-
Bilanzsteuerrecht
VRiBFH Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Der Beitrag befasst sich insbesondere mit der umstrittenen Frage, wie die Übernahme von Verpflichtungen bilanzsteuerrechtlich auszuweisen ist. Nach Auffassung des Verfassers ist strikt zu trennen zwischen der Fortführung der Verbindlichkeit auf der einen und dem dafür erhaltenen Entgelt auf der anderen Seite.
I. Einleitung
Bilanzsteuerrechtlich...
-
-
Gewinnermittlung
VRBFH Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Die steuerliche Gewinnermittlung, ein zentraler Teil der Einkommensermittlung, ist in Bewegung geraten, auf der einen Seite die Neuorientierung des HGB durch das BilMoG und dessen Ausstrahlung auf die steuerliche Gewinnermittlung, auf der anderen Seite der erweiterte steuerliche Zugriff auf den privaten "Vermögensstamm". Vor diesem Hintergrund...
-
Bilanzsteuerrecht
Anmerkungen zum Entwurf des BMF-Schreibens vom 12. 10. 2009 - IV C 6 - S 2133/09/10001
VRBFH Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Das BMF hat am 12. 10. 2009 den Entwurf eines Schreibens zu der durch das BilMoG veranlassten Neuregelung des § 5 Abs. 1 EStG vorgelegt. Der Beitrag weist auf die korrekturbedürftigen Schwachpunkte des Entwurfs hin.
I. Einleitung
Das BMF hat unter dem 12. 10. 2009 - IV C 6 - S 2133/09/10001 den Entwurf eines Schreibens zur Umsetzung...
-
Einkommensteuer
VRBFH Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Die Anwendung des § 17 EStG ist aufgrund seiner besonderen Stellung im System des ESt-Rechts bereits im Regelfall keine "leichte" Kost: Noch diffiziler wird aber die Rechtsanwendung in den Sonderfällen der Einbringung, der Umwandlung und der Auslandsberührung. Der aktuelle Beitrag versucht, diese Regelungsbereiche zu erhellen und mit Hilfe zahlreicher Beispielsfälle die hinter diesen Regelungen stehende...
-
Bilanzsteuerrecht
Vors. BFH-Richter Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Der Beitrag moniert die Untätigkeit des Gesetzgebers im Bereich des Bilanzsteuerrechts; gerade nach der bevorstehenden Neufassung des HGB ist nach Meinung des Verfassers eine Kodifizierung des Bilanzsteuerrechts unabweisbar.
I. Einleitung
Eine Reform des Handelsbilanzrechts ohne gleichzeitige Änderung des Bilanzsteuerrechts...
-
Einkommensteuer
Vors. BFH-Richter Prof. Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Der Beitrag behandelt im Wesentlichen die im Schnittpunkt von Zivil- und Steuerrecht stehende Frage der Anrechnung von Steuervorteilen bei der Rückabwicklung von Grundstückskaufverträgen. Zu unterscheiden sind dabei die steuerrechtlichen Folgen der Rückabwicklung, deren Auswirkung auf den Ersatzanspruch des Geschädigten und die Berechnung des steuerlichen Vorteils.
I. Einleitung - Zivilrechtliche...
-
Steuerrecht, allgemein
Vorsitz. BFH-Richter Prof. Dr. Heinrich Weber-Grellet, München
In wachsendem Ausmaß werden Reformunfähigkeit und Unvollkommenheit des Steuerrechts beklagt. Ausufernde Normen und eine immer größer werdende Zahl prozessualer Auseinandersetzungen zwischen Finanzverwaltung und Stpfl. sind die beobachtbare Folge dieser Entwicklung. Der Beitrag zeigt, dass die Ursachen für diese Misere struktureller Art sind und das gesamte politische System betreffen. Um diese zu überwinden...
-
BFH-Richter Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Der Beitrag untersucht, ob die Steueramnestie nach dem StraBEG vom 23. 12. 2003 mit dem Grundgesetz (insbesondere mit Art. 3 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 3 GG vereinbar ist. Danach muss die Amnestie der Korrektur einer korrekturbedürftigen Rechtslage dienen. Diese wird im Einzelnen - rechtlich und faktisch - analysiert.
...
-
Anmerkungen zu dem Beitrag von Heuermann, DB 2002 S. 2011
BFH-Richter Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
Anmerkungen zu dem Beitrag von Heuermann, DB 2002 S. 2011
Der Beitrag enthält eine Entgegnung auf den Beitrag von Heuermann, der den beiden BFH-Urteilen vom 9. 7. 2002 IX R 57/00 (DB 2002 S. 2024) und vom 9. 7. 2002 IX R 47/99 (DB 2002 S. 2023) gewidmet war, und wendet sich gegen die Relevanz subjektiver Absichten im Einkommensteuerrecht.
...
-
BFH-Richter Dr. habil. Heinrich Weber-Grellet, München
In dem Beitrag werden auf der Basis der handels- und steuerrechtlichen Normen und der BFH-Rechtsprechung die Voraussetzungen des zeitlichen Ausweises von Ertrag und Aufwand untersucht. Grundlage ist die Unterscheidung des Bilanzausweises nach Grund, Höhe und Zeit. Als passivische Entsprechung des Realisationsprinzips wird das Belastungsprinzip...