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  • Personengesellschaftsrecht / Kapitalanlage

    An­wen­dung der Grundsätze über die feh­ler­haf­te Ge­sell­schaft auf nich­ti­ge Über­tra­gung von Geschäfts­an­tei­len ei­ner Fonds-GbR

    Beteiligung an Immobilienfonds über Treuhänder - Nichtigkeit der Treuhandverträge sowie der Übertragung der Fondsanteile wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz - Haftung der Anleger gem. §§ 128, 130 HGB analog für an Fondsgesellschaft gewährte Darlehen? - Haftung der darlehensgebenden Bank gegenüber Anlegern?
    BGB § 705
    Die Grundsätze über die feh­ler­haf­te Ge­sell­schaft sind auch im Fall der nich­ti­gen Über­tra­gung von Geschäfts­an­tei­len ei­ner Fonds-GbR an­wend­bar.
    (BGH-Ur­teil vom 20.7.2010 - XI ZR 465/07)
    Die Kläger neh­men die be­klag­te Bank im Zu­sam­men­hang mit ih­rer mit­tel­ba­ren Be­tei­li­gung an ei­nem Im­mo­bi­li­en­fonds auf Scha­dens­er­satz in An­spruch und be­strei­ten ih­re an­tei­li­ge persönli­che Haf­tung für...
    DB vom 13.08.2010 , Heft 32 , DB0362516 weiterlesen
  • Insolvenzrecht / Bankrecht

    Gren­zen des Rechts des (vorläufi­gen) In­sol­venz­ver­wal­ters, Last­schrif­ten zu wi­der­spre­chen

    Pflicht des Insolvenzverwalters zur Prüfung, ob Lastschrift pfändungsfreies "Schonvermögen" des Schuldners betrifft - Haftung des Verwalters bei Widerspruch ohne Rechtsmacht - Angleichung der Rechtsprechung des IX. und XI. Zivilsenats
    In­sO §§ 21, 22, § 36 Abs. 1 Satz 2, § 80 Abs. 1; ZPO §§ 850c, 850i, 850k ZPO in der bis 30. 6. 2010 gel­ten­den Fas­sung
    1. Ist ei­ne im Ein­zie­hungs­ermächti­gungs­ver­fah­ren er­folg­te Last­schrift un­ter Ver­wen­dung des unpfänd­ba­ren Schuld­ner­vermögens ein­gelöst wor­den, fehlt dem (vorläufi­gen) Ver­wal­ter/Treuhänder in der In­sol­venz des Schuld­ners - un­abhängig da­von, ob je­nem die Ver­wal­tungs- und Verfügungs­be­fug­nis...
    DB vom 20.08.2010 , Heft 33 , DB0362647 weiterlesen
  • Insolvenzrecht / Bankrecht

    Zur In­sol­venz­fe­stig­keit von Last­schrift­bu­chun­gen im Ein­zugs­ermächti­gungs­last­schrift­ver­fah­ren bzw. im SEPA-Last­schrift­ver­fah­ren

    Erfordernis der Genehmigung der Lastschrift - Autorisierung einer Lastschriftzahlung im SEPA-Lastschriftverfahren mit Erteilung des SEPA-Lastschriftmandats - Im Einzugsermächtigungslastschriftverfahren könnte nach entsprechender Änderung der Sonderbedingungen für den Lastschriftverkehr Autorisierung der Zahlung mit der Erteilung der Einzugsermächtigung erfolgen - Konkludente Genehmigung bei wiederkehrenden Zahlungen
    BGB § 377 Abs. 1, § 675j Abs. 1, § 675x Abs. 1, Abs. 2, Abs. 4, § 684 Satz 2; In­sO § 36 Abs. 1 Satz 1
    a) Ei­ne Zah­lung, die mit­tels des im No­vem­ber 2009 neu ein­geführ­ten SEPA-Last­schrift­ver­fah­rens be­wirkt wird, ist in­sol­venz­fest. Der An­spruch des Zah­lers, gem. § 675x Abs. 1, Abs. 2, Abs. 4 BGB i. V. mit Ab­schn. C. Nr. 2.5 Abs. 1 der Son­der­be­din­gun­gen für den Last­schrift­ver­kehr im SEPA-Ba­sis-Last­schrift­ver­fah­ren...
    DB vom 20.08.2010 , Heft 33 , DB0362766 weiterlesen
  • Aktienrecht

