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  • So­zi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­che Beur­tei­lung kurz­fri­sti­ger Aus­landseinsätze in Kon­zern­un­ter­neh­men

    Ei­ne Ent­sen­dung ei­nes Ar­beit­neh­mers ins Aus­land i. S. ei­ner Aus­strah­lung nach § 4 SGB IV bei Beschäfti­gung in ei­ner ausländi­schen Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft (z. B. ei­ner Toch­ter­ge­sell­schaft) liegt vor, wenn der Beschäftig­te im Rah­men ei­nes bei der inländi­schen Ge­sell­schaft (fort-)be­ste­hen­den Beschäfti­gungs­verhält­nis­ses zeit­lich be­grenzt ent­sandt wird. Ein Fort­be­ste­hen ei­nes bei der inländi­schen Ge­sell­schaft...
    DB vom 29.07.2011 , Heft 30 , DB0425761 weiterlesen
  • So­zi­al­ver­si­che­rung: Bei­trags­recht­li­che Be­hand­lung von Ver­dienst­aus­fall­entschädi­gun­gen

    Ar­beits­ent­gelt sind nach § 14 Abs. 1 Satz 1 SGB IV al­le lau­fen­den oder ein­ma­li­gen Ein­nah­men aus ei­ner Beschäfti­gung, gleichgültig, ob ein Rechts­an­spruch auf die Ein­nah­men be­steht, un­ter wel­cher Be­zeich­nung oder in wel­cher Form sie ge­lei­stet wer­den und ob sie un­mit­tel­bar aus der Beschäfti­gung oder im Zu­sam­men­hang mit ihr er­zielt wer­den. Hier­bei muss es sich zwar grundsätz­lich um Lei­stun­gen han­deln, die vom Ar­beit­ge­ber zur Ab­gel­tung ei­ner Ar­beitstätig­keit zu er­brin­gen sind. Das re­le­van­te Ar­beitsen
    DB vom 29.07.2011 , Heft 30 , DB0425762 weiterlesen
  • An­trag im Bun­des­tag: Be­deu­tung von Whist­leb­lo­wing an­er­ken­nen

    Die Be­deu­tung von Whist­leb­lo­wing soll für die Ge­sell­schaft an­er­kannt wer­den und Hin­weis­ge­ber sol­len geschützt wer­den. Dies for­dert die Links­frak­ti­on in ei­nem An­trag (17/6492).
    Des­halb soll die Bun­des­re­gie­rung bis En­de 2011 ei­nen Ge­setz­ent­wurf zum Schutz und zur Förde­rung der Tätig­keit von Hin­weis­ge­bern vor­le­gen. Da­rin soll u. a. ei­ne po­si­ti­ve kul­tu­rel­le Ein­stel­lung und ge­sell­schaft­li­che An­er­ken­nung...
    DB vom 29.07.2011 , Heft 30 , DB0426096 weiterlesen
  • EuGH: Schluss­anträge der Ge­ne­ral­anwältin ge­hen von zulässi­ger Be­schränkung des Jah­res­ur­laubs bzw. der Ur­laubs­ab­gel­tung aus

    (EuGH-Schluss­anträge der Ge­ne­ral­anwältin vom 7.7.2011 - Rs. C-214/10)
    Nach An­sicht von Ge­ne­ral­anwältin Tr­sten­jak steht das Uni­ons­recht ei­ner Be­schränkung des An­spruchs auf Jah­res­ur­laub bzw. Ur­laubs­ab­gel­tung nicht ent­ge­gen, so­fern die­se mit dem Er­ho­lungs­zweck ver­ein­bar ist.
    Die Fest­le­gung ei­ner Be­schränkungs­frist ob­liegt nach den Schluss­anträgen der Ge­ne­ral­anwältin in der Rs. C-214/10 vom 7....
    DB vom 27.07.2011 , DB0426354 weiterlesen
  • BAG: Mit­tei­lung zum Ver­fah­ren - 7 AZR 41/10 (Be­triebs­rat, PC und In­ter­net)

