• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Keine eigene Verordnung für Internationales Zessionsrecht erforderlich

28.05.2018

Meldung, Wirtschaftsrecht

Keine eigene Verordnung für Internationales Zessionsrecht erforderlich

Beitrag mit Bild

©nmann77/fotolia.com

Der Deutsche Anwaltverein (DAV)  hat zum Verordnungsvorschlag COM(2018) 96 der Europäischen Kommission Stellung genommen. Mit dem EU-Vorschlag soll die Kollisionsnorm für das auf die Drittwirkung (Voraussetzungen und Wirkungen) von Forderungsübertragungen anzuwendende Recht unionsweit einheitlich geregelt werden.

Hintergrund der Initiative der EU-Kommission ist die bislang in der Rom I-VO ungeregelte Frage, welches Recht auf die Drittwirksamkeit der Forderungsübertragung (gegenüber anderen Personen als dem Zessionar und dem Schuldner) Anwendung findet. Die vorgeschlagene Anknüpfung an das Sitzrecht des Zedenten erscheint laut DAV als prinzipiell gangbarer Weg, sofern die allgemeinen Wirksamkeitsvoraussetzungen sowie die Schutzvorschriften zugunsten des Schuldners nach dem jeweils anwendbaren Recht erfüllt sind. Der DAV rät jedoch davon ab, die Frage im Wege einer eigenen Verordnung zu regeln. Dies erhöhe die Komplexität des Rechts und gefährde dadurch seine Akzeptanz. Besser und ausreichend wäre eine einheitliche Anknüpfung der (Dritt-)Wirksamkeit der Forderungsabtretung im Rahmen von Art. 14 der Rom I-Verordnung.

(DAV, EiÜ vom 25.05.2018 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)


Weitere Meldungen


Meldung

©vizafoto/fotolia.com


13.10.2026

Wirtschaftskrise belastet das Betriebsklima

Wirtschaftliche Unsicherheit belastet Unternehmen und Beschäftigte; eine offene Kommunikation und transparente Führung schaffen Vertrauen.

weiterlesen
Wirtschaftskrise belastet das Betriebsklima

Meldung

©Gehkah/fotolia.com


13.10.2026

Negativer Kommanditanteil mindert die Schenkungsteuer

Ein negativer Kommanditanteil mindert den Schenkungsteuerwert, auch wenn keine weiteren Einzahlungen geleistet werden müssen.

weiterlesen
Negativer Kommanditanteil mindert die Schenkungsteuer

Meldung

©Kurt Kleemann/fotolia.com


12.10.2026

EU treibt gemeinsame Kapitalmarktaufsicht voran

Die EU will Kapitalmärkte vereinheitlichen, Bürokratie abbauen und private Ersparnisse stärker für Investitionen nutzen.

weiterlesen
EU treibt gemeinsame Kapitalmarktaufsicht voran
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht