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  • GmbH-Recht / Insolvenzrecht

    Zur An­wen­dung der Ei­gen­ka­pi­ta­ler­satz­re­geln auf ei­ne Ka­pi­tal­ge­sell­schaft ei­nes EU-Mit­glied­staats in der In­sol­venz

    Nachrangigkeit kapitalersetzender Darlehen der Gründungsgesellschafterin einer société anonyme luxemburgischen Rechts im Falle der Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens in Deutschland - Maßgeblichkeit des Insolvenzrechts des Eröffnungsstaates - Zuordnung der Novellenregeln in §§ 32a, 32b GmbHG a. F., § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO a. F. zum Insolvenzrecht
    EuIn­sVO Art. 3, 4; In­sO § 39 Abs. 1 Nr. 5 a. F., § 135 a. F.; Gm­bHG § 32a a. F.
    Die Re­ge­lun­gen über die Nach­ran­gig­keit ka­pi­ta­ler­set­zen­der Ge­sell­schaf­ter­dar­le­hen nach § 32a Gm­bHG a. F., § 39 Abs. 1 Nr. 5 In­sO a. F. fin­den auf Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten, über de­ren Vermögen in Deutsch­land das Haupt­in­sol­venz­ver­fah­ren eröff­net wor­den ist, auch dann An­wen­dung, wenn die­se in ei­nem an­de­ren Mit­glied­staat der...
    DB vom 23.09.2011 , Heft 38 , DB0458728 weiterlesen
  • Rechtsanwaltsrecht / Sonstiges Recht

    Be­rufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Rechts­anwälte: Wirk­sa­me Gleich­stel­lung von Schein­so­zi­en mit So­zi­en hin­sicht­lich der Aus­schluss­gründe in den AVB-A

    Wirksamer Ausschluss des Versicherungsschutzes bei Veruntreuungen durch Sozien auch für nach außen als Sozien auftretende angestellte Anwälte und freie Mitarbeiter
    AVB Vermögens­scha­den-Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Rechts­anwälte und Pa­ten­t­anwälte (hier § 12 Abs. 1 Nr. 1 und 3 AVB-A)
    Die So­zi­en­klau­sel in § 12 Abs. 1 Nr. 1 i. V. mit § 12 Abs. 3 AVB-A ist wirk­sam und auf Schein­so­zi­en an­wend­bar.
    (BGH-Ur­teil vom 20.7.2011 - IV ZR 42/10)
    Die Kläge­rin nimmt die Be­klag­te auf Ver­si­che­rungs­lei­stun­gen aus ei­nem Be­rufs­haft­pflicht­ver­si­che­rungs­ver­trag in An­spruch.
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    DB vom 09.09.2011 , Heft 36 , DB0457840 weiterlesen
  • Kreditsicherungsrecht

    Fort­be­stand ei­ner Miet­si­cher­heit des Fremd­geschäftsführers ei­ner Gm­bH nach Kündi­gung des An­stel­lungs­ver­tra­ges

    BGB §§ 314, 765
    Hat der Fremd­geschäftsführer ei­ner Gm­bH für die­se ei­ne persönli­che Miet­si­cher­heit be­ge­ben (hier: Schuld­mitüber­nah­me/Schuld­bei­tritt), stellt sein Aus­schei­den aus dem Geschäftsführer­amt zwei Mo­na­te, be­vor die Mie­te bei der Ge­sell­schaft un­ein­bring­lich wird, kei­nen wich­ti­gen Grund zur Kündi­gung der Si­cher­heit ge­genüber dem Ver­mie­ter dar.
    (BGH-Ur­teil vom 20.7.2011 - XII ZR 155/09)
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    DB vom 16.09.2011 , Heft 37 , DB0457886 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Zur quo­ta­len Haf­tung der Ge­sell­schaf­ter für die Dar­le­hens­ver­bind­lich­kei­ten ei­ner GbR

