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  • Abgabenordnung

    Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer und Da­ten­spei­che­rung mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar

    Das StÄndG 2003 (vom 15. 12. 2003, BGBl. I 2003 S. 2654) hat die steu­er­li­che Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer mit § 139b AO in die AO ein­gefügt. Einführungs­stich­tag war nach Art. 97 § 5 EGAO i. V. mit § 1 StIdV vom 28. 11. 2006 der 1. 7. 2007. Erst­mals zum 30. 6. 2007 wur­den die für die Zu­tei­lung der Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer er­for­der­li­chen Da­ten dem BZSt durch die ört­li­chen Mel­de­behörden über­mit­telt. Die durch das...
    DB vom 06.04.2012 , Heft 14 , DB0469327 weiterlesen
  • Einkommensteuer

    Kei­ne Pau­scha­lie­rung der ESt bei ausländi­schen Zu­wen­dungs­empfängern

    An ei­nem vom Ar­beit­ge­ber durch­geführ­ten sog. Ma­nage­ment-Mee­ting nah­men so­wohl Ar­beit­neh­mer aus dem In­land als auch Ar­beit­neh­mer von ausländi­schen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten teil, die nicht in Deutsch­land der Steu­er­pflicht un­ter­lie­gen. Die in die­sem Zu­sam­men­hang ste­hen­den Sach­zu­wen­dun­gen sind - was zwi­schen dem FA und dem Ar­beit­ge­ber nicht strei­tig war - geld­wer­te Vor­tei­le. Streit ent­stand je­doch über die...
    DB vom 16.12.2011 , Heft 50 , DB0463367 weiterlesen
  • Abgabenordnung

    Über­wei­sung ei­ner Steu­e­r­er­stat­tung auf auf­gelöstes Gi­ro­kon­to

    Kein Rückforderungsanspruch des FA gegen die Bank
    Die Aus­zah­lung von Steu­e­r­er­stat­tungs­ansprüchen durch das FA er­folgt in al­ler Re­gel durch Über­wei­sung des Er­stat­tungs­be­tra­ges auf ein vom St­pfl. be­nann­tes Bank­kon­to. Das FG Münster muss­te sich mit der Fra­ge be­fas­sen, ob das FA ei­nen Er­stat­tungs­be­trag von der Bank zurück­for­dern kann, den es ent­ge­gen der An­wei­sung des St­pfl. auf ei­ne gekündig­te Kon­to­ver­bin­dung über­weist.
    Sach­ver­halt
    Der St­pfl....
    DB vom 21.10.2011 , Heft 42 , DB0457812 weiterlesen
  • Abgabenordnung / Lohnsteuer

    Kor­rek­tur der Über­nah­me feh­ler­haft über­tra­ge­ner LSt-Da­ten nach § 129 AO

    Die Be­rich­ti­gung be­stands­kräfti­ger Steu­er­be­schei­de, die nicht un­ter dem Vor­be­halt der Nach­prüfung ste­hen, be­darf ei­ner Kor­rek­tur­vor­schrift. Nicht sel­ten zieht die Fi­nanz­ver­wal­tung dafür als "ul­ti­ma ra­tio" § 129 Satz 1 AO her­an. Da­nach kann die Fi­nanz­behörde Schreib­feh­ler, Re­chen­feh­ler und ähn­li­che of­fen­ba­re Un­rich­tig­kei­ten, die bei Er­lass ei­nes Ver­wal­tungs­akts un­ter­lau­fen sind, je­der­zeit be­rich­ti­gen....
    DB vom 08.07.2011 , Heft 26/27 , DB0422626 weiterlesen
  • Erbschaft-/Schenkungsteuer / Abgabenordnung

    Be­kannt­ga­be ei­nes Er­bSt-Be­scheids bei Te­sta­ments­voll­streckung

    Für die Be­kannt­ga­be ei­nes Er­bSt-Be­scheids enthält § 32 Abs. 1 Satz 1 Er­bStG ei­ne spe­zi­el­le Re­ge­lung, die der Be­kannt­ga­be­vor­schrift des § 122 AO vor­geht. Ein Er­bSt-Be­scheid ist in den Fällen des § 31 Abs. 5 Er­bStG ei­nem be­stell­ten Te­sta­ments­voll­strecker be­kannt­zu­ge­ben. § 31 Abs. 5 Er­bStG be­sagt, dass ei­ne Steu­er­erklärung vom Te­sta­ments­voll­strecker ab­zu­ge­ben ist, wenn ein sol­cher vor­han­den ist. Der Te­sta­ment­voll­strecker...
    DB vom 06.05.2011 , Heft 18 , DB0413678 weiterlesen
  • Einkommensteuer / Gewerbesteuer / Abgabenordnung

