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  • Wirtschaftsrecht

    Meldung

    OLG Frank­furt/M.: Ände­rung von An­lei­he­be­din­gun­gen - Pflei­de­rer schei­tert mit Frei­ga­be­an­trag

    (OLG Frank­furt/M., Be­schluss vom 27.3.2012 - 5 Ak­tG 3/11)
    Mit Be­schluss vom 27. 3. 2012 - 5 Ak­tG 3/11 hat das OLG Frank­furt/M. den An­trag der Pflei­de­rer Fi­nan­ce B.V. (An­trag­stel­le­rin) auf Frei­ga­be von Be­schlüssen aus der Gläubi­ger­ver­samm­lung vom 20. 6. 2011 auch in zwei­ter In­stanz zurück­ge­wie­sen.
    Zum Hin­ter­grund:
    Die An­trag­stel­le­rin ist ein nie­derländi­sches Toch­ter­un­ter­neh­men des deut­schen...
    DB vom 06.04.2012 , Heft 14 , DB0470013 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Kapitalmarktrecht

    Entscheidung

    Kei­ne Ände­rung der Be­din­gun­gen vor dem In­kraft­tre­ten des SchVG 2009 be­ge­be­ner An­lei­hen ausländi­scher Emit­ten­ten durch Mehr­heits­be­schluss

    Änderung der Anleihebedingungen von Schuldverschreibungen, die vor dem 5. 8. 2009 ausgegeben wurden, durch Mehrheitsbeschluss gem. § 24 Abs. 2 SchVG ausschließlich für Schuldverschreibungen möglich, die bereits nach dem SchVG 1899 einem Mehrheitsbeschluss zugänglich waren - Auslegung von § 24 Abs. 2 SchVG
    AEUV Art. 63 Abs. 1; Ak­tG § 246a; GG Art. 9 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1; SchVG 2009 § 1 Abs. 1, § 4, § 5 Abs. 4, § 20, § 24 Abs. 2
    Gläubi­ger ei­ner vor dem 5. 8. 2009 im Aus­land aus­ge­ge­be­nen Schuld­ver­schrei­bung, die nach deut­schem Recht be­ge­ben sind, können nicht durch Mehr­heits­ent­schei­dung ei­ne Ände­rung der An­lei­he­be­din­gun­gen her­beiführen, die ih­re Schuld­ver­schrei­bun­gen dem SchVG 2009 un­ter­stellt ("Opt-in")....
    DB vom 20.04.2012 , Heft 16 , DB0470516 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    GmbH-Recht

    Entscheidung

    Form­wirk­sam­keit der Ab­tre­tung ei­nes Geschäfts­an­teils trotz Un­wirk­sam­keit des Ver­pflich­tungs­geschäfts we­gen feh­len­der Ver­le­sung ei­ner An­la­ge

    Gm­bHG § 15 Abs. 3; Beur­kG § 13
    Der Form­wirk­sam­keit ei­ner Ab­tre­tung ei­nes Ge­sell­schafts­an­teils nach § 15 Abs. 3 Gm­bHG steht nicht ent­ge­gen, dass das in der­sel­ben Ur­kun­de ent­hal­te­ne Ver­pflich­tungs­geschäft we­gen Ver­stoßes ge­gen § 13 Beur­kG un­wirk­sam ist.
    (OLG Frank­furt/M., Ur­teil vom 21.2.2012 - 11 U 97/11)
    Die Par­tei­en strei­ten im einst­wei­li­gen Verfügungs­ver­fah­ren dar­um, ob die Be­klag­te...
    DB vom 30.03.2012 , Heft 13 , DB0469438 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Meldung

    OLG Frank­furt/M. stärkt die Rech­te der In­ha­ber von Ge­nuss­schei­nen

    (OLG Frank­furt/M., Ur­teil vom 13.12.2011 - 5 U 56/11)
    Mit ei­nem Ur­teil vom 13. 12. 2011 - 5 U 56/11 hat das OLG Frank­furt/M. fest­ge­stellt, dass die be­klag­te Eu­ro­hy­po AG Ge­nuss­schei­ne der ehe­ma­li­gen Rhein­hyp während des Be­ste­hens ei­nes Be­herr­schungs- und Ge­winn­abführungs­ver­tra­ges un­abhängig von ih­rer tatsächli­chen Er­trags­la­ge jähr­lich zu be­die­nen und bei Fällig­keit zum vol­len Nenn­be­trag zurück­zu­zah­len...
    DB vom 13.01.2012 , Heft 02 , DB0464754 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Kapitalmarktrecht

