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  • GmbH-Recht / Insolvenzrecht

    Haf­tung ei­nes Gm­bH-Geschäftsführers we­gen In­sol­venz­ver­schlep­pung

    Haftung für Vertragsschluss nach Zahlungsunfähigkeit - Annahme der Insolvenzreife nach den Grundsätzen der Beweisvereitelung im Falle der Verletzung der Pflicht zur Führung und Aufbewahrung von Büchern und Belegen
    BGB § 823 Abs. 2; Gm­bHG § 64 Abs. 1 a. F. (jetzt In­sO § 15a); Gm­bHG § 41; HGB §§ 238, 257
    Die Vor­aus­set­zun­gen der Zah­lungs­ein­stel­lung gel­ten nach den Grundsätzen der Be­weis­ver­ei­te­lung als be­wie­sen, wenn der Geschäftsführer ei­ner Gm­bH, der von ei­nem Ge­sell­schaftsgläubi­ger we­gen In­sol­venz­ver­schlep­pung in An­spruch ge­nom­men wird, sei­ne Pflicht zur Führung und Auf­be­wah­rung von Büchern und Be­le­gen ver­letzt...
    DB vom 06.04.2012 , Heft 14 , DB0470006 weiterlesen
  • Kapitalmarktrecht

    Zum Scha­dens­er­satz­an­spruch ei­nes An­le­gers we­gen un­ter­las­se­ner Ad-hoc-Mit­tei­lung ei­ner Bank über Höhe ih­res En­ga­ge­ments in US-Sub­pri­mes

    Verbot von Marktmanipulationen: § 20a Abs. 1 WpHG ist kein Schutzgesetz i. S. von § 823 BGB - Keine Informationsdeliktshaftung gem. § 826 BGB mangels vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung - Zum Schadensersatzanspruch wegen schuldhaft unterlassener Veröffentlichung von Insiderinformationen - Höhe des Engagements in US-Subprimes als Insiderinformation - Umfang des Schadensersatzes: Anspruch auf Rückabwicklung des Wertpapiererwerbsgeschäfts - Keine Beschränkung auf Ausgleich des Kursdifferenzschadens - Zur Kausalität des pflichtwidrigen Unterlassens der Veröffentlichung der Ad-hoc-Mitteilung für Anlegerentscheidung
    BGB § 823 Abs. 2; WpHG § 13 Abs. 1 Satz 1, § 15 Abs. 1 Satz 1 und 3, § 20a Abs. 1 Nr. 1, § 37b Abs. 1 Nr. 1, § 37c Abs. 1
    a) § 20a WpHG, durch den Markt­ma­ni­pu­la­tio­nen ver­bo­ten wer­den, be­zweckt in er­ster Li­nie, die Funk­ti­onsfähig­keit der Wert­pa­piermärk­te zu gewähr­lei­sten, und ist da­her kein Schutz­ge­setz i. S. von § 823 Abs. 2 BGB.
    b) Die Höhe des Sub­pri­me-An­teils der un­mit­tel­bar ei­ge­nen In­vest­ments...
    DB vom 24.02.2012 , Heft 08 , DB0466586 weiterlesen
  • Franchising

    An­for­de­run­gen an Ein­ge­hungs­be­trug bei Ab­schluss ei­nes Fran­chise­ver­trags

    Darlegungs- und Beweislast des Franchisenehmers für Täuschung über Umsatzprognose für das Geschäftsmodell - Vermögensschaden durch Vertragsabschluss bei Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung? - Kein Betrugsvorsatz, wenn finanzielle Verluste für möglich gehalten werden
    BGB § 823 Abs. 2; StGB § 263
    a) Stützt sich der An­spruch­stel­ler auf ei­ne de­lik­ti­sche Haf­tung we­gen Ver­let­zung ei­nes Schutz­ge­set­zes, hat er grundsätz­lich al­le Umstände dar­zu­le­gen und zu be­wei­sen, aus de­nen sich die Ver­wirk­li­chung der ein­zel­nen Tat­be­stands­merk­ma­le des Schutz­ge­set­zes er­gibt.
    b) Bei ei­ner In­an­spruch­nah­me aus § 823 Abs. 2 BGB i. V. mit § 263 StGB we­gen ei­nes Ein­ge­hungs­be­tru­ges durch feh­ler­haf­te Be­ra­tung ver­bleibt...
    DB vom 14.10.2011 , Heft 41 , DB0457818 weiterlesen
  • Haftungsrecht

    In­sol­venz­ver­schlep­pung: Verjährung des An­spruchs auf Er­satz des Neugläubi­ger­scha­dens

