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  • GmbH-Recht

    Rechts­miss­bräuch­li­che Ab­be­ru­fung des al­lei­ni­gen Ge­sell­schaf­ter-Geschäftsführers oh­ne Be­stel­lung ei­nes neu­en Geschäftsführers

    Gm­bHG § 38
    Der Be­schluss des al­lei­ni­gen Ge­sell­schaf­ters ei­ner Gm­bH über sei­ne ei­ge­ne Ab­be­ru­fung als al­lei­ni­ger Geschäftsführer ist re­gelmäßig rechts­miss­bräuch­lich und da­her un­wirk­sam, wenn er nicht zu­gleich ei­nen neu­en Geschäftsführer be­stellt.
    (OLG München, Be­schluss vom 16.3.2011 - 31 Wx 64/11)
    Im Han­dels­re­gi­ster ist die C. Gm­bH ein­ge­tra­gen. Al­lei­ni­ger Ge­sell­schaf­ter und Geschäftsführer...
    DB vom 01.04.2011 , Heft 13 , DB0412668 weiterlesen
  • Steuerberaterrecht

    Zur Straf­bar­keit ei­nes Steu­er­be­ra­ters we­gen un­zulässi­ger Ko­ope­ra­ti­on mit Ge­wer­be­trei­ben­den

    Verletzung von Berufspflichten durch gemeinsamen Internetauftritt einer Steuerberatungsgesellschaft und eines Buchverlages unter einer einheitlichen Marke als gemeinsame gewerbliche Unternehmung - Verbotene Kooperation mit Gewerbetreibenden gem. § 56 StBerG und verbotene gewerbliche Tätigkeit gem. § 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG

    (BGH-Ur­teil vom 16.3.2011 - StBSt (R) 3/10)
    Die Kam­mer für Steu­er­be­ra­ter- und Steu­er­be­vollmächtig­ten­sa­chen des LG Han­no­ver hat durch Ur­teil vom 30. 11. 2009 ge­gen den Steu­er­be­ra­ter we­gen ei­ner Be­rufs­pflicht­ver­let­zung gem. §§ 56, 57 Abs. 2 und Abs. 4 Nr. 1 StBerG, § 5 Abs. 2, §§ 41, 52 BOStB (un­zulässi­ge Ko­ope­ra­ti­on mit ei­nem Ge­wer­be­trei­ben­den, un­zulässi­ge ge­werb­li­che Tätig­keit) die be­rufs­ge­richt­li­chen...
    DB vom 15.04.2011 , Heft 15 , DB0414108 weiterlesen
  • Haftungsrecht

    In­sol­venz­ver­schlep­pung: Verjährung des An­spruchs auf Er­satz des Neugläubi­ger­scha­dens

    Schadensersatzanspruch gem. § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 InsO (§ 64 Abs. 1 GmbHG a. F.) - Darlegungs- und Beweislast für anspruchsbegründende Umstände - Keine Anwendung der Sonderverjährungsvorschriften des GmbHG
    BGB § 823 Abs. 2; Gm­bHG § 43 Abs. 4, § 64 Abs. 1 a. F.
    Der An­spruch auf Er­satz des Neugläubi­ger­scha­dens gem. § 823 Abs. 2 BGB, § 64 Abs. 1 Gm­bHG a. F. (jetzt: § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 In­sO) verjährt nach den für de­lik­ti­sche Ansprüche all­ge­mein gel­ten­den Vor­schrif­ten; § 43 Abs. 4 Gm­bHG fin­det kei­ne ent­spre­chen­de An­wen­dung.
    (BGH-Ur­teil vom 15.3.2011 - II ZR 204/09)
    Die Be­klag­te war...
    DB vom 03.06.2011 , Heft 22 , DB0421692 weiterlesen
  • GmbH-Recht

