgaben: Fluch und Segen

Marko Wieczorek Das deutsche Recht ist stark geprägt durch internationale Vorgaben, das gilt auch für das Steuerrecht. Dabei zeigt sich immer wieder, dass die Direktiven sowohl Fluch als auch Segen sein können. Aus Unternehmersicht wird man derzeit die Folgen der Initiativen gegen Steuergestaltungen im internationalen (Konzern-)Steuerrecht eher in die Kategorie „Fluch“ einsortieren. Nachdem erst Ende des letzten Jahres das erste Anti-BEPS-Umsetzungsgesetz verabschiedet und damit u.a. die Einschränkung

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Dauerbaustelle Umsatzsteuer – zwischen Vereinfachung und Missbrauchseindämmung

RA/StB Dipl.-Fw. (FH) Dr. Carsten Höink Die Umsatzsteuer ist immer eine Herausforderung: systembedingt missbrauchsanfällig, stetigem Wandel unterliegend und von Einflüssen der EuGH-Rspr. sowie der nationalen Gerichtsbarkeit geprägt. Der Unternehmer muss direkt reagieren, um nicht wirtschaftlichen Schaden zu erleiden. Daher sollte er die Entwicklungen stetig im Blick haben. E-Commerce – Kommissionsvorschlag auf dem Weg gebracht Das aktuelle System bei elektronischen Dienstleistungen oder im Online-Handel

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DER BETRIEB Steuerrechtsprechung kompakt

– Monatsnewsletter Januar 2017 –

Die vorliegende Zusammenfassung der in „DER BETRIEB Steuerrechtsprechung kompakt“ im Januar 2017 zeitnah erschienenen Urteilberichte informiert erneut über die wichtigsten Entscheidungen zum Unternehmenssteuerrecht. Besonders hinzuweisen ist auf zwei Gerichtsentscheidungen zum Reisekostenrecht. Der BFH hat mit Beschluss vom 15.11.2016 (VI R 4/15, DB1226478) entschieden, dass es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken begegnet, dass durch die Entfernungspauschale sämtliche gewöhnlichen wie außergewöhnlichen

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Vereinsrecht für Dorfläden?

– Zum RefE eines Gesetzes zur Erleichterung unternehmerischer Initiativen aus bürgerschaftlichem Engagement und zum Bürokratieabbau bei Genossenschaften –

Prof. Dr. Rainer Hüttemann In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD vereinbart, die „Gründung unternehmerischer Initiativen aus bürgerschaftlichem Engagement“ zu erleichtern. Für solche Initiativen sollte „eine geeignete Unternehmensform im Genossenschafts- oder Vereinsrecht“ geschaffen werden, die „unangemessenen Aufwand und Bürokratie vermeidet“. Lange Zeit sah es so aus, als sei dieses Vorhaben in Vergessenheit geraten, doch nun – kurz vor Ende der Legislaturperiode – hat das BMJV

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