Rechtsboard

Rechtsboard ist ein gemeinsames Blog von DER BETRIEB und Handelsblatt zu Themen aus den Rechtsgebieten des Wirtschafts- und des Arbeitsrechts.

Ein renommiertes Autorenteam aus Wissenschaft, Beratung und Unternehmen diskutiert hier mit Ihnen aktuelle Rechtsentwicklungen.

Der Diskussionsstoff umfasst sowohl Bewertungen zu rechtpolitischen Trends in Deutschland und im internationalen Kontext als auch Kommentierungen zu wichtigen Gerichtsentscheidungen rund um das Rechtsgebiet Wirtschaftsrecht im weitesten Sinn.

Rechtsboard mit allen Beiträgen finden Sie hier.

BAG: Anforderungen an eine Druckkündigung

Verweigern Beschäftigte die Arbeit, weil der Arbeitgeber einem – unberechtigten – Kündigungsverlangen nicht nachkommt, ist eine Kündigung des Betroffenen nicht als sog. „echte“ Druckkündigung sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber den Druck und die dadurch drohenden wirtschaftlichen Nachteile nicht zumindest dadurch abzuwehren versucht, dass er die Beschäftigten auf die Rechtswidrigkeit der Arbeitsniederlegung hinweist und für weitere Zuwiderhandlungen arbeitsrechtliche Maßnahmen in Aussicht

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EU-Kommission startet Konsultation zum europäischen Gesellschaftsrecht

Wie heißt das Zauberwort? Richtig: Modernisierung. Solches hat die EU-Kommission wieder einmal mit dem Gesellschaftsrecht vor. Es geht im Wesentlichen um die Nutzung von Online-Tools bei der Gründung und Führung einer Gesellschaft sowie um deren grenzüberschreitende Mobilität. Unternehmen sollten überall dort, wo es möglich ist, digitale Instrumente nutzen können, von der Eintragung des Unternehmens über die Erfüllung der Berichtspflichten bis hin zur Kommunikation mit den Aktionären, erklärt die

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Diskriminierung nicht tarifgebundener Arbeitgeber im neuen AÜG

Eine wesentliche Neuerung des am 1. April geänderten AÜG ist die Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten. Sie beschneidet die Möglichkeit der Unternehmen, durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern für Auftragsschwankungen vorzusorgen und so betriebsbedingte Kündigungen der Stammbelegschaft zu vermeiden. Der Gesetzgeber hat das Problem gesehen und die einschlägigen Vorschriften deshalb tarifdispositiv ausgestaltet: In Tarifverträgen der Einsatzbranche oder in auf Grund eines solchen Tarifvertrages geschlossenen

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