    Mit­un­ter­neh­mer­schaft zwi­schen Frei­be­ruf­ler und Be­rufs­frem­den führt zu ge­werb­li­chen Einkünf­ten

    Die Tätig­keit ei­nes StB gehört zu den frei­be­ruf­li­chen, selbstständi­gen Tätig­kei­ten i. S. des § 18 EStG. Ist die­se Zu­ord­nung für die ESt re­gelmäßig oh­ne große Be­deu­tung, hat sie je­doch Ge­wicht für die Ge­wSt.
    Bei ge­mein­sa­mer Tätig­keit er­zielt ei­ne Mit­un­ter­neh­mer­schaft nur dann Einkünf­te aus § 18 EStG, wenn al­le Mit­un­ter­neh­mer die Vor­aus­set­zun­gen ei­ner frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit erfüllen. Be­reits ein...
    DB vom 14.01.2011 , Heft 02 , DB0399457 weiterlesen
  • Abgabenordnung

    Geschäftsführer­haf­tung bei nicht erfüll­tem Be­nen­nungs­ver­lan­gen nach § 160 AO

    Die Ent­schei­dung des OVG Saar­louis vom 26. 5. 2010 (DB0361625) be­trifft ei­nen in der Pra­xis nicht sel­te­nen Fall: Nach ei­ner Bp lässt das FA Be­triebs­aus­ga­ben nicht zum Ab­zug zu, weil der Steu­er­schuld­ner - ei­ne Gm­bH - ei­nem Be­nen­nungs­ver­la­gen nach § 160 AO nicht nach­ge­kom­men ist. Da dar­aus re­sul­tie­ren­de Steu­er­nach­for­de­run­gen we­gen ei­ner zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­nen In­sol­venz der Gm­bH nicht rea­li­sier­bar...
    DB vom 23.07.2010 , Heft 29 , DB0361617 weiterlesen
  • Lohnsteuer

    Ta­rif­begünsti­gung von Ab­fin­dungs­lei­stun­gen

    Zum Aus­gleich der mit ei­ner (vor­zei­ti­gen) Be­en­di­gung ei­nes Di­enst-/Ar­beits­verhält­nis­ses ver­bun­de­nen wirt­schaft­li­chen Nach­tei­le wer­den oft Lei­stun­gen gewährt, de­ren Höhe die bei un­gestörter Fort­set­zung des Di­enst-/Ar­beits­verhält­nis­ses er­ziel­ba­ren Ein­nah­men über­stei­gen. Sol­che Entschädi­gun­gen können nach § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG i. V. mit § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG ermäßigt zu be­steu­ern sein. Zum Streit...
    DB vom 04.06.2010 , Heft 22 , DB0351669 weiterlesen
  • Einkommensteuer

    Vergütung für Ruf­be­reit­schafts­dien­ste

    Be­reit­schafts­dien­ste sind im Ge­sund­heits­we­sen üblich. Im Ur­teils­fall er­hielt ein Kran­ken­haus­arzt für Ruf­dien­ste außer­halb sei­ner re­gelmäßigen Di­enst­zei­ten ei­ne pau­scha­le Vergütung i. H. von 40% des Grund­lohns (Be­reit­schafts­dienstentschädi­gung). Die Ruf­be­reit­schafts­zei­ten la­gen werk­tags in Zei­ten von 16.00 Uhr bis 8.00 Uhr und an Sonn- und Fei­er­ta­gen von 8.00 Uhr bis 8.00 Uhr. Zusätz­li­che Ent­gel­te für...
    DB vom 08.10.2010 , Heft 40 , DB0364498 weiterlesen
  • Finanzgerichtsordnung / Abgabenordnung

    Sorg­falts­pflich­ten des StB zur Ein­hal­tung der Kla­ge­frist

    Der Ein­hal­tung der Kla­ge­frist kommt bei der Gewährung des In­di­vi­du­al­rechts­schut­zes zen­tra­le Be­deu­tung zu. Wird sie versäumt, kann der St­pfl. - von Fällen der Nich­tig­keit ei­nes Ver­wal­tungs­akts ab­ge­se­hen - schon aus rein for­ma­len Gründen mit Ein­wen­dun­gen ge­gen die Ver­wal­tungs­ent­schei­dung kei­nen Er­folg ha­ben. Die Kla­ge­frist soll Rechts­si­cher­heit schaf­fen. Des­halb kommt ei­ne Wie­der­ein­set­zung in den vo­ri­gen...
    DB vom 05.03.2010 , Heft 09 , DB0347050 weiterlesen
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