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Steuerrecht
Eine der für die Praxis wichtigsten Änderungen durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 (StVerG 2011) ist der Wegfall der Einkommensgrenze beim Kindergeld. Da diese Grenze immer wieder für Streit bis hin zum BVerfG sorgte, handelt es sich hier um eine deutliche Vereinfachung, weil die umfangreiche und komplizierte Berechnung und Prüfung der Einkünfte und Bezüge künftig entfällt. Ob das Kind während...
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Steuerrecht
Die Frage, ob die Absenkung der Altersgrenze für die steuerliche Berücksichtigung von Kindern gem. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 EStG vom 27. auf das 25. Lebensjahr durch das StÄndG 2007 vom 19. 7. 2006 (BStBl. I 2006 S. 432) verfassungsgemäß ist, war und ist Gegenstand zahlreicher Verfahren vor den FG. Nach Kenntnis des Verfassers haben alle FG in den bisher entschiedenen Fällen die Auffassung vertreten,...
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Steuerrecht
Für ein volljähriges Kind wird nach § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG Kindergeld nur gewährt, wenn sich das Kind in Berufsausbildung befindet. Daher ist die Frage, was zur Berufsausbildung gehört, immer wieder Gegenstand von Verfahren bei den FG und dem BFH.
Im Verfahren 10 K 212/09 (DB0364546) hatte das FG Köln zu entscheiden, ob eine siebenwöchige Schulung zur Flugbegleiterin eine Berufsausbildung...
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Steuerrecht
Zum ersten Mal hatte ein FG über die Frage der Berücksichtigung von Krankheitskosten und der Unterkunftskosten für ein zum Zweck der Ausbildung auswärts untergebrachtes Kind als ausbildungsbedingter Mehrbedarf i. S. des § 32 Abs. 4 Satz 5 EStG zu entscheiden.
In dem mit Urteil vom 29. 4. 2009 (1 K 1843/08, DB0363492) von dem FG Rheinland-Pfalz entschiedenen Fall hatte die Klägerin die o. g. Kosten...
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Steuerrecht
In dem Verfahren 2 BvR 2122/09 (DB0362677) war die Frage, ob der sog. "Fallbeileffekt" des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG verfassungsgemäß ist zum dritten Mal Gegenstand eines Verfahrens vor dem BVerfG. Nach der derzeitigen Auslegung der Vorschrift gehen Kindergeld und alle anderen steuerlichen Kindvergünstigung verloren, wenn das Kind auch nur einen Euro zu viel verdient.
Weil das BVerfG in dem Verfahren...