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  • Personengesellschaftsrecht

    Haf­tung ei­nes Be­vollmächtig­ten we­gen ei­nes Voll­machts­miss­brauchs bei Ab­schluss ei­nes Ge­sell­schafts­ver­trags

    Missbrauch einer Generalvollmacht bei Abschluss eines Gesellschaftsvertrags - Keine Anwendung der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft - Vorliegen einer Scheingesellschaft
    BGB § 826
    a) Ein Be­vollmächtig­ter kann aus § 826 BGB haf­ten, wenn er bei Er­rich­tung ei­ner Ge­sell­schaft die ihm er­teil­te Ge­ne­ral­voll­macht miss­braucht.
    b) Ei­ne feh­ler­haf­te Ge­sell­schaft setzt auf den Ab­schluss ei­nes Ge­sell­schafts­ver­trags ge­rich­te­te Wil­lens­erklärun­gen zwi­schen den Be­tei­lig­ten vor­aus. Die­se lie­gen grundsätz­lich nicht vor, wenn ein Mit­ge­sell­schaf­ter die ihm er­teil­te Voll­macht über­schrei­tet....
    DB vom 21.10.2011 , Heft 42 , DB0459850 weiterlesen
  • Kapitalanlage

    Zur Sit­ten­wid­rig­keit ei­ner Aufklärungs­pflicht­ver­let­zung im Rah­men des § 826 BGB

    Schadensersatzansprüche gegen Geschäftsführer einer Treuhandkommanditistin gem. § 826 BGB wegen fehlgeschlagener Kapitalanlage - Unterlassene Information des Anlegers vor Abschluss des Treuhandvertrages über aufsichtsrechtliches Vorgehen der BaFin - Sittenwidriges Verhalten erst bei Schweigen des Geschäftsführers trotz positiver Kenntnis von der Chancenlosigkeit der Anlage
    BGB § 826
    Der Geschäftsführer ei­ner Treu­hand­kom­man­di­ti­stin haf­tet dem Treu­ge­ber nicht oh­ne Wei­te­res we­gen vorsätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schädi­gung, wenn er ihn nicht über ein auf­sichts­recht­li­ches Vor­ge­hen der Bun­des­an­stalt für Fi­nanz­lei­stun­gen (BaFin) in­for­miert (Bestäti­gung von OLG Köln, Ur­teil vom 26. 3. 2009 - I-7 U 188/08, GWR 2009 S. 350; ge­gen OLG München, Ur­teil vom 16. 9. 2008 - 5 U 2503/08,...
    DB vom 03.12.2010 , Heft 48 , DB0395034 weiterlesen
  • Haftungsrecht

    Haftung eines GmbH-Geschäftsführers gegenüber der Bundesagentur für Arbeit auf Ersatz von geleistetem Insolvenzgeld aus § 826 BGB

    Qua­li­fi­zier­tes Be­strei­ten der Scha­dens­ent­ste­hung: In­sol­venz­geld hätte auch bei recht­zei­ti­ger An­trag­stel­lung ge­zahlt wer­den müssen - Dar­le­gungs- und Be­weis­last der Bun­des­agen­tur
    BGB § 826
    a) Nimmt die Bun­des­agen­tur für Ar­beit den Geschäftsführer ei­ner in In­sol­venz ge­ra­te­nen Gm­bH we­gen ver­späte­ter In­sol­venz­an­trag­stel­lung auf Er­satz von ihr ge­lei­ste­ten In­sol­venz­gel­des aus § 826 BGB in An­spruch,...
    DB vom 08.01.2010 , Heft 01 , DB0343697 weiterlesen
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