    Schadensersatzanspruch gem. § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 InsO (§ 64 Abs. 1 GmbHG a. F.) - Darlegungs- und Beweislast für anspruchsbegründende Umstände - Keine Anwendung der Sonderverjährungsvorschriften des GmbHG
    BGB § 823 Abs. 2; Gm­bHG § 43 Abs. 4, § 64 Abs. 1 a. F.
    Der An­spruch auf Er­satz des Neugläubi­ger­scha­dens gem. § 823 Abs. 2 BGB, § 64 Abs. 1 Gm­bHG a. F. (jetzt: § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 In­sO) verjährt nach den für de­lik­ti­sche Ansprüche all­ge­mein gel­ten­den Vor­schrif­ten; § 43 Abs. 4 Gm­bHG fin­det kei­ne ent­spre­chen­de An­wen­dung.
    (BGH-Ur­teil vom 15.3.2011 - II ZR 204/09)
    Die Be­klag­te war...
    DB vom 03.06.2011 , Heft 22 , DB0421692 weiterlesen
  • Kapitalanlage

    Zum Vor­lie­gen ei­ner er­laub­nis­pflich­ti­gen ge­werbsmäßigen Fi­nanz­port­fo­li­o­ver­wal­tung

    Zum Schadensersatzanspruch eines Anlegers gem. § 823 Abs. 2 BGB i. V. mit § 32 KWG wegen Erbringung unerlaubter gewerbsmäßiger Finanzportfolioverwaltung i. S. des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG
    BGB § 823 Abs. 2; KWG (1998) § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3, § 32
    Zu den Vor­aus­set­zun­gen ei­ner er­laub­nis­pflich­ti­gen ge­werbsmäßigen Fi­nanz­port­fo­li­o­ver­wal­tung i. S. des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG.
    (BGH-Ur­teil vom 9.11.2010 - VI ZR 303/09)
    Die Kläge­rin über­wies am 11. 4. 2001 nach Ver­mitt­lung durch den Be­klag­ten, der da­mals Vor­stand der C. AG war, 65.000 DM auf ein Kon­to der E. In­ter­na­tio­nal...
    DB vom 28.01.2011 , Heft 04 , DB0396020 weiterlesen
  • Kapitalmarktrecht

    Kei­ne Haf­tung ei­ner kon­toführen­den Bank für den Ver­stoß des Kon­to­in­ha­bers (Wert­pa­pier­dienst­lei­stungs­un­ter­neh­men) ge­gen das WpHG

    Verstoß eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens gegen die Pflicht zur getrennten Vermögensverwaltung (§ 34a WpHG) - Kein Schadensersatzanspruch des Kunden des Wertpapierdienstleistungsunternehmens gegen die kontoführende Bank - Schutzgesetzcharakter des § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG abgelehnt
    BGB § 823 Abs. 2; WpHG § 34a Abs. 1 Satz 1 (in der Fas­sung vom 1. 7. 2002)
    § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG ist kein Schutz­ge­setz i. S. von § 823 Abs. 2 BGB.
    (BGH-Ur­teil vom 22.6.2010 - VI ZR 212/09)
    Die Kläge­rin be­gehrt Scha­dens­er­satz für Ver­lu­ste aus ei­ner Ka­pi­tal­an­la­ge bei dem Wert­pa­pier­dienst­lei­stungs­un­ter­neh­men Pho­enix Ka­pi­tal­dienst Gm­bH (im Fol­gen­den: Pho­enix). Pho­enix war im Jahr 1976 ge­gründet wor­den und be­trieb Ter­min­geschäfte (Fu­tures und Op­tio­nen). Sie be­saß die Er­laub­nis, Fi­n­an
    DB vom 30.07.2010 , Heft 30 , DB0362114 weiterlesen
  • Haftungsrecht

    Haf­tung ei­nes Geschäftsführers we­gen Nicht­abführens von Ar­beit­neh­mer­an­tei­len zur So­zi­al­ver­si­che­rung in der In­sol­venz der Gm­bH

    Nichtabführung trotz Auszahlung von Nettolöhnen
    BGB § 823 Abs. 2; StGB § 266a
    Nach der ständi­gen Recht­spre­chung des Se­nats führt das Nicht­abführen von Ar­beit­neh­mer­an­tei­len zur So­zi­al­ver­si­che­rung im Sta­di­um der In­sol­venz­rei­fe ei­ner Gm­bH zu ei­nem Scha­dens­er­satz­an­spruch der Ein­zugs­stel­le ge­gen den Geschäftsführer aus § 823 Abs. 2 BGB i. V. mit § 266a StGB, wenn die­ser an an­de­re Ge­sell­schaftsgläubi­ger trotz der In­sol­venz­rei­fe Zah­lun­gen ge­lei­stet...
    DB vom 26.02.2010 , Heft 08 , DB0347046 weiterlesen
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