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  • "En­force­ment" oder Ver­viel­fa­chung der Ab­schluss­prüfung

    Die Ve­r­un­stal­tung der deut­schen Mut­ter­spra­che durch An­gli­zis­men ist no­to­risch. Die un­ge­nier­te Ver­wen­dung von "en­force" in sub­stan­ti­ver, ver­ba­ler und par­ti­zi­pia­ler Ab­wand­lung ver­wun­dert des­halb nicht, auch nicht das Un­ter­las­sen ei­ner "of­fi­zi­el­len" Über­set­zung. Um vom Schlag­wort auf den In­halt vor­zu­stoßen, muss man schon länger und ge­nau­er le­sen. "Norm­durch­set­zung" wäre die wört­li­che Über­set­zung, man...
    DB vom 05.03.2004 , Heft 10 , DB0042738 weiterlesen
  • Stan­dar­di­sie­rungs-Kon­ver­genz à l'améri­cai­ne?

    In den Kon­zer­ten der großen Tenöre aus der Ac­coun­tan­cy-Pro­fes­si­on gehören nur noch die Stan­dards zum Re­per­toire. HGB und EG-RL wer­den al­len­falls noch im Kur­kon­zert des Pro­vinz-Heil­bads auf­ge­legt. Was die Rech­nungs­le­gungs­welt be­wegt, sind Im­pro­ve­ment-Pro­jects, Ex­po­sure-Drafts, DRS, Stan­dards des IASB und des FASB, SEC-Opi­ni­ons, IFRIC's und IFRS.
    Die Welt der in­ter­na­tio­nal an­ge­hauch­ten Rech­nungs­le­gung...
    DB vom 31.10.2003 , Heft 44 , DB0030724 weiterlesen
  • Der un­ter­neh­me­ri­sche Ver­lust­ab­zug als Fis­kal­sa­la­mi

    Seit den Anfängen der deut­schen Ein­kom­mens­be­steue­rung be­fas­sen sich ge­setz­ge­ben­de In­stan­zen mit dem Pro­blem der ge­rech­ten, d. h. dem Lei­stungsfähig­keits­prin­zip ent­spre­chen­den Be­steue­rung von im Kon­junk­tur­ver­lauf stark schwan­ken­den Einkünf­ten, ty­pi­scher­wei­se al­so den un­ter­neh­me­ri­schen. Die Pe­ri­odi­sie­rung der Ein­kom­men­ser­mitt­lung soll zur Er­hal­tung der Un­ter­neh­mens­sub­stanz durch den zwi­schen­pe­ri­odi­schen...
    DB vom 13.12.2002 , Heft 50 , DB0022098 weiterlesen
  • Dar­stel­lung des Bi­lan­zie­rungs­er­mes­sens im Prüfungs­be­richt?

    Die Bi­lan­zie­rung, ei­ner­lei ob nach US-GAAP, IAS oder HGB, ist über wei­te Strecken ein Aus­fluss von Schätzung und da­mit Er­mes­sens­ausübung. Die da­bei be­ste­hen­den Schätzungs­in­ter­val­le ma­chen leicht ein­mal ein Viel­fa­ches des aus­ge­wie­se­nen Jah­resüber­schus­ses und manch­mal so­gar des Ei­gen­ka­pi­tals aus (H. Clemm). Öko­no­misch ist dies sehr leicht erklärlich: Die Wert­hal­tig­keit von (ak­ti­ven) Vermögens­wer­ten hängt...
    DB vom 22.02.2002 , Heft 08 , DB0012536 weiterlesen
  • Holz­mann, die Steu­er­zah­ler und die Bi­lanz

    "Steu­er­zah­ler tra­gen zwei Drit­tel der Ko­sten" - so der Bun­des­ver­band der mit­telständi­schen Wirt­schaft zum Son­der­ein­satz des Bun­des­kanz­lers in Sa­chen Holz­mann. Dem Be­ob­ach­ter der Wirt­schafts­sze­ne fal­len anläßlich des Holz­mann-De­ba­kels al­ler­dings wei­te­re Na­men ein: Bre­mer Vul­kan, Baye­ri­sche Hy­po-Bank, Me­tall­ge­sell­schaft. Im­mer die glei­che Sze­ne: Über Nacht tau­chen rie­si­ge Ver­lu­ste auf, und je­der fragt...
    DB vom 10.12.1999 , Heft 49 , DB0003196 weiterlesen
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