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BETRIEBSWIRTSCHAFT
Allgemeine BWL / Rechnungslegung

DB0360979

Die Or­ga­ni­sa­ti­on der ex­ter­nen Kon­zern­rech­nungs­le­gung

Schritte zur effizienten Gestaltung des Konsolidierungsprozesses - Teil I

Die Organisation und effiziente Gestaltung des Konsolidierungsprozesses stellen wesentliche Aspekte im Rahmen der externen Konzernrechnungslegung dar. Allerdings bestehen in diesem Kontext keine expliziten gesetzlichen Vorgaben, sodass sich für den Bilanzierenden bei der Ausgestaltung des Konsolidierungsprozesses Gestaltungsspielräume ergeben. Im ersten Teil des Beitrags werden eine Konzeption zum organisatorischen Ablauf sowie ausgewählte Einzelfragen des Konsolidierungsprozesses und Möglichkeiten der Unterstützung durch EDV-Systeme diskutiert.

Gliederung

I.Einleitung
II.Originäre versus derivative Erstellung des Konzernabschlusses
III.Organisatorischer Ablauf der Konzernabschlusserstellung
IV.Ausgewählte Einzelfragen des Konsolidierungsprozesses
 1.Aufbauorganisation in einem Konzern
 2.Ablauforganisation in einem Konzern
V.Einsatz von EDV-Systemen im Konsolidierungsprozess
 1.Komplexität in den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverflechtungen
 2.Komplexität aus der Konzernstruktur
 3.Komplexität aus dem Umfang der Berichtsinstrumente und daraus resultierender Interdependenzen
VI.Konzernabschlussrichtlinie
 1.Grundlagen
 2.Allgemeiner Teil der Konzernabschlussrichtlinie
 3.Bilanzierungsrichtlinie
 4.Konsolidierungsrichtlinie
 5.Datenerfassungs- und Datenverarbeitungsrichtlinie

Einleitung

Der Begriff "Organisation der externen Konzernrechnungslegung" bezieht sich auf die Schaffung der Rahmenbedingungen für eine möglichst effiziente Gestaltung des Konsolidierungsprozesses. Der Gesetzgeber schreibt den Konzernen nicht explizit vor, auf welche Weise der Konsolidierungsprozess umzusetzen ist, sodass in diesem Zusammenhang ein erheblicher Gestaltungsspielraum besteht. "Die optimale Nutzung dieses Gestaltungsspielraums" ist Gegenstand der "Organisation des Konzernrechnungswesens", deren wirtschaftliche Ausgestaltung maßgeblich durch die Faktoren Qualität, Zeit, Kosten und Flexibilität geprägt wird.

Eine Auswertung der Literatur zum Konzernrechnungswesen zeigt, dass zu diesem rein praxisbezogenen Aspekt der Konzernrechnungslegung nur einige wenige wissenschaftliche Arbeiten existieren. Der folgende Beitrag soll zur Schließung der bestehenden Literaturlücke dienen und zu weiteren Arbeiten anregen.


Informationen zu den Autoren

Prof. Dr. Karlheinz Küting ist Direktor des Centrums für Bilanzierung und Prüfung (CBP) an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Dr. Michael Scheren ist Direktor bei der e.on-Ruhrgas AG, Essen. Die Autoren danken Dipl.-Kfm. Philipp Grau (Centrum für Bilanzierung und Prüfung [CBP] an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken) und Dipl.-Ök. Ralf Örtel (e.on-Ruhrgas AG, Essen) für ihre Unterstützung bei der Erstellung dieses Beitrags.


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