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Steuerrecht
Am 30. 8. 2011 hat das BMF einen Entwurf veröffentlicht (vgl. DB0458092), der die gleichlautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zu Anwendungsfragen zur Hinzurechnung von Finanzierungsanteilen nach § 8 Nr. 1 GewStG vom 4. 7. 2008 (BStBl. I 2008 S. 680) überarbeitet. In die Änderungen sind die seitens der Länder an das BMF herangetragenen Zweifelsfragen eingeflossen. Der Entwurf wurde...
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Steuerrecht
Ärzte können neben ihrer Tätigkeit in Einzelpraxis oder Gemeinschaftspraxis für bestimmte Leistungen sog. standortübergreifende Teilgemeinschaftspraxen betreiben.
Ein Arzt kann auch mehreren solcher Teilgemeinschaftspraxen angehören. Innerhalb der Teilgemeinschaftspraxis ist es zulässig, dass die Leistungserbringung zwischen den Beteiligten aufgegliedert wird (z. B. die arbeitsteilige Trennung von Diagnose und Therapie). Die Partner werden dann gemäß ihrem individuellen Leistungsbeitrag als
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Steuerrecht
Zur Frage, ob die Hinzurechnung der Hälfte der Zinsen bei der Ermittlung des Gewerbeertrags gem. § 8 Nr. 1 GewStG mit der RL 2003/49 EG (Zins- und Lizenzrichtlinie) vereinbar ist, schwebt gegenwärtig ein Verfahren vor dem EuGH. Der BFH hat mit seinem Beschluss vom 27. 5. 2009 (I R 30/08, DB 2009 S. 2468) ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gestellt. Hierzu hat das Gericht den Schlussantrag der...
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Steuerrecht
Die Tätigkeit eines StB gehört zu den freiberuflichen, selbstständigen Tätigkeiten i. S. des § 18 EStG. Ist diese Zuordnung für die ESt regelmäßig ohne große Bedeutung, hat sie jedoch Gewicht für die GewSt.
Bei gemeinsamer Tätigkeit erzielt eine Mitunternehmerschaft nur dann Einkünfte aus § 18 EStG, wenn alle Mitunternehmer die Voraussetzungen einer freiberuflichen Tätigkeit erfüllen. Bereits ein...
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Steuerrecht
Die GewStR 2009 sind mit ihrer Veröffentlichung im BStBl. I 2010 Sonder-Nr. 1 am 28. 4. 2010 in Kraft getreten. GewStR 2009 sowie GewStH 2009 sind - soweit sich aus ihnen nichts anderes ergibt - ab dem Erhebungszeitraum 2009 anzuwenden.
Der Erlass des FinMin. NRW vom 11. 6. 2010 (G 1310 - 10 - V B 4, DB0361192) weist auf bedeutsame Änderungen der GewStR hin. Das sind z. B. die Änderungen im Rahmen...
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Steuerrecht
Mit Urteil vom 3. 2. 2010 hat der BFH zum sog. Treuhandmodell entschieden, dass PersGes., an denen nur ein Gesellschafter mitunternehmerisch beteiligt ist, nicht der GewSt unterliegen (IV R 26/07, DB 2010 S. 822). GewSt-Schuldner ist demnach ausschließlich der Treugeber als einziges Zurechnungsobjekt der gewerblichen Einkünfte. Entgegen der Vorinstanz und der Ansicht der Finanzverwaltung folgt der BFH damit der ganz überwiegenden Auffassung im Schrifttum. Das Urteil hat erhebliche praktische Bed
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Steuerrecht
Nach Erwerb einer KapGes. ist es häufig sinnvoll, die erworbene Gesellschaft unverzüglich in den steuerlichen Konsolidierungskreis des Erwerbers einzubeziehen. Wird hierfür ein Rumpfwirtschaftsjahr bei der erworbenen Gesellschaft gebildet, können sich allerdings erhebliche gewerbesteuerliche Mehrbelastungen ergeben.
Steuerliche Konsolidierung durch Organschaft
Die Organschaft ermöglicht die...