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Insbesondere im Rahmen von Außenprüfungen werden zum Ausgleich des Prüfungsergebnisses häufig Bilanzänderungen geltend gemacht, die unter den Voraussetzungen des § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG zulässig sind. Die OFD Chemnitz weist mit Verfügung vom 29. 12. 2011 (S 1505-61/2-211, DB0466151) darauf hin, was in den Fällen des § 5 EStG zu beachten ist.
In vor 2009 endenden Wirtschaftsjahren können steuerliche...
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Nach dem BFH-Urteil vom 9. 8. 2011 (VIII R 13/08, BStBl. II 2011 S. 875 = DB 2011 S. 2123) stellt der Vorteil aus der Zulassung als Vertragsarzt grds. kein neben dem Praxiswert stehendes Wirtschaftsgut dar. Erwirbt daher ein Praxisnachfolger eine bestehende Arztpraxis, einen Teilbetrieb oder einen Mitunternehmeranteil mit Vertragsarztsitz und zahlt er unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Interesses...
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EU-Freizügigkeit und Beihilferecht
Mit knappen Worten hat die Kommission in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass Deutschland seine Steuervorschriften für stille Reserven dahingehend zu ändern habe, dass bestimmte grenzüberschreitende Transaktionen nicht länger benachteiligt werden.
Liest man sich die Pressemitteilung IP/11/1127 (DB0459308) näher durch, wird klar, dass die Kommission offenbar die Regelung des § 6b Abs. 4...
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Zugleich Besprechung des BFH-Urteils vom 25. 7. 2011 - X R 26/10, DB 2011 S. 2350
Die Bilanzierung einer Rückstellung für die Verpflichtung zur Nachbetreuung von Versicherungsverträgen bedarf einer erheblichen Beweislast, die der BFH dem Stpfl. jüngst aufgebürdet hat.
Sachverhalt
Der Stpfl. hatte eine Rückstellung für die Bestandspflege gebildet, die das FA mit Hinweis auf das BMF-Schreiben vom 28. 11. 2006 (IV B 2-S 21337-73/06, DB 2006 S. 2660) unter Berufung auf die fehlende Wesentlichkeit der Aufwendungen versagen wollte. Das FG erkannte die Rückstellung dem Grun
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Bei Eintritt einer finanziellen Krise einer KapGes. wird häufig durch den Gesellschafter-Geschäftsführer ganz oder teilweise auf eine bestehende Pensionsanwartschaft verzichtet. Die OFD Niedersachsen erläutert mit Verfügung vom 15. 6. 2011 (S 2742 - 202 - St 242, DB0426521), dass im Fall einer gesellschaftsrechtlichen Veranlassung des Verzichts beim Gesellschafter-Geschäftsführer ein steuerlicher Zufluss...
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Das Hessische FG hat am 30. 3. 2011 entschieden, dass bei einer inländischen KapGes. für Leistungen aus dem steuerlichen Einlagekonto unterjährige Zugänge im selben Jahr unbeachtlich sind (4 K 2353/10, DB0426368, Rev. anhängig unter: I R 35/11). Allein entscheidend soll der Bestand des Einlagekontos zum Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres sein.
Die Frage der Berücksichtigung von unterjährigen...
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Das BMF hat im Juni 2011 nun den zweiten Entwurf des BMF-Schreibens zur Einführung der E-Bilanz vorgelegt (vgl. DB0425487).
Es ist zunächst sehr erfreulich, dass die Finanzverwaltung sich entschlossen hat, den Einstieg in die E-Bilanz sanft zu gestalten. Zwar ist § 5b EStG gem. Rdn. 26 des Entwurfs erstmals für Wirtschaftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. 12. 2011 beginnen. Allerdings wird es...
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Der § 6 Abs. 5 EStG ist seit seiner Einführung durch das UntStFG vom 20. 12. 2001 eine Norm mit Potenzialen, die aber wegen verschiedener Zweifelsfragen nicht in vollem Umfang genutzt werden können. Am 24. 5. 2011 hat die Verwaltung zum Entwurf eines BMF-Schreibens zu § 6 Abs. 5 EStG eine Verbandsanhörung eingeleitet. Der Entwurf enthält in einigen Punkten zu begrüßende Klarstellungen. Die Finanzverwaltung...
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Aus der Entscheidung des FG Düsseldorf vom 7. 10. 2008 - 3 K 4126/06 F (DB0412533) wird deutlich, welche Probleme bei der Anwendung des § 15a EStG im Zusammenhang mit Gesellschafter-Darlehen auftreten können. Auch sog. "eigenkapitalersetzende" Darlehen sind nicht geeignet, als steuerliches Eigenkapital der Gesellschafter einer PersGes. zu dienen, sodass sie bei der Ermittlung der ausgleichsfähigen Verluste nicht berücksichtigt werden können.
Im Gesellschaftsvertrag der Klägerin waren neben F
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Mit Urteil vom 15. 12. 2010 (10 K 96/07 F, DB0412490) hat das FG Münster entschieden, dass die Auflösung eines aktiven Ausgleichspostens in der Ergänzungsbilanz nicht auf den prozentualen Anteil des übernommenen Kapitalanteils am Gesamtkapital zu beschränken ist. Der Ausgleichsposten sei in der Höhe des jeweiligen Gewinnanteils des Kommanditisten aufzulösen.
Sachverhalt
Im Streitfall hatte...