    Zum Gut­glau­bens­schutz bei Er­werb ei­nes Gm­bH-Geschäfts­an­teils

    Gutglaubensschutz hinsichtlich der Gesellschafterstellung des Veräußerers, nicht hinsichtlich dessen uneingeschränkter Verfügungsbefugnis - Kein gutgläubiger Zwischenerwerb durch einen Dritten im Falle einer aufschiebend bedingten Veräußerung - Kein Erfordernis der Aufnahme eines Widerspruchs zur Gesellschafterliste
    BGB § 161 Abs. 1, Abs. 3; Gm­bHG § 16 Abs. 1, Abs. 3, § 40
    Bei Er­werb ei­nes Gm­bH-Geschäfts­an­teils ist nur der gu­te Glau­be an die An­teils­in­ha­ber­schaft des Veräußerers, nicht aber an des­sen un­ein­ge­schränk­te Verfügungs­be­fug­nis geschützt. Im Fal­le ei­ner auf­schie­bend be­ding­ten Veräußerung fin­det des­halb ein gutgläubi­ger Zwi­schen­er­werb durch ei­nen Drit­ten nicht statt. In die­sen Fällen ist die Zu­ord­nung...
    DB vom 01.04.2011 , Heft 13 , DB0412669 weiterlesen
  • Kapitalanlage

    Kei­ne Pflicht des frei­en An­la­ge­be­ra­ters zur Aufklärung über ei­ne Pro­vi­si­on für die emp­foh­le­ne An­la­ge

    BGB § 675
    Zur Pflicht des frei­en, nicht bankmäßig ge­bun­de­nen An­la­ge­be­ra­ters zur Aufklärung über ihm zu­fließen­de Pro­vi­sio­nen (Bestäti­gung des Se­nats­ur­teils vom 15. 4. 2010 - III ZR 196/09, BGHZ 185 S. 185 = DB 2010 S. 1056).
    (BGH-Ur­teil vom 3.3.2011 - III ZR 170/10)
    Der Kläger nimmt die Be­klag­te, ei­ne Fi­nanz­dienst­lei­ste­rin, aus ab­ge­tre­te­nem Recht un­ter dem Vor­wurf feh­ler­haf­ter An­la­ge­be­ra­tung...
    DB vom 01.04.2011 , Heft 13 , DB0412688 weiterlesen
  • Wettbewerbsrecht

    Wett­be­werbs­recht­lich zulässi­ges, un­auf­ge­for­der­tes Über­sen­den ei­ner auf den Na­men des Empfängers aus­ge­stell­ten Kre­dit­kar­te

    Keine unzumutbare Belästigung i. S. von § 7 Abs. 1 UWG bei deutlichem Hinweis auf Einsetzbarkeit der übersandten Kreditkarte erst nach gesonderter Erklärung und keine Rücksendung der Karte erforderlich
    UWG § 4 Nr. 1 bis Nr. 3, §§ 5, 7 Abs. 1
    Die ein­ma­li­ge un­auf­ge­for­der­te Über­sen­dung ei­ner be­reits auf den Na­men des Empfängers aus­ge­stell­ten Kre­dit­kar­te durch ein Bank­un­ter­neh­men an sei­ne Kun­den stellt kei­ne un­zu­mut­ba­re Belästi­gung i. S. von § 7 Abs. 1 UWG dar, wenn der Empfänger er­kennt, dass er ei­ne ge­son­der­te Erklärung ab­ge­ben muss, um die Kre­dit­kar­te ver­wen­den zu können, und dass er - wenn er...
    DB vom 28.10.2011 , Heft 43 , DB0423928 weiterlesen
  • GmbH-Recht

    Zulässig­keit der Aus­lands­be­ur­kun­dung der Ab­tre­tung ei­nes Gm­bH-Geschäfts­an­teils

    Erfüllung der Beurkundungspflicht durch Auslandsbeurkundung bei Gleichwertigkeit der ausländischen Beurkundung gegenüber der deutschen - Berechtigung des bei der Beurkundung mitwirkenden ausländischen Notars zur Einreichung der Gesellschafterliste beim Handelsregister
    Gm­bHG § 15 Abs. 3, § 16 Abs. 3, § 40 Abs. 2

