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Gastkommentare / Editorials

Steuern bei Sachzuwendungen: wo ist die Vereinfachung?

Marko Wieczorek Unentgeltliche Sachzuwendungen stellen immer häufiger ein Problem in der Steuerpraxis dar – man denke nur an die zuletzt wechselhafte Entwicklung bei der steuerlichen Behandlung von Betriebsveranstaltungen. In seinem Beitrag zur Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen nach § 37b EStG weist Niermann gar darauf hin, dass sich die Pauschalierung zu einem Schwerpunktthema im Rahmen von Außenprüfungen entwickelt hat. Dabei wurde die Vorschrift 2007 eigentlich zur Vereinfachung

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Kein Aprilscherz – die AÜG-Reform gilt

RAin Dr. Sandra Urban-Crell Jetzt ist es amtlich: Am 01.04.2017 ist das letzte große Reformprojekt von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in dieser Legislaturperiode, das Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze – besser bekannt als AÜG-Reform –, in Kraft getreten. Das Ergebnis: Überregulierung statt Rechtssicherheit, mehr Bürokratie für Unternehmen, ein Bärendienst für Leiharbeitnehmer und en passant wird auch noch der (Privat-)Wirtschaft die Herkulesaufgabe

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EU-Regulierung zum Say on Pay: Werden die Vorstandsbezüge nun sinken und nachhaltiger?

Prof Dr. Patrick Velte Die EU-Kommission hatte im Jahre 2014 einen Vorschlag für eine Änderung der Richtlinien 2007/36/EG („Aktionärsrechte-Richtlinie“) und 2013/34/EU („Rechnungslegungs-Richtlinie“) vorgelegt. Am 14.03.2017 hat das EU-Parlament mit großer Mehrheit den neuen EU-Rechtsrahmen zur Stärkung der Aktionärsrechte beschlossen. Um die „langfristige Einbeziehung der Aktionäre“ zu fördern, wie es im Reformvorhaben ausdrücklich beschrieben ist, werden in Art. 9a und 9b der Änderungsrichtlinie

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Reform der Erbschaftsteuer – eine zumutbare Belastung?

Marko Wieczorek Vor genau sechs Monaten hat der Bundesrat den Kompromiss zur Erbschaftsteuer gebilligt. Die angepassten Vorschriften zur Privilegierung von Unternehmensvermögen gelten rückwirkend ab dem 01.07.2016, für die Unternehmensbewertung gar rückwirkend zum 01.01.2016. Mit Anweisungen der Finanzverwaltung ist erst Mitte dieses Jahres zu rechnen. In vielen Fällen werden die Betroffenen somit vielleicht erst dann die Rechts- und Planungssicherheit erhalten, die für eine geordnete Unternehmensnachfolge

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Entgelttransparenzgesetz – über Geld spricht man doch!

Marko Wieczorek Die Redewendung ist allgemein bekannt: „Über Geld spricht man nicht“, weder in der Familie, noch im Bekanntenkreis und schon gar nicht mit Arbeitskollegen. Doch mit dem am 30.03. vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen werden Unternehmen dazu verpflichtet, über deren Gehaltsstruktur Auskunft zu geben. Vor dem Hintergrund der „statistischen Entgeltlücke“ zwischen den Geschlechtern soll mit dem Entgelttransparenzgesetz das Prinzip „gleicher

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Elektronischer Rechtsverkehr mit den Gerichten – auf dem Weg zur E-Akte

Benno Scharpenberg Aufgrund des Justizkommunikationsgesetzes vom 22.03.2005 und des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10.10.2013 haben der Bund und alle Länder mittlerweile für eine Vielzahl von Gerichten mittels Rechtsverordnungen den Zugang über ein elektronisches Gerichtspostfach erlaubt und für einzelne Verfahren und Gerichte sogar verbindlich vorgeschrieben. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs

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Neue Vorschriften zur Leiharbeit sind kein Aprilscherz

Marko Wieczorek Ab dem 1. April gelten die neuen Vorschriften beim Einsatz von Leiharbeitnehmern im Unternehmen. Damit werden Ver- und Entleiher neue Regeln beachten müssen, um die Arbeitnehmerüberlassung auch weiterhin rechtskonform ausgestalten zu können. Dass mit den neuen Bestimmungen trotz des Datums des Inkrafttretens nicht zu spaßen ist, zeigen Aszmons, Homborg und Gerum insbesondere im Rahmen der Darstellung der Rechtsfolgen bei Nichtbeachtung oder fehlerhafter Umsetzung. Bei Missachtung

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Entscheidungsnützlichkeit nichtfinanzieller Berichtsaspekte trotz divergierender Prüfungsintensitäten?

Prof. Dr. Markus Häfele Prof. Dr. Martin Stawinoga Die EU-Mitgliedstaaten hatten die Vorgaben der RL 2014/95/EU in nationales Recht zu transformieren. Demnach müssen kapitalmarktorientierte Gesellschaften, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen mit einer bestimmten Größe für ab dem 01.01.2017 beginnende Geschäftsjahre im Rahmen der (Konzern-)Lageberichterstattung oder in einem gesonderten nichtfinanziellen (Konzern-)Bericht ihre wesentlichen Risiken darstellen, die im Hinblick auf Arbeitnehmer-,

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