    Vereinbarung eines "Grundbuchtreuhandverhältnisses" steht Außenhaftung der beitretenden Gesellschafter nicht entgegen - Haftung der Gesellschafter auch für die vor ihrem Beitritt begründeten Darlehensverbindlichkeiten der GbR - Keine Vereinbarung der Anrechnung von Erlösen aus dem Gesellschaftsvermögen auf die Haftungsanteile der Gesellschafter - Zum Anspruch der Gesellschafter auf Rückabwicklung ihrer Fondsbeteiligungen gegen die Bank wegen Aufklärungspflichtverletzung
    BGB § 705; HGB §§ 110, 128, 129, 130
    a) Die Ver­ein­ba­rung ei­nes Treu­hand­verhält­nis­ses, das dar­auf be­schränkt ist, die ge­sell­schafts­recht­li­chen Rech­te des "Treu­ge­bers" ge­genüber dem Grund­buch­amt durch ei­nen Treuhänder hal­ten zu las­sen, steht der Außen­haf­tung des "Treu­ge­bers" ana­log § 128 HGB nicht ent­ge­gen, wenn die Aus­le­gung des Ge­sell­schafts­ver­trags und des Treu­hand­ver­trags er­gibt, dass nicht der "Grund­buchtreuhänder", son­dern der "Treu­ge­ber"...
    DB vom 26.08.2011 , Heft 34 , DB0427353 weiterlesen
  • Aktienrecht

    Zur Nich­tig­keit von Haupt­ver­samm­lungs­be­schlüssen we­gen un­zu­tref­fen­der Hin­wei­se zur Be­vollmächti­gung in der Ein­be­ru­fung

    Gesetzesverstoß wegen Erfordernis der Anmeldung eines Bevollmächtigten in Einberufung - Kein Nichtigkeitsgrund nach § 241 Nr. 1 AktG - Notwendigkeit der Geltendmachung des Einberufungsmangels innerhalb der einmonatigen Anfechtungsfrist
    Ak­tG § 121 Abs. 3 Satz 2 in der Fas­sung des Ge­set­zes vom 6. 9. 1965 (BGBl. I S. 1089)
    Die Mo­da­litäten der Be­vollmächti­gung ei­nes Stimm­rechts­ver­tre­ters und da­mit die Pflicht zur An­mel­dung ei­nes Be­vollmächtig­ten fie­len nicht un­ter die in der Ein­be­ru­fung an­zu­ge­ben­den Be­din­gun­gen der Teil­nah­me an der Haupt­ver­samm­lung ei­ner Ak­ti­en­ge­sell­schaft oder der Ausübung des Stimm­rechts.
    (BGH-Ur­teil vom 19.7.2011 - II ZR 124/10)
    Die Kläger wa­ren Ak­ti­onäre der be­klag­ten Ak­ti­en­ge­sell­schaft....
    DB vom 23.09.2011 , Heft 38 , DB0458726 weiterlesen
  • Aktienrecht

    Kei­ne Stimm­rechts­zu­rech­nung gem. § 22 Abs. 2 WpHG ge­genüber Treuhänder auf­grund "ac­ting in con­cert" des Treu­ge­bers

    Zur Unterbrechung des aktienrechtlichen Beschlussmängelverfahrens durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der AG
    ZPO § 240 Satz 1; In­sO § 35 Abs. 1; WpHG § 21 Abs. 1 Satz 1, § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Abs. 2
    a) Ei­ne ak­ti­en­recht­li­che Be­schlussmängel­kla­ge wird durch die Eröff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens über das Vermögen der Ak­ti­en­ge­sell­schaft nur dann nach § 240 ZPO un­ter­bro­chen, wenn der an­ge­foch­te­ne Be­schluss zu ei­ner Ver­größerung der In­sol­venz­mas­se führt.
    b) Im Rah­men ei­nes fremdnützi­gen Ver­wal­tungs­treu­hand­verhält­nis­ses...
    DB vom 30.09.2011 , Heft 39 , DB0458969 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Aus­le­gung der im Ge­sell­schafts­ver­trag ge­re­gel­ten Mehr­heits­er­for­der­nis­se bei schrift­li­cher Ab­stim­mung der Ge­sell­schaf­ter ei­ner Pu­bli­kums-KG

    BGB § 709 Abs. 2; HGB §§ 105, 161; Gm­bHG § 47 Abs. 1
    Ist im Ge­sell­schafts­ver­trag ei­ner Pu­bli­kums­ge­sell­schaft ge­re­gelt, dass über be­stimm­te Be­schluss­ge­genstände nicht die Mehr­heit der ab­ge­ge­be­nen, son­dern die Mehr­heit der an­we­sen­den Stim­men ent­schei­det, und er­gibt die Aus­le­gung des Ge­sell­schafts­ver­trags, dass die Mehr­heit der an­we­sen­den Stim­men als Mehr­heit al­ler teil­neh­men­den und nicht als Mehr­heit...
    DB vom 30.09.2011 , Heft 39 , DB0458970 weiterlesen
  • Franchising

