-
RA/StB Dr. Christian Altvater, LL.M., Frankfurt/M.
Interne Geschäfte entfalten keine rechtliche Außenwirkung, sind aber gleichwohl ein wesentliches Instrument zur Steuerung der Marktpreisrisiken von Kreditinstituten. In dem Beitrag werden der Meinungsstand zur handelsrechtlichen Bilanzierung dargestellt und Argumente für die Abbildung interner Geschäfte in der Steuerbilanz i. S. einer konkreten...
-
-
Zugleich Anm. zum BMF-Schreiben vom 12. 10. 2011 (DB 2011 S. 2347)
StB CPA Dipl.-Vw. Sven Plambeck / StB Dipl.-Kfm. Thorsten Braun, beide Frankfurt/M.
Die Finanzverwaltung hat sich mit BMF-Schreiben vom 12. 10. 2011 im Grundsatz der neueren Rechtsprechung des BFH angeschlossen, wonach ein Kfz-Händler für übernommene Rückkaufverpflichtungen für veräußerte Fahrzeuge auch steuerbilanziell eine Verbindlichkeit auszuweisen hat. Noch nicht abschließend geklärt scheint...
-
Prof. Dr. Georg Crezelius, Erlangen/Bamberg
Bei der steuerrechtlichen Betriebsaufspaltung wird von zwei Unternehmen ausgegangen. Bilanzsteuerrechtlich ist zu beobachten, dass dieser Grundsatz mit wirtschaftlichen Überlegungen überspielt wird. Das ist zu kritisieren, weil die Betriebsaufspaltung an der Selbstständigkeit der beteiligten Rechtsträger nichts ändern sollte.
I. Einleitung
Die...
-
StB Dr. Marco Dietel, München
Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen sind Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz zwingend abzuwerten. In der Steuerbilanz besteht dagegen seit 2009 infolge der durch das BilMoG verabschiedeten Änderungen am Maßgeblichkeitsgrundsatz ein Abwertungswahlrecht. Spätestens seit Veröffentlichung des BMF-Schreibens zum BilMoG vom 12. 3. 2010 ist geklärt, dass...
-
StB Dieter Stegemann, Osnabrück
Die Fragen der Bilanzierungskonkurrenz im Bereich doppelstöckiger PersGes. sind noch nicht abschließend durch die Rspr. geklärt. Mit der "richtigen" Zuordnung können erhebliche ertragsteuerliche Auswirkungen verbunden sein. Die sich im Rahmen von steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten bietenden Chancen sind somit noch mit dem Risiko der Rechtsprechungsentwicklung behaftet.
I. Einleitung
Der...
-
Anmerkungen zum BMF-Schreiben vom 8. 12. 2011 (DB 2011 S. 2880)
RA/WP/StB Jens Scharfenberg, Hamburg
Die Finanzverwaltung hat mit einem umfangreichen BMF-Schreiben ihre Auffassung zu § 6 Abs. 5 EStG dargelegt. Sie hat es leider versäumt, von problematischen Rechtsauffassungen abzurücken, z. B. zur Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen Schwester-PersGes., zu teilentgeltlichen Übertragungen und zu Sperrfristen. In einigen Punkten enthält das BMF-Schreiben...
-
RA Dr. Martin Haisch / RA/StB Daniel Renner, beide Frankfurt/M.
Durch Basel III kommen auf die Banken ab 2013 höhere Anforderungen für die Einstufung von Hybridinstrumenten als Eigenmittel zu. Im Ergebnis müssen solche Instrumente noch stärker als bisher Eigenkapitalmerkmale ausweisen, um als regulatorische Eigenmittel zu qualifizieren. Handelsrechtlich wirft dies die Frage nach der Qualifizierung...
-
VRiBFH Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Der Beitrag befasst sich insbesondere mit der umstrittenen Frage, wie die Übernahme von Verpflichtungen bilanzsteuerrechtlich auszuweisen ist. Nach Auffassung des Verfassers ist strikt zu trennen zwischen der Fortführung der Verbindlichkeit auf der einen und dem dafür erhaltenen Entgelt auf der anderen Seite.
I. Einleitung
Bilanzsteuerrechtlich...
-
StB Dr. Xaver Ditz / StB Dr. Vassil Tcherveniachki, beide Bonn
Im Rahmen der aktuellen Betriebsprüfungspraxis strebt die Finanzverwaltung regelmäßig an, sämtliche im Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen an KapGes. entstandenen Aufwendungen als aktivierungspflichtige Anschaffungsnebenkosten zu qualifizieren. Die Autoren zeigen anhand eines Praxisbeispiels auf, dass diese Vorgehensweise im Widerspruch zur Rspr. zur Behandlung von Akquisitionsaufwendungen...
-
StBin Prof. Dr. Ursula Förster, Hochschule Bochum
Beim fremdfinanzierten Erwerb eines Anteils an einer doppelstöckigen PersGes. ist die Frage, auf welcher Ebene die Refinanzierungsaufwendungen abzuziehen sind, gewerbesteuerlich von besonderer Bedeutung. Der Beitrag erläutert, dass das Anschaffungsdarlehen zum Sonderbetriebsvermögen II bei der Untergesellschaft gehört, soweit es auf den mittelbaren...