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  • Haftungsrecht

    Wei­te Be­ra­ter­haf­tung bei Fu­si­ons­vorgängen

    Die Ge­sell­schaf­ter be­sch­ließen ein­stim­mig ei­ne Ver­schmel­zung, die sich we­gen des ma­ro­den Part­ners als schädlich er­weist: haf­tet der Be­ra­ter? Ja, sagt der BGH (Ur­teil vom 19. 4. 2012 - III ZR 224/10). Das Ar­gu­ment, dass der Be­ra­ter nicht die Verhält­nis­se ei­ner an­de­ren Ge­sell­schaft ak­tiv zu re­cher­chie­ren brau­che, ließ der III. Se­nat nicht gel­ten. Die Ent­schei­dung er­wei­tert die ver­trag­li­che Haf­tung auf...
    DB vom 22.05.2012 , DB0474705 weiterlesen
  • Kündigungsrecht

    Whist­leb­lo­wing nach Kündi­gung - ei­ne gefähr­li­che Re­van­che

    Wie das LAG Schles­wig-Hol­stein jüngst ent­schied, kann pflicht­wid­ri­ges Whist­leb­lo­wing zur ge­richt­li­chen Auflösung des Ar­beits­verhält­nis­ses auf An­trag des Ar­beit­ge­bers führen, ob­wohl an ei­nen sol­chen An­trag stren­ge An­for­de­run­gen zu stel­len sind. Aus­schlag­ge­bend war vor al­lem, dass die An­zei­ge des Ar­beit­ge­bers bei der Bun­des­agen­tur für Ar­beit we­gen Kurz­ar­beit-Miss­brauchs ei­ne Re­van­che für ei­ne vor­he­ri­ge...
    DB vom 22.05.2012 , DB0474706 weiterlesen
  • Arbeitnehmerüberlassung

    Re­form des Ar­beit­neh­merüber­las­sungs­ge­set­zes: Vorüber­ge­hen­de Über­las­sung - Der Ne­bel be­ginnt sich zu lich­ten

    Im Ka­len­der­jahr 2011 hat der Ge­setz­ge­ber das Ar­beit­neh­merüber­las­sungs­ge­setz (AÜG) in vie­ler­lei Hin­sicht re­for­miert. An­lass für die Re­form war ei­ner­seits der Zwang zur Um­set­zung der Eu­ropäischen Richt­li­nie Leih­ar­beit bis zum 5. 12. 2011, an­de­rer­seits je­doch auch die teil­wei­se sehr in­ten­si­ve Be­richt­er­stat­tung über ver­meint­li­ches Lohn­dum­ping durch Leih­ar­beit. Aber auch die voll­umfäng­li­che Gel­tung der Ar­beit­neh­mer­freizügig­keit für acht ost­eu­ropäische EU-Mit­glied­staa­ten zum 1. 5. 2011 hat den Ge­setzg
    DB vom 14.05.2012 , DB0474540 weiterlesen
  • Sonstige Steuerarten

    Kein Aus­kunfts­an­spruch ab­ge­lehn­ter Be­wer­ber - aber ei­ne Aus­kunfts­emp­feh­lung für Ar­beit­ge­ber

    Ein ab­ge­lehn­ter Be­wer­ber hat kei­nen An­spruch auf Aus­kunft darüber, war­um er den er­hoff­ten Ar­beits­platz nicht er­hal­ten hat.
    Ar­ti­kel 8 Abs. 1 der Richt­li­nie 2000/43/EG und Ar­ti­kel 19 Abs. 1 der Richt­li­nie 2006/54/EG schrei­ben ei­nen sol­chen An­spruch auch dann nicht vor, wenn kein Grund für die feh­len­de Berück­sich­ti­gung des Be­wer­bers er­sicht­lich ist. Dies sagt die Ent­schei­dung des EuGH vom 19. 4. 2012...
    DB vom 09.05.2012 , DB0474318 weiterlesen
  • Europarecht

    MiFID2/MiFIR Up­date: Entwürfe der ECON-Stel­lung­nah­men lie­gen vor

    Zu den im Ok­to­ber 2011 vor­ge­leg­ten Vor­schlägen der EU-Kom­mis­si­on für ei­ne Neu­fas­sung der Richt­li­nie über Märk­te für Fi­nanz­in­stru­men­te (MiFID2) so­wie ei­ner ergänzen­den, un­mit­tel­bar an­wend­ba­ren Ver­ord­nung (MiFIR) lie­gen mitt­ler­wei­le Entwürfe der Stel­lung­nah­men des Aus­schus­ses für Wirt­schaft und Währung des Eu­ropäischen Par­la­ments (ECON) vor. Der "Draft Re­port" zu MiFID2 da­tiert vom 16. 3. 2012, der "Draft...
    DB vom 09.05.2012 , DB0474319 weiterlesen
  • Insolvenzrecht

    ESUG: Brau­chen die Mit­glie­der des vorläufi­gen Gläubi­ger­aus­schus­ses über­haupt ei­ne Ver­si­che­rung?

