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Editorial
Dem 1934 geborenen Teilwert war noch nie ein sorgloses Leben beschieden. Er musste nachhaltig systematischen Angriffen aus der Betriebswirtschaftslehre standhalten. Sein handelsrechtlicher Pendant, der niedrigere beizulegende Wert, erfreut sich demgegenüber einer viel komfortableren Stellung, denn mangels Definition lässt er sich nach allen betriebswirtschaftlichen Modellen immer als "richtig" interpretieren....
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Die BilMoG-Verfasser rühmen sich der gelungenen Abschaffung nicht mehr zeitgemäßer Bilanzierungswahlrechte:
- Aktivierung von USt, Zöllen und Verbrauchsteuern als Rechnungsabgrenzungsposten,
- Abschreibungen wegen künftiger Wertschwankungen von Vorräten,
- Abschreibungen bei vorübergehender Wertminderung im abnutzbaren Anlagevermögen,
- sog. Willkürabschreibung,
- Einbeziehung der Gemein- in die Herstellungskosten,
- Abschaffung der Bilanzierungshilfe für Ingangsetzungsk
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Die nubische Königstochter muss als Akronym für vielerlei herhalten - vom Kreuzfahrterlebnis bis zum Arbeitskreis "Alkohol in der Alltagswelt". Nun wird sie ungeachtet ihres tragischen Endes auch als Bilanzierungsnothelferin einvernommen. Die dahinsiechenden Landesbanken erwägen die Gründung einer eigenständigen Bad Bank in Form einer Anstalt in der Anstalt (FAZ 13. 2. 2009). Auf diese sollen die teuerst...
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Editorial
Die Überschrift ist mehrdeutig:
- Wie soll in der Krise bilanziert werden?
- Befindet sich das Bilanzierungssystem in einer kritischen Phase?
Die Rechnungslegung ist eine "wetterabhängige" Veranstaltung. Im Sonnenschein stellt sich auch hier die Welt ganz anders dar als bei Nieselregen. In der Hausse kann jeder bequem bilanzieren und prüfen; spannend wird die Veranstaltung dann, wenn ein...
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Diese Frage wurde vom Kolumnisten 2004 (DStR 2004 Heft 36) bereits einmal aufgeworfen mit der Antwort: Zuviel sollte man von der Wirtschaftsprüfung institutionell nicht erwarten. Jedenfalls ist sie nur sehr bedingt zur Vermeidung einzel- und gesamtwirtschaftlicher Zusammenbrüche, zur Beurteilung von Risikoszenarien, Risikomanagementsystemen, der "Lage" eines Konzerns etc. geeignet - also alldem, was...
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Der Kaufmann hat vor und nach BilMoG gem. § 242 HGB "sein" Vermögen und "seine" Schulden in der Bilanz auszuweisen. Mit zivilrechtlichem Eigentum hat dieses Vermögen rein gar nichts und mit zivilrechtlich verstandenen Schulden nur bedingt etwas zu tun. Damit will die Bundesregierung mit dem BilMoG aufräumen oder tut dies unbeabsichtigt. Der Kaufmann wird nach § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB-E in seiner Eigenschaft...
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Vor knapp zwei Jahren (9. 6. 2006) endete der Gastkommentar in diesen Spalten mit der rhetorischen Frage: "Warum wird in dieser Branche überhaupt bilanziert?" Gemeint waren die Fußballprofivereine und deren ausufernde bilanzpolitische Kreativität. Welche der üblichen Bilanzierungsziele sollten oder könnten in dieser Branche erreicht werden? Die Ermittlung des erzielbaren Gewinns ist schon mangels Masse...
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Aussitzen oder bilanzieller Großputz (big bath) oder doch eine Zwischenlösung - in diesem Bermuda-Dreieck der bilanzpolitischen Entscheidungsfindung rotiert aktuell das Topmanagement des Big Business, insbesondere der Kreditwirtschaft. Dabei ist die bilanzpolitische Ausgangslage ungewohnt. Sonst werden die einschlägigen Techniken der Bilanzgestaltung in Seminaren für fortgeschrittene Anwender anhand...
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Vorab an die Nicht-Gräzisten: Planeten irren in der ursprünglichen Wortbedeutung am festgezurrten Firmament zwischen den Fixsternen umher. Sie sind die Vagabunden des sichtbaren Weltalls, also nirgendwo sesshaft, nicht besonderen Fixsternregionen zuzuordnen.
Zinsausgaben geht es aus steuerlicher Sicht mit zunehmender Intensität ähnlich. Sie sind zwar effektiv vorhanden, werden von den einzelnen...