    Entscheidung

    Rech­te der In­ha­ber von Ge­nuss­schei­nen nach Ab­schluss ei­nes Be­herr­schungs- und Ge­winn­abführungs­ver­trags

    Genussscheinberechtigte in ähnlicher Weise schutzbedürftig wie außenstehender Aktionär - Ergänzende Vertragsauslegung gem. § 157 BGB - Basierend auf positiver Gewinnprognose bei Abschluss des Unternehmensvertrages Pflicht des Emittenten, die nach den Genussscheinbedingungen zu berechnenden Zinsausschüttungen zu leisten und das eingezahlte Kapital nach Fälligkeit zum Nennwert zurückzuzahlen
    Ak­tG § 304 ana­log; BGB § 157; KWG § 10 Abs. 5

    (OLG Frank­furt/M., Ur­teil vom 13.12.2011 - 5 U 56/11)
    Die Par­tei­en strei­ten um die Be­die­nung von Ge­nuss­schei­nen nach Ab­schluss ei­nes Be­herr­schungs- und Ge­winn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges. Die Klä­ge­rin ist ei­ne pri­va­te Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft und Ei­gen­tü­me­rin von 22 Ge­nuss­schei­nen der Be­klag­ten zu ei­nem Nenn­wert von je­weils 1.000 €.
    Die Ge­nuss­schei­ne...
    DB vom 11.05.2012 , Heft 19 , DB0471746 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Kapitalmarktrecht

    Entscheidung

    Kein An­spruch der Ak­ti­onäre ei­ner Ziel­ge­sell­schaft auf Ein­schrei­ten der BaFin ge­gen Bie­ter auf­grund des Wert­pa­pierüber­nah­me­ge­set­zes

    Begehren eines Aktionärs der Zielgesellschaft gegenüber BaFin, Gestattungsbescheid aufzuheben und die Abgabe eines Pflichtangebots seitens des Bieters anzuordnen - Keine Antrags- bzw. Beschwerdebefugnis des Aktionärs - Keine drittschützende Wirkung der Vorschriften des WpÜG
    WpÜG §§ 4 Abs. 2, 15 Abs. 1, 35, 38, 48, 51, Art. 14 GG; EU-Über­nah­me­richt­li­nie Art. 4, 5 und 8
    Auch nach In­kraft­tre­ten der EU-Über­nah­me­richt­li­nie und des Über­nah­me­richt­li­nie-Um­set­zungs­ge­set­zes ver­mit­teln die Vor­schrif­ten des WpÜG nach des­sen § 4 Abs. 2 den Ak­ti­onären der Ziel­ge­sell­schaft grundsätz­lich kei­nen Dritt­schutz zur Er­zwin­gung ei­nes behörd­li­chen Ein­schrei­tens der BaFin ge­gen ei­nen Bie­ter....
    DB vom 03.02.2012 , Heft 05 , DB0466068 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Aktienrecht

    Entscheidung

    An­for­de­run­gen an die ge­richt­li­che Be­stel­lung ei­nes Son­der­prüfers

    Anforderungen an die substanziierte Behauptung der Unredlichkeit oder der groben Verletzung von Gesetz oder Satzung durch den Vorstand - Weiter Entscheidungsspielraum des Vorstands bezüglich der Angemessenheit des Kaufpreises für Unternehmensakquisition, hinsichtlich Lösung von einer Transaktionsvereinbarung und bei der Frage einer erneuten Due Diligence-Prüfung vor Abschluss von Änderungsverträgen - Keine grobe Pflichtverletzung bei bloßer Nachteilhaftigkeit eines Vertrages
    Ak­tG § 142 Abs. 2 Satz 1

    (OLG Frank­furt/M., Be­schluss vom 15.6.2011 - 21 W 18/11)
    Der An­trag­stel­ler be­gehrt gem. § 142 Abs. 2 Satz 1 Ak­tG die ge­richt­li­che Be­stel­lung ei­nes Son­der­prü­fers bei der An­trags­geg­ne­rin. Er ist seit ei­nem Zeit­punkt vor dem 15. 2. 2009 un­un­ter­bro­chen In­ha­ber von Ak­ti­en der An­trags­geg­ne­rin, die den an­tei­li­gen Be­trag von . . . € an de­ren Grund­ka­pi­tal er­rei­chen,...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0425988 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Bankrecht