    Ein zen­tra­ler Aspekt der In­sol­venz­rechts­re­form durch das "Ge­setz zur wei­te­ren Er­leich­te­rung der Sa­nie­rung von Un­ter­neh­men" (ESUG) zum 1. März 2012 ist die Schaf­fung ei­nes vorläufi­gen Gläubi­ger­aus­schus­ses durch § 22a In­sO n. F. Er dient der stärke­ren Ein­be­zie­hung der Gläubi­ger be­reits im In­sol­ven­zeröff­nungs­ver­fah­ren, vor al­lem mit dem Ziel, Ein­fluss auf die Ent­schei­dung zur Aus­wahl des In­sol­venz­ver­wal­ters...
    DB vom 09.05.2012 , DB0474328 weiterlesen
  • Sonstiges Recht

    Su­pra­na­tio­na­le Rechts­for­men: Neue Pläne für die Eu­ropäische Stif­tung

    Die Eu­ropäische Kom­mis­si­on hat am 8. 2. 2012 ei­nen Vor­schlag für ei­ne Ver­ord­nung des Ra­tes der Eu­ropäischen Uni­on veröffent­licht, durch die ei­ne Eu­ropäische Stif­tung (Fun­da­tio Eu­ro­paea - "FE") als su­pra­na­tio­na­le eu­ropäische Rechts­form ge­schaf­fen wer­den soll.
    Die Idee zur Schaf­fung ei­ner Eu­ropäischen Stif­tung ist nicht un­be­dingt neu. Der Ge­dan­ke ei­ner ei­genständi­gen eu­ropäischen Rechts­form wird seit länge­rem für di­ver­se Ge­sell­schafts­for­men dis­ku­tiert. Um­ge­setzt wur­de da­von be­reits die Eu­ropäi
    DB vom 02.05.2012 , DB0471337 weiterlesen
  • Europarecht

    Grenzüber­schrei­ten­de Sitz­ver­le­gung un­ter Form­wech­sel

    Im Lau­fe der letz­ten zehn Jah­re er­ga­ben sich im Rah­men der eu­ro­pa­recht­lich ga­ran­tier­ten Nie­der­las­sungs­frei­heit im­mer wie­der Pro­ble­me, wenn ei­ne Ge­sell­schaft ih­ren Sat­zungs- oder auch Ver­wal­tungs­sitz in ei­nen an­de­ren Staat ver­le­gen woll­te oder ei­nen grenzüber­schrei­ten­den Form­wech­sel be­ab­sich­tig­te. Im­mer wur­de der Eu­ropäische Ge­richts­hof mit die­sen Fra­gen be­fasst, z. B. in Sa­chen "Car­te­sio", DB 2009 S. 52 oder "Über­see­ring", DB 2002 S. 2425. Die Fra­ge der Zulässig­keit ei­ner grenzüber­schrei­ten­den S
    DB vom 25.04.2012 , DB0471018 weiterlesen
  • GmbH-Recht / Insolvenzrecht

    Til­gung ei­nes ab­ge­tre­te­nen Ge­sell­schaf­ter­dar­le­hens - Rücker­stat­tung in der In­sol­venz?

    Was pas­siert, wenn ei­ne dem Ge­sell­schaf­ter zu­ste­hen­de Dar­le­hens­for­de­rung ge­gen die Ge­sell­schaft kurz vor der In­sol­venz an ei­nen Drit­ten ab­ge­tre­ten wird und die Ge­sell­schaft die Dar­le­hens­for­de­rung be­gleicht? Kann der In­sol­venz­ver­wal­ter in die­sem Fall - so als hätte die Ab­tre­tung nicht statt­ge­fun­den - ge­genüber dem Ge­sell­schaf­ter die An­fech­tung erklären und Rück­zah­lung ver­lan­gen?
    Nach Auf­fas­sung des OLG Stutt­gart, wel­ches sich kürz­lich mit die­ser Rechts­fra­ge zu be­fas­sen hat­te, ist dies nicht d
    DB vom 25.04.2012 , DB0471017 weiterlesen
  • Insolvenzrecht

    Dop­pel­si­cher­hei­ten in der In­sol­venz

    Seit In­kraft­tre­ten des Ge­set­zes zur Mo­der­ni­sie­rung des Gm­bH-Rechts und zur Bekämp­fung von Miss­bräuchen (MoMiG) am 1. 11. 2008 be­stand er­heb­li­che Rechts­un­si­cher­heit hin­sicht­lich der Fra­ge, ob ein Ge­sell­schaf­ter bei der Ver­wer­tung ei­ner Ge­sell­schafts­si­cher­heit nach Eröff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens den an den Gläubi­ger aus­ge­kehr­ten Be­trag zur In­sol­venz­mas­se er­stat­ten muss. Der BGH hat die­se Fra­ge nun...
    DB vom 18.04.2012 , DB0470767 weiterlesen
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