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  • Sonstiges Recht

    Zum Be­griff "vorüber­ge­hend" in § 1 Abs. 1 Satz 2 AÜG

    Prof. Dr. Gre­gor Thüsing LL.M. / Wiss. Mitarb. Tom Stie­bert, Bonn
    Durch die Ände­run­gen des AÜG er­ga­ben sich ei­ni­ge be­deu­ten­de Neue­run­gen, de­ren in­halt­li­che Reich­wei­te oft­mals un­geklärt ist. Der Bei­trag be­fasst sich mit der hef­tig dis­ku­tier­ten Fra­ge, wel­che Be­deu­tung die Be­griff­lich­keit der "vorüber­ge­hen­den" Ar­beit­neh­merüber­las­sung hat, wo ih­re Gren­ze verläuft und wel­che Rechts­fol­gen hier­aus re­sul­tie­ren.
    ...
    DB vom 16.03.2012 , Heft 11 , DB0468066 weiterlesen
  • Tarifvertragsrecht / Betriebsverfassungsrecht

    Die Ta­rif­sper­re des § 77 Abs. 3 Be­trVG im Ge­mein­schafts­be­trieb

    Univ.-Prof. Dr. Ste­fan Eden­feld, Münster
    Der Au­tor geht der pra­xis­re­le­van­ten Fra­ge nach, ob Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen un­zulässig sind, wenn in ei­nem Ge­mein­schafts­be­trieb nur für ein oder ei­ni­ge Un­ter­neh­men ei­ne ta­rif(üb)li­che Re­ge­lung be­steht. Ent­fal­tet § 77 Abs. 3 Be­trVG Sperr­wir­kung für den gan­zen Be­trieb oder nur für die­je­ni­gen am Ge­mein­schafts­be­trieb be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men, die selbst in den räum­li­chen, fach­li­chen und per­so­nel­len Gel­tungs­be­reich...
    DB vom 09.03.2012 , Heft 10 , DB0468049 weiterlesen
  • Pflegeversicherung

    Fa­mi­li­en­pfle­ge­zeit­ge­setz

    Rechts­anwälte Prof. Dr. Bernd Schie­fer / Prof. Dr. Micha­el Worz­al­la, Düssel­dorf
    Mit dem neu­en Fa­mi­li­en­pfle­ge­zeit­ge­setz wird Beschäftig­ten nun­mehr die Möglich­keit ein­geräumt, in­ner­halb ei­nes ma­xi­ma­len Zei­t­raums von zwei Jah­ren die Ar­beits­zeit zu re­du­zie­ren, um na­he An­gehöri­ge in häus­li­cher Um­ge­bung zu pfle­gen. Die in dem Bei­trag im Ein­zel­nen ge­schil­der­ten ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen sind kom­pli­ziert...
    DB vom 02.03.2012 , Heft 09 , DB0467015 weiterlesen
  • Urlaubsrecht

    Verfällt der Ur­laub bei Krank­heit nun doch?

    Neue Entwicklungen der Rechtsprechung
    Rechts­anwältin Ca­ro­lin Oer­tel / FAAr­bR/Rechts­an­walt Dr. Andre­as Ch­mel, Stutt­gart
    Das BAG lässt seit der Schultz-Hoff-Ent­schei­dung des EuGH Ur­laubs­ansprüche Lang­zeit­er­krank­ter oh­ne zeit­li­che Be­schränkung nicht mehr erlöschen. Dies hat­te die wohl un­be­dach­te Fol­ge, dass sich Ar­beit­ge­ber in sol­chen Fällen eher als bis­lang zum Aus­spruch ei­ner Kündi­gung ver­an­lasst ge­se­hen ha­ben. In der Schul­te-Ent­schei­dung...
    DB vom 24.02.2012 , Heft 08 , DB0467025 weiterlesen
  • Betriebliche Altersversorgung

    Ver­zugs­zin­sen bei feh­ler­haf­ter Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung

    Anwendbarkeit des § 315 Abs. 3 BGB bei unverbindlichen Anspassungsentscheidungen nach § 16 BetrAVG
    Rechts­an­walt Niels Eber­le, Ber­lin
    Nach der BAG-Ent­schei­dung vom 28. 6. 2011 (3 AZR 859/09) sind bei Be­stim­mung ei­ner An­pas­sungs­ver­pflich­tung nach § 16 Abs. 1 und 2 Be­trAVG durch ge­richt­li­ches Ur­teil Pro­zess- und Ver­zugs­zin­sen erst ab Rechts­kraft zu zah­len. Der Au­tor be­han­delt die Fra­ge der Über­trag­bar­keit die­ser Ent­schei­dung auf an­de­re Fälle feh­ler­haf­ter Be­triebs­ren­ten­an­pas­sun­gen so­wie wei­te­re Aspek­te der Ver­zin­sungs­pflicht bei feh­ler­haf­ten...
    DB vom 17.02.2012 , Heft 07 , DB0464866 weiterlesen
  • Arbeitnehmerüberlassung

