In­halts­ver­zeich­nis aus Heft Nummer 13 vom 27.03.2015

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BETRIEBSWIRTSCHAFT

BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE AUFSÄTZE


FINANZIERUNG
Prof. Dr. Henning Zülch / Dipl.-Kfm. Christian W.
Kretzmann / Josefine Böhm, M.Sc., alle Leipzig / Dr. Matthias Holzamer, MBR, München

Covenant(s) quo vadis - Ein Gläubigerschutzinstrument am Scheideweg?

In dem Beitrag wird dargestellt, welche Bedeutung Financial Covenants, als kreditvertragliche Nebenvereinbarungen, in Zeiten nach der großen Wirtschafts- und Finanzkrise zukommt. Die Befragungsergebnisse legen offen, dass auch in einem entspannterem Finanzierungsumfeld Financial Covenants weiter als Standardelement von Bankenkrediten zu finden sind und somit eine weitreichende Überwachung des Schuldners zulassen.
DB 2015 S. 689
DB0693260

KURZ KOMMENTIERT


HANDELSBILANZRECHT
Prof. Dr. Peter Lorson, Rostock

Gesetzgebung als Handwerkskunst: BilRUG - ein Meister- oder ein Gesellenstück?

DB 2015 S. 695
DB0693529

STEUERRECHT

STEUERRECHTLICHE AUFSÄTZE


STEUERSTRAFRECHT
Dr. Katharina Kusnik, Münster

Sammelauskunftsersuchen der Steuerfahndung zu Kunden von Unternehmen: Was darf die Finanzbehörde?

Wie weit gehen die Überprüfungsmöglichkeiten der Steuerfahndung, eine unbestimmte Anzahl von Identitäten ohne Bezug auf konkrete strafrechtliche Ermittlungen abzufragen? Der Beitrag stellt anhand von Beispielsfällen die Rechte und Pflichten der Unternehmen dar.
DB 2015 S. 697
DB0693520
BILANZSTEUERRECHT/GRUNDERWERBSTEUER
Claudia Schmudlach, Dülmen

GrESt beim Wechsel im Gesellschafterbestand einer PersGes. und bei der Anteilsvereinigung

Beim Wechsel im Gesellschafterbestand einer Personengesellschaft wird durch das GrEStG unter bestimmten Voraussetzungen - trotz fehlender zivilrechtlicher Übertragung eines Grundstücks - ein grunderwerbsteuerbarer Tatbestand fingiert. Häufig führt dies zu Überraschungen im Anschluss an die Neuordnung eines Konzerns. Anlässlich der aktuellen BFH-Rechtsprechung gibt der Beitrag einen Überblick über ausgewählte Fiktionstatbestände des GrEStG und setzt sich mit der bilanziellen Behandlung der hierdurch anfallenden GrESt auseinander.
DB 2015 S. 703
DB0692781

KURZ KOMMENTIERT


GEWINNERMITTLUNG
RA/StB Bernd Keller / StB Henrik Sundheimer, LL.M., beide Köln

Unentgeltliche Übertragung eines Mitunternehmeranteils nach Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen

DB 2015 S. 708
DB0693248

VERWALTUNGSANWEISUNGEN


BILANZSTEUERRECHT

Bilanzierung von Steuererstattungsansprüchen und Steuernachforderungen nebst Zinsen

Bayerisches Landesamt für Steuern, Verfügung vom 10.03.2015
DB 2015 S. 710
DB0693550
GEWERBESTEUER/ABGABENORDNUNG

Gewerbesteuerliche Behandlung von Sanierungsgewinnen

Bayerisches Landesamt für Steuern, Verfügung vom 17.03.2015
DB 2015 S. 712
DB0693551
UMSATZSTEUER

Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers auf Lieferungen von Edelmetallen, unedlen Metallen und Cermets

BMF, Schreiben vom 13.03.2015
DB 2015 S. 712
DB0693583

STEUERLICHE ENTSCHEIDUNGEN


GEWINNERMITTLUNG/UMSATZSTEUER

USt-Vorauszahlung IV. Quartal - Keine Verlängerung des Zeitraums "kurze Zeit" i.S.d. § 11 EStG

BFH, Urteil vom 11.11.2014 - VIII R 34/12
DB 2015 S. 713
DB0690766
UMWANDLUNGSSTEUERRECHT

Aufnahme neuer Gesellschafter in eine Personengesellschaft gegen Zuzahlung an Altgesellschafter

BFH, Urteil vom 17.09.2014 - IV R 33/11
DB 2015 S. 714
DB0693413
EINKOMMENSTEUER/LOHNSTEUER

LSt-Anrufungsauskunft: Antrag auf AdV des Widerrufs einer LSt-Anrufungsauskunft nach § 42e EStG

BFH, Beschluss vom 15.01.2015 - VI B 103/14
DB 2015 S. 716
DB0693717
UMSATZSTEUER

Innergemeinschaftliche Lieferung verbrauchsteuerpflichtiger Waren

BFH, Urteil vom 21.01.2015 - XI R 5/13
DB 2015 S. 717
DB0693133
UMSATZSTEUER

Anwendung eines ermäßigten USt-Satzes in Frankreich für die "Lieferung" von digitalen Büchern und elektronischen Büchern ist unionsrechtswidrig