    Er­mitt­lung des Börsen­werts der Ak­tie für Bar­ab­fin­dung nach Squee­ze-out: Re­fe­renz­zeit­raum für Be­stim­mung des Durch­schnittsbörsen­kur­ses

    Durchschnittskurs innerhalb einer dreimonatigen Referenzperiode vor Bekanntgabe einer Strukturmaßnahme maßgeblich
    Ak­tG § 327b Abs. 1 - STOLLWERCK
    a) Der ei­ner an­ge­mes­se­nen Ab­fin­dung zu­grun­de zu le­gen­de Börsen­wert der Ak­tie ist grundsätz­lich auf­grund ei­nes nach Um­satz ge­wich­te­ten Durch­schnitts­kur­ses in­ner­halb ei­ner drei­mo­na­ti­gen Re­fe­renz­pe­ri­ode vor der Be­kannt­ma­chung ei­ner Struk­tur­maßnah­me zu er­mit­teln (teil­wei­se Auf­ga­be von BGH-Ur­teil vom 12. 3. 2001 - II ZB 15/00).
    b) Wenn zwi­schen der Be­kannt­ga­be der...
    DB vom 06.08.2010 , Heft 31 , DB0362244 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Ge­richt­li­che Ver­tre­tung ei­ner Ge­sell­schaft bürger­li­chen Rechts

    Vertretung durch alle geschäftsführenden Gesellschafter - Berichtigung des Rubrums nur bei irrtümlicher Falschbezeichnung - Heilung des Vertretungsmangels durch Eintritt der anderen Gesellschafter in den Prozess
    ZPO § 51; BGB § 714
    a) Ei­ne Ge­sell­schaft bürger­li­chen Rechts wird ge­richt­lich durch al­le Ge­sell­schaf­ter ver­tre­ten, de­nen die Geschäftsführungs­be­fug­nis zu­steht, so­weit der Ge­sell­schafts­ver­trag kei­ne ab­wei­chen­den Re­ge­lun­gen enthält.
    b) Die Ge­sell­schaf­ter können ei­nen Ver­tre­tungs­man­gel durch Ein­tritt in den Pro­zess als ge­setz­li­che Ver­tre­ter und Ge­neh­mi­gung der bis­he­ri­gen Pro­zessführung hei­len....
    DB vom 27.08.2010 , Heft 34 , DB0362961 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Verjährung des Ver­lust­aus­gleichs­an­spruchs ei­ner BGB-Ge­sell­schaft

    Beginn der Verjährungsfrist - Fälligkeit des Anspruchs trotz Fehlens einer Abfindungsbilanz - Vorliegen der Kenntnis oder grob fahrlässigen Unkenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen?
    BGB §§ 199 Abs. 1, 739
    a) Das Feh­len ei­ner Ab­fin­dungs­bi­lanz hin­dert den Ein­tritt der Fällig­keit des Ver­lust­aus­gleichs­an­spruchs der BGB-Ge­sell­schaft nicht.
    b) Für die sub­jek­ti­ven Vor­aus­set­zun­gen des Be­ginns der Verjährungs­frist genügt es, wenn die Ge­sell­schaft - ne­ben der Kennt­nis des Aus­schei­dens - auch oh­ne ex­ak­te Be­rech­nung in ei­ner Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz wuss­te oder oh­ne gro­be Fahrlässig­keit...
    DB vom 27.08.2010 , Heft 34 , DB0363107 weiterlesen
  • Kapitalanlage

    Zur An­rech­nung von Steu­er­vor­tei­len auf Scha­dens­er­satz­an­spruch des An­le­gers