    Entscheidung

    Kre­ditkündi­gung we­gen un­zu­rei­chen­der Of­fen­le­gung der wirt­schaft­li­chen Verhält­nis­se des Kre­dit­neh­mers

    Wirksamkeit der außerordentlichen Kündigung der gesamten Geschäftsverbindung - Zulässige Kündigung trotz ordnungsgemäßer Zins- und Tilgungsleistungen bis zum Zeitpunkt der Kündigung - Kein Verstoß gegen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
    KWG § 18
    Ein Kre­dit­in­sti­tut ist zur Kündi­gung des Kre­dit­verhält­nis­ses aus wich­ti­gem Grund be­rech­tigt, wenn der Kre­dit­neh­mer auf die Vor­la­ge­auf­for­de­rung mit Frist­set­zung und Kündi­gungs­an­dro­hung die ge­for­der­ten Un­ter­la­gen nicht vor­legt, oh­ne dass zusätz­lich ein Kon­ten­soll­sal­do oder ei­ne un­re­gelmäßige Erfüllung der Til­gungs­lei­stun­gen vor­lie­gen muss (An­schluss an BGH-Ur­teil vom 1. 3. 1994 - XI ZR 83/93,...
    DB vom 14.10.2011 , Heft 41 , DB0459571 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Aktienrecht

    Entscheidung

    Kei­ne un­ge­schrie­be­ne Zuständig­keit der Haupt­ver­samm­lung für Er­werb ei­ner Un­ter­neh­mens­be­tei­li­gung

    Anfechtung der Hauptversammlungsbeschlüsse zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat - Keine Pflichtwidrigkeit des Vorstands mangels Beteiligung der Hauptversammlung an (vollständigem) Beteiligungserwerb - Handlungspflichten und unternehmerisches Ermessen des Vorstands im Hinblick auf die Ausgestaltung der Transaktion - Angemessenheit des Kaufpreises - Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Unternehmensbewertung

    (OLG Frank­furt/M., Ur­teil vom 7.12.2010 - 5 U 29/10)
    Am 31. 8. 2008 gab die Be­klag­te, die zweit­größte deut­sche Bank, be­kannt, sie ha­be mit der A. ver­ein­bart, de­ren nicht mehr bör­sen­no­tier­te Toch­ter D. für et­wa 8,8 Mrd. € zu über­neh­men.
    Im er­sten Schritt soll­te die Be­klag­te von der A. 60,2% An­tei­le an der D. er­wer­ben, die A. dafür 163,5 Mio. neu emit­tier­te C-Ak­ti­en im Wert von 3,4...
    DB vom 17.12.2010 , Heft 50/51 , DB0396873 weiterlesen
  • Wirtschaftsrecht

    Sonstiges Recht

    Entscheidung

    An­for­de­run­gen an die Feh­ler­veröffent­li­chung auf­grund ei­ner Feh­ler­be­kannt­ma­chungs­an­ord­nung

    Unzulässigkeit relativierender Darstellungen bzw. zusätzlicher Angaben über den prozessualen Verfahrensstand in der Fehlerveröffentlichung - Zwangsgeldandrohung zur Durchsetzung der Bekanntmachungsanordnung nach nicht ordnungsgemäßer Fehlerveröffentlichung
    GG Art. 19 Abs. 4; GVG § 17a Abs. 2; VwGO § 80; WpHG §§ 37q Abs. 2, 37t Abs. 2, 37u; WpÜG § 48 Abs. 4; FinDAG § 17 Abs. 1; VwVG §§ 6, 7, 9, 11, 13
    Die behörd­li­che An­ord­nung der so­for­ti­gen Voll­zieh­bar­keit ei­ner Zwangs­geld­an­dro­hung zur Durch­set­zung ei­ner Feh­ler­be­kannt­ma­chungs­an­ord­nung im En­force­ment-Ver­fah­ren kann mit dem auch im kon­kre­ten Ein­zel­fall an­wend­ba­ren Ge­set­zes­zweck der zeit­na­hen Ver­fah­rens­durchführung...
    DB vom 15.10.2010 , Heft 41 , DB0390281 weiterlesen
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