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Wirtschaftsrecht
Blog
Wie das LAG Schleswig-Holstein jüngst entschied, kann pflichtwidriges Whistleblowing zur gerichtlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf Antrag des Arbeitgebers führen, obwohl an einen solchen Antrag strenge Anforderungen zu stellen sind. Ausschlaggebend war vor allem, dass die Anzeige des Arbeitgebers bei der Bundesagentur für Arbeit wegen Kurzarbeit-Missbrauchs eine Revanche für eine vorherige...
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Arbeitsrecht
Aufsatz
RA Prof. Dr. Heinz Josef Willemsen / RA Dr. Marius Fritzsche, Düsseldorf
In Fällen, in denen ein Arbeitnehmer, der eine erhöhte Zahl krankheitsbedingter Fehltage aufweist, nicht wirklich krank ist, sondern lediglich "krankfeiert", greift eine krankheitsbedingte Kündigung i. d. R. mangels negativer Gesundheitsprognose nicht durch, während eine verhaltensbedingte Kündigung meist daran scheitert, dass der Arbeitgeber die Vortäuschung der Arbeitsunfähigkeit nicht beweisen kann....
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Wirtschaftsrecht
Blog
Die Fälle, in denen beleidigende Facebook-Beiträge oder der Klick auf den Gefällt-mir-Button zur Abmahnung oder Kündigung führen, häufen sich. Erstmals hat nun ein Gericht klären müssen, ob der Arbeitgeber wegen Bemerkungen auf einer privaten Facebook-Pinnwand fristlos kündigen darf.
Die Arbeitnehmerin war als Sicherheitsmitarbeiterin beschäftigt. Der Arbeitgeber setzte sie in der Filiale eines...
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Arbeitsrecht
Urteil
(BAG, Urteil v. 21.03.2012 - 6 AZR 596/10)
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Arbeitsrecht
Urteil
(LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 20.03.2012 - 2 Sa 331/11)
Vorinstanz:
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Wirtschaftsrecht
Blog
Spätestens seit dem in Kraft treten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen dem Arbeitgeber das Recht zusteht, den Kandidaten/Bewerber und/oder den Arbeitnehmer nach einer Schwerbehinderung zu fragen, immer wieder intensiv diskutiert worden.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) gesteht einem Arbeitgeber in einer aktuellen Entscheidung - unter...
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Arbeitsrecht
Urteil
(BAG, Urteil v. 16.02.2012 - 6 AZR 553/10)
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Arbeitsrecht
Entscheidung
SGB IX § 85; KSchG § 1 Abs. 3; BGB § 242
Die Frage des Arbeitgebers nach der Schwerbehinderung bzw. einem diesbezüglich gestellten Antrag ist im bestehenden Arbeitsverhältnis jedenfalls nach sechs Monaten, d. h. ggf. nach Erwerb des Behindertenschutzes gem. §§ 85 ff. SGB IX, zulässig. Das gilt insbesondere zur Vorbereitung von beabsichtigten Kündigungen.
(BAG-Urteil vom 16.2.2012 - 6 AZR 553/10)
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Arbeitsrecht
Urteil
(ArbG Berlin, Beschluss v. 27.1.2012 - 28 BV 17992/11)
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Arbeitsrecht
Urteil
(BAG, Urteil v. 18.01.2012 - 6 AZR 407/10)