    Schadensersatzanspruch eines Anlegers wegen mangelhafter Aufklärung - Grundsätzlich keine rechnerische Gegenüberstellung der Steuervorteile durch Verlustzuweisungen und der Steuernachteile durch Ersatzanspruch - Berücksichtigung außergewöhnlicher Steuervorteile
    BGB § 249; ZPO § 287
    a) Ei­ne An­rech­nung von Steu­er­vor­tei­len, die sich aus ei­ner Ka­pi­tal­an­la­ge er­ge­ben, kommt im Scha­dens­er­satz­pro­zess des An­le­gers grundsätz­lich nicht in Be­tracht, wenn auch die Scha­dens­er­satz­lei­stung der Be­steue­rung un­ter­liegt.
    b) Die Durch­set­zung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs würde un­zu­mut­bar er­schwert, wenn die be­reits be­kann­ten Steu­er­vor­tei­le aus der Ka­pi­tal­an­la­ge auf den...
    DB vom 27.08.2010 , Heft 34 , DB0363306 weiterlesen
  • Sonstiges Recht / Gleichbehandlung

    An­wen­dung des All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­set­zes auf Gm­bH-Geschäftsführer

    Schadensersatzanspruch eines ausgeschiedenen Geschäftsführers wegen altersbedingter Ablehnung einer erneuten Einstellung nach Auslaufen eines befristeten Vertrags - Nichtweiterbeschäftigung von Mitarbeitern auf der Leitungsebene mit der Vollendung des 65. Lebensjahres? - Bestimmung einer angemessenen Entschädigung gem. § 15 Abs. 2 AGG
    AGG § 1, § 2 Nr. 1, § 6 Abs. 3, § 7 Abs. 1, § 10 Satz 1 u. 2, § 15, § 22
    1. Die An­wen­dung des AGG auf ei­nen Gm­bH-Geschäftsführer ist nach § 6 Abs. 3 AGG je­den­falls dann eröff­net, wenn der Geschäftsführer nach Aus­lau­fen ei­nes Fünf­jah­res-Ver­trags von der in die­sem Ver­trag vor­ge­se­he­nen Re­ge­lung Ge­brauch macht, vom Prin­zi­pal die Auf­nah­me von Ver­hand­lun­gen über ei­ne Fort­set­zung sei­ner Tätig­keit auf­zu­neh­men....
    DB vom 27.08.2010 , Heft 34 , DB0362243 weiterlesen
  • Kapitalanlage

    Haf­tung ei­ner Bank we­gen un­ter­las­se­ner Aufklärung des Kun­den über Rück­vergütun­gen

    Kein unvermeidbarer Rechtsirrtum über Umfang der Aufklärungspflicht
    BGB § 276
    Ei­ne Bank, die ei­nen Kun­den im Rah­men der An­la­ge­be­ra­tung nicht auf an sie zurück­ge­flos­se­ne Rück­vergütun­gen hin­weist, kann sich je­den­falls für die Zeit nach 1990 nicht auf ei­nen un­ver­meid­ba­ren Rechts­irr­tum über Be­ste­hen und Um­fang ei­ner ent­spre­chen­den Aufklärungs­pflicht be­ru­fen.
    (BGH-Be­schluss vom 29.6.2010 - XI ZR 308/09)
    Die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne Zu­las­sung der Re­vi­si­on lie­gen...
    DB vom 23.07.2010 , Heft 29 , DB0361595 weiterlesen
  • Handelsrecht

    Fir­men­fortführung: Vor­aus­set­zun­gen für Ein­tra­gung ei­nes Haf­tungs­aus­schlus­ses nach § 25 Abs. 2 HGB

    Kein Erfordernis der Vertragsvorlage für den Nachweis eines Haftungsausschlusses bei Beantragung der Anmeldung durch die Geschäftsführer der beteiligten Firmen
    HGB § 25 Abs. 2
    Für den Ein­trag ei­nes Haf­tungs­aus­schlus­ses nach § 25 Abs. 2 HGB be­darf es je­den­falls dann kei­nes Nach­wei­ses durch Vor­la­ge der Ver­ein­ba­rung in Ge­stalt der ent­spre­chen­den Ver­trags­be­stand­tei­le, wenn die An­mel­dung der Ein­tra­gung des Haf­tungs­aus­schlus­ses so­wohl von dem Geschäftsführer der über­neh­men­den Gm­bH als auch von den Geschäftsführern der über­nom­me­nen Gm­bH un­ter­schrie­ben ist (im...
    DB vom 13.08.2010 , Heft 32 , DB0360973 weiterlesen
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