    (OLG Düssel­dorf, Be­schluss vom 2.3.2011 - I-3 Wx 236/10)
    Die Be­tei­lig­te zu 1) wur­de durch Ge­sell­schaf­ter­ver­trag vom 11. 1. 2010 mit Sitz in Mon­ta­baur ge­gründet. Am 9. 3. 2010 über­trug ihr Gründungs­ge­sell­schaf­ter durch no­ta­ri­el­le Ur­kun­de des schwei­zer No­tars Dr. P. W., Ba­sel, sei­ne Geschäfts­an­tei­le an den schwei­zer Staatsbürger P. G. Die von dem schwei­zer No­tar un­ter­zeich­ne­te Ge­sell­schaft­er­li­ste...
    DB vom 08.04.2011 , Heft 14 , DB0413673 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Kla­ge­geg­ner für Fest­stel­lung der Nich­tig­keit von Ge­sell­schafts­be­schlüssen ei­ner KG

    Übernahme des kapitalgesellschaftsrechtlichen Klagesystems durch Regelungen des Gesellschaftsvertrags? - Zur Annahme eines wichtigen Grundes für den Ausschluss eines Kommanditisten
    HGB §§ 119, 161
    a) Die Nich­tig­keit von Be­schlüssen der Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lung ei­ner Kom­man­dit­ge­sell­schaft wird durch Fest­stel­lungs­kla­ge ge­gen die Mit­ge­sell­schaf­ter gel­tend ge­macht, wenn nicht der Ge­sell­schafts­ver­trag be­stimmt, dass der Streit mit der Ge­sell­schaft aus­zu­tra­gen ist.
    b) Ob das ka­pi­tal­ge­sell­schafts­recht­li­che Sy­stem über­nom­men ist, hängt von der Aus­le­gung des Ge­sell­schafts­ver­trags...
    DB vom 29.04.2011 , Heft 17 , DB0414772 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Aus­le­gung der An­nah­me der Bei­tritts­erklärung ei­nes Kom­man­di­ti­sten

    Zum Anspruch eines Kommanditisten gegen den Gründungsgesellschafter aus Prospekthaftung im weiteren Sinne
    BGB § 133; HGB § 161
    Wird die Bei­tritts­erklärung ei­nes Kom­man­di­ti­sten zu ei­ner Pu­bli­kums­kom­man­dit­ge­sell­schaft von der persönlich haf­ten­den Ge­sell­schaf­te­rin zwar im Na­men der Ge­sell­schaft an­ge­nom­men, ist die persönlich haf­ten­de Ge­sell­schaf­te­rin in dem im Pro­spekt ab­ge­druck­ten Ge­sell­schafts­ver­trag aber nur be­vollmächtigt wor­den, Auf­nah­me­verträge im Na­men der Mit­ge­sell­schaf­ter ab­zu­sch­ließen, spricht...
    DB vom 29.04.2011 , Heft 17 , DB0414787 weiterlesen
  • Bankrecht

    Zum Vor­lie­gen ei­ner kon­klu­den­ten Ge­neh­mi­gung ei­ner Last­schrift­bu­chung durch den Schuld­ner

    Anforderungen an konkludente Genehmigung einer Lastschriftbuchung - Bereicherungsanspruch der Bank gegen den Gläubiger bei fehlender Genehmigung des Schuldners - Bereicherungsausgleich innerhalb der jeweiligen Leistungsverhältnisse bei erfolgter Genehmigung
    BGB §§ 133, 684 Satz 2
    a) Bei der Fra­ge, ob ei­ne kon­klu­den­te Ge­neh­mi­gung ei­ner im Ein­zugs­ermächti­gungs­last­schrift­ver­fah­ren vor­ge­nom­me­nen Kon­to­be­la­stung vor­liegt, ist der durch nor­ma­ti­ve Aus­le­gung zu er­mit­teln­de ob­jek­ti­ve Erklärungs­wert des Ver­hal­tens des Kon­to­in­ha­bers maßgeb­lich (im An­schluss an das Se­nats­ur­teil vom 20. 7. 2010 - XI ZR 236/07, DB 2010 S. 1817 = WM 2010 S. 1546).
    b) Ist ei­ne...
    DB vom 06.05.2011 , Heft 18 , DB0414788 weiterlesen
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