    An­for­de­run­gen an Ein­ge­hungs­be­trug bei Ab­schluss ei­nes Fran­chise­ver­trags

    Darlegungs- und Beweislast des Franchisenehmers für Täuschung über Umsatzprognose für das Geschäftsmodell - Vermögensschaden durch Vertragsabschluss bei Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung? - Kein Betrugsvorsatz, wenn finanzielle Verluste für möglich gehalten werden
    BGB § 823 Abs. 2; StGB § 263
    a) Stützt sich der An­spruch­stel­ler auf ei­ne de­lik­ti­sche Haf­tung we­gen Ver­let­zung ei­nes Schutz­ge­set­zes, hat er grundsätz­lich al­le Umstände dar­zu­le­gen und zu be­wei­sen, aus de­nen sich die Ver­wirk­li­chung der ein­zel­nen Tat­be­stands­merk­ma­le des Schutz­ge­set­zes er­gibt.
    b) Bei ei­ner In­an­spruch­nah­me aus § 823 Abs. 2 BGB i. V. mit § 263 StGB we­gen ei­nes Ein­ge­hungs­be­tru­ges durch feh­ler­haf­te Be­ra­tung ver­bleibt...
    DB vom 14.10.2011 , Heft 41 , DB0457818 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht / Rechtsanwaltsrecht

    Un­zulässig­keit ei­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft in der Rechts­form der Gm­bH & Co. KG

    Keine Gründung einer Rechtsanwaltsgesellschaft in der Rechtsform einer KG oder OHG mangels Betriebes eines Handelsgewerbes - Schwerpunktmäßige Ausübung eines freien Berufs auch bei Ausübung gewerblicher Tätigkeiten - Abgrenzung zu Vermögensverwaltungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften

    (BGH-Ur­teil vom 18.7.2011 - An­wZ (Brfg) 18/10)
    Die nicht im Han­dels­re­gi­ster ein­ge­tra­ge­ne Kläge­rin zu 1 be­gehrt ih­re Zu­las­sung als Rechts­an­walts­ge­sell­schaft in der Rechts­form der Gm­bH & Co. KG. Die Kläge­rin zu 2 ist ih­re persönlich haf­ten­de Ge­sell­schaf­te­rin. Die Be­klag­te hat den An­trag auf Zu­las­sung zur Rechts­an­walt­schaft ab­ge­lehnt. Die da­ge­gen ge­rich­te­te Kla­ge auf Zu­las­sung der Kläge­rin...
    DB vom 09.09.2011 , Heft 36 , DB0457612 weiterlesen
  • GmbH-Recht

    Han­dels­re­gi­ster­an­mel­dung: Prüfungs­pflicht des Re­gi­ster­ge­richts bezüglich der Ver­si­che­rung zur Lei­stung der Min­destein­zah­lun­gen auf das Stamm­ka­pi­tal

    Prüfungspflicht nur hinsichtlich der Mindestleistungen gem. § 7 Abs. 2 GmbHG - Erfordernis einer höheren Mindesteinzahlung nach Gesellschaftsvertrag nur gegenüber Mitgesellschaftern von Bedeutung
    Gm­bHG § 7 Abs. 2, § 9c Abs. 1 Satz 1
    Bei der An­mel­dung zur Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gi­ster bezüglich ei­ner neu er­rich­te­ten Ge­sell­schaft be­zieht sich die Prüfungs­pflicht des Re­gi­ster­ge­richts gem. § 9c Abs. 1 Satz 1 Gm­bHG nur auf die Min­dest­lei­stun­gen gem. § 7 Abs. 2 Gm­bHG. Ob Mehr­lei­stun­gen auf das Stamm­ka­pi­tal er­bracht wur­den, ist nicht zu prüfen. Un­er­heb­lich ist da­bei, ob die Mehr­lei­stung durch...
    DB vom 02.09.2011 , Heft 35 , DB0446772 weiterlesen
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