    Der Be­griff der "wirt­schaft­li­chen Tätig­keit" im neu­en AÜG

    Prof. Dr. Gre­gor Thüsing / Jan Thie­ken
    Der Streit um das Für und Wi­der der Nenn­wert­an­rech­nung setzt sich un­ver­min­dert fort, nach­dem der Ge­setz­ge­ber den Debt-Equi­ty-Swap in § 225a Abs. 2 In­sO n. F. spe­zi­ell ge­re­gelt hat. Der Verf. schließt sich der Kri­tik von Prie­ster (DB 2010 S. 1445) an und ergänzt des­sen Einwände ge­gen die Nenn­wert­the­se von Cahn/Si­mon/Thei­sel­mann (zu­letzt DB 2010 S. 1629) durch...
    DB vom 10.02.2012 , Heft 06 , DB0466286 weiterlesen
  • Europarecht / Grundgesetz

    Europäische Grund- und Menschenrechte und deutsches Arbeitsrecht im SpannungsverhältnisAus­wir­kun­gen in der Pra­xis

    In der Dis­kus­si­on mit Prof. Dr. Dr. h.c. Mo­ni­ka Schlach­ter, Dr. Adam Sa­gan und RA Prof. Dr. Jobst-Hu­ber­tus Bau­er
    Die große Be­deu­tung der Grund­rech­te im Ar­beits­recht ist für den ar­beits­recht­li­chen Prak­ti­ker nichts Neu­es. Der Grund­rechts­ka­ta­log des Grund­ge­set­zes prägt das deut­sche Ar­beits­recht. So wur­de das Ar­beits­kampf­recht man­gels ge­setz­li­cher Re­ge­lung fast aus­sch­ließlich auf der Grund­la­ge von Art. 9 Abs. 3 GG ent­wickelt. Im Lau­fe der mitt­ler­wei­le über 60-jähri­gen Ge­schich­te des Grund­ge­set­ze
    DB vom 10.02.2012 , Heft 06 , DB0466063 weiterlesen
  • Europarecht / Grundgesetz

    Europäische Grund- und Menschenrechte und deutsches Arbeitsrecht im SpannungsverhältnisKon­ver­gen­zen und Di­ver­gen­zen zwi­schen EGMR, EuGH, BVer­fG und BAG

    In der Dis­kus­si­on mit Prof. Dr. Dr. h.c. Mo­ni­ka Schlach­ter, Dr. Adam Sa­gan und RA Prof. Dr. Jobst-Hu­ber­tus Bau­er
    Seit Jahr­zehn­ten schrei­tet die "Eu­ropäisie­rung" des deut­schen Ar­beits­rechts kon­ti­nu­ier­lich vor­an. Da­mit wird ein Pro­zess be­zeich­net, der sich ins­bes. durch den Er­lass eu­ropäischer Richt­li­ni­en im Be­reich des Ar­beits­rechts voll­zieht. Die zu de­ren Um­set­zung er­las­se­nen Ge­set­ze zeich­nen sich...
    DB vom 10.02.2012 , Heft 06 , DB0465366 weiterlesen
  • Europarecht / Grundgesetz

    Europäische Grund- und Menschenrechte und deutsches Arbeitsrecht im SpannungsverhältnisStand­ort­be­stim­mung

    In der Dis­kus­si­on mit Prof. Dr. Dr. h.c. Mo­ni­ka Schlach­ter, Dr. Adam Sa­gan und RA Prof. Dr. Jobst-Hu­ber­tus Bau­er
    Seit die "Hei­nisch" - Ent­schei­dung des EGMR, DB0426287 die deut­sche Recht­spre­chung zur Kündi­gung we­gen ei­ner Straf­an­zei­ge ge­gen den Ar­beit­ge­ber kor­ri­giert hat, wird die Eu­ropäische Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on verstärkt dis­ku­tiert. Nicht mehr nur Vor­ga­ben des EuGH können das na­tio­na­le Recht...
    DB vom 10.02.2012 , Heft 06 , DB0466062 weiterlesen
  • Befristeter Arbeitsvertrag

    Be­fri­stung zur Ver­tre­tung nur zulässig bei To­tal­aus­fall ei­nes Mit­ar­bei­ters?

    Dr. Wolf Hu­nold, Neuss
    Nach Auf­fas­sung ei­ni­ger Lan­des­ar­beits­ge­rich­te ist ei­ne Be­fri­stung zur Ver­tre­tung nicht zulässig, wenn der zu ver­tre­ten­de Mit­ar­bei­ter vorüber­ge­hend nicht völlig ausfällt, son­dern nur des­halb sei­nem Stamm­ar­beits­platz fern­bleibt, weil er zeit­lich be­grenzt an­de­re Auf­ga­ben im Be­trieb er­le­digt. Der Au­tor zeigt auf, dass der Be­fri­stungs­grund des § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TzBfG bei...
    DB vom 03.02.2012 , Heft 05 , DB0462366 weiterlesen
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