EuGH, Urteil vom 05.03.2015 - Rs. C-479/13
DB 2015 S. 722
DB0693709

WIRTSCHAFTSRECHT

WIRTSCHAFTSRECHTLICHE AUFSÄTZE


INSOLVENZRECHT
Prof. Dr. Hans-Friedrich Müller, LL.M., Trier

Massekürzung und Massezufluss im Regime der Zahlungsverbote

Das Verbot von Zahlungen nach Insolvenzreife und die daran anknüpfende Ersatzpflicht birgt für Vorstände und Geschäftsführer ein großes Haftungsrisiko. Bei einem laufenden Geschäftsbetrieb ist es jedoch unvermeidlich, dass im Rahmen des Leistungsaustauschs Zahlungen der Gesellschaft erfolgen. Eine isolierte Betrachtung einzelner Leistungen z.B. an Lieferanten und Kunden würde zu einer unverhältnismäßigen Inanspruchnahme führen. Der Aufsatz geht der Frage nach, inwieweit ein mit einer Masseverkürzung korrespondierender Massezufluss einen Verstoß gegen das Zahlungsverbot ausschließen kann. Er zeigt auf, dass der Gefahr von Haftungsexzessen wirksam begegnet werden kann.
DB 2015 S. 723
DB0692980

KURZ KOMMENTIERT


INSOLVENZRECHT
RA Dr. Ulrich Klockenbrink / RAin Dr. Janina Keßler, beide Hamburg

Restrukturierung von Anleihen: Kompetenz zur Einberufung einer zweiten Gläubigerversammlung

DB 2015 S. 728
DB0693501

WIRTSCHAFTSRECHTLICHE ENTSCHEIDUNGEN


AKTIENRECHT

Unternehmensweiter Personalabbau kein wichtiger Grund für Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitglieds

OLG Frankfurt/M., Urteil vom 17.02.2015 - 5 U 111/14, n. rkr., Az. des BGH: II ZR 73/15
DB 2015 S. 730
DB0693513
INSOLVENZRECHT

Bereicherungsanspruch: Leistung ohne Rechtsgrund wegen Zahlungsverbots aufgrund einer Rangrücktrittsvereinbarung

BGH, Urteil vom 05.03.2015 - IX ZR 133/14
DB 2015 S. 732
DB0693521
STEUERBERATERRECHT

Schadensmindernde Berücksichtigung der Steuerersparnis eines Angehörigen infolge einer fehlerhaften Beratung des Mandanten

BGH, Urteil vom 05.02.2015 - IX ZR 167/13
DB 2015 S. 739
DB0693699

ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHTLICHE AUFSÄTZE


ARBEITSVERTRAGSRECHT
Prof. Dr. Kai Litschen, Wolfenbüttel / Dr. Michael Hippeli, LL.M., MBA (MDX), Wiesbaden

"Grow or go" - betriebswirtschaftliche und rechtliche Aspekte des Konfliktmanagements in deutschen Unternehmen

Personalverantwortung beinhaltet zwangsläufig personelles und arbeitsrechtliches Konfliktmanagement. Wie geht man mit problematischen Mitarbeitern um und wie löst man die auftretenden Konflikte? Die Autoren stellen die möglichen Einzelprobleme sowie deren Ursachen dar und befassen sich sodann mit den Handlungsoptionen für Personalverantwortliche. Dabei lässt sich den Problemen unterschiedlich begegnen: einerseits mit Konfliktmanagement als Ausfluss des Personalmanagements und anderseits mit arbeitsrechtlichen Möglichkeiten bis hin zum Ausspruch der Kündigung. Ein Leitfaden insb. für den interdisziplinären Umgang mit Arbeitnehmern.
DB 2015 S. 741
DB0691306

KURZ KOMMENTIERT


BETRIEBSVERFASSUNGSRECHT
RA/FAArbR Dr. Martin Nebeling / RAin/FAinArbR Dr. Catharina Klumpp, LL.M., beide Düsseldorf

"Folgen Sie uns (weiterhin) auf Facebook" - Zur Mitbestimmung bei der Facebook-Seite des Arbeitgebers

DB 2015 S. 746
DB0693329

ARBEITSRECHTLICHE ENTSCHEIDUNGEN


GLEICHBEHANDLUNG/URLAUBSRECHT

Ungleichbehandlung durch Mehrurlaub für ältere Arbeitnehmer ist gerechtfertigt

BAG, Urteil vom 21.10.2014 - 9 AZR 956/12
DB 2015 S. 748
DB0692545
BETRIEBSVERFASSUNGSRECHT

Zustimmungsverweigerung: Weder Beschluss noch Mitteilung an den Arbeitgeber über die Motivation des Betriebsrats notwendig

BAG, Beschluss vom 30.09.2014 - 1 ABR 32/13
DB 2015 S. 750
DB0692285
SOZIALPLANRECHT/BEFRISTETER ARBEITSVERTRAG

Treueprämie zur Aufrechterhaltung des Betriebs bis zur Stilllegung ist keine Sozialplanleistung

BAG, Urteil vom 09.12.2014 - 1 AZR 406/13
DB 2015 S. 751
DB0693068
BETRIEBSVERFASSUNGSRECHT

Betriebsratsbeschluss ist Wirksamkeitsvoraussetzung für eine Betriebsvereinbarung

BAG, Beschluss vom 09.12.2014 - 1 ABR 19/13
DB 2015 S. 752
DB0693027

Weitere Inhalte



Gastkommentar
DB 2015 S. M 5
Leitsätze
DB 2015 S. M 6
Anhängige Verfahren
DB 2015 S. M 8
Handelsblatt Nachrichten
DB 2015 S. M 9
Neues in der DB-Datenbank
DB 2015 S. M 10
Nachrichten
DB 2015 S. M 11
 

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