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Be­schluss vom 21.7.2011 - 7 ABR 41/10)
    Das Ver­fah­ren 7 ABR 41/10 wur­de vom BAG mit Be­schluss vom 21. 7. 2011 ein­ge­stellt. Die Ar­beit­ge­be­rin hat ih­re zum LAG er­ho­be­ne Be­schwer­de ge­gen den erst­in­stanz­li­chen Be­schluss des Ar­bG zurück­ge­nom­men. In die­sem war sie ver­pflich­tet wor­den, dem Be­triebs­rat ei­nen PC und ei­nen In­ter­net­zu­gang zur Verfügung zu stel­len. Durch die Rück­nah­me...
    DB vom 26.07.2011 , DB0426297 weiterlesen
  • EGMR: Kündi­gung ei­ner Al­ten­pfle­ge­rin nach ih­rer Straf­an­zei­ge ge­gen Ar­beit­ge­ber we­gen Mängeln in der Pfle­ge war un­ge­recht­fer­tigt

    (EGMR, Ur­teil vom 21.7.2011 - 28274/08)
    In sei­nem am 21. 7. 2011 verkünde­ten Kam­mer­ur­teil im Ver­fah­ren Hei­nisch ge­gen Deutsch­land (Be­schwer­de­num­mer 28274/08), das noch nicht rechts­kräftig ist1, stell­te der Eu­ropäische Ge­richts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) ein­stim­mig fest, dass ei­ne Ver­let­zung von Ar­ti­kel 10 (Frei­heit der Mei­nungsäußerung) der Eu­ropäischen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on (EMRK) vor­lag.
    ...
    DB vom 23.07.2011 , DB0426097 weiterlesen
  • Mas­sen­haf­te IBM-Ver­fah­ren blockie­ren Ar­beits­ge­rich­te

    Das Ar­bG Stutt­gart und das LAG Ba­den-Würt­tem­berg wer­den seit Be­ginn des Jah­res 2010 mit Ver­fah­ren be­tref­fend die Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung bei der Fir­ma IBM förm­lich "über­schwemmt". Darüber wur­de ver­ein­zelt in ört­li­chen Ta­ges­zei­tun­gen be­rich­tet.
    In der er­sten Jah­reshälf­te 2011 gin­gen beim Ar­bG Stutt­gart und beim LAG ins­ge­samt 1148 bzw. 470 IBM-Ver­fah­ren ein. Das sind 15,2% al­ler Ur­teils­ver­fah­ren in der er­sten In­stanz bzw. 35% al­ler Be­ru­fungs­ver­fah­ren in der zwei­ten In­stanz.
    In al­len Fällen
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0426006 weiterlesen
  • LAG Ber­lin-Bran­den­burg: Min­der­heits­grup­pe im Be­triebs­rat kann kein ei­ge­nes Büro ver­lan­gen.

    (LAG Ber­lin-Bran­den­burg, Be­schluss vom 19.7.2011 - 7 Ta BV 764/11)
    Das LAG Ber­lin-Bran­den­burg hat mit Be­schluss vom 19. 7. 2011 - 7 Ta BV 764/11 ent­schie­den, dass ei­ne Min­der­heits­grup­pe im Be­triebs­rat vom Be­triebs­rat als Gre­mi­um kei­ne Über­las­sung ei­ge­ner Büroräume ein­sch­ließlich Büro­tech­nik zur aus­sch­ließli­chen Nut­zung ver­lan­gen kann.
    Ei­ne in ei­nem großen Ber­li­ner Un­ter­neh­men für die Be­triebs­rats­wahl...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0426026 weiterlesen
  • BAG: Be­rech­nung der in­sol­venz­geschütz­ten Be­triebs­ren­ten­an­wart­schaft - Kei­ne Al­ters­dis­kri­mi­nie­rung

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 19.7.2011 - 3 AZR 434/09)
    Nach § 7 Abs. 2 Be­trAVG wird die Höhe der Be­triebs­ren­ten­an­wart­schaft, für die der Pen­si­ons-Si­che­rungs-Ver­ein bei In­sol­venz des Ar­beit­ge­bers ein­zu­ste­hen hat, nach § 2 Abs. 1 Be­trAVG be­stimmt. Es kommt des­halb die glei­che Re­ge­lung zur An­wen­dung, die gilt, wenn fest­zu­stel­len ist, wie hoch die ge­setz­lich un­ver­fall­ba­re An­wart­schaft ei­nes vor...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0426025 weiterlesen
  • Mel­de­ver­fah­ren in der So­zi­al­ver­si­che­rung: ELENA wird ein­ge­stellt

    Das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie und das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Ar­beit und So­zia­les ha­ben sich nach ein­ge­hen­der Über­prüfung des ELENA-Ver­fah­rens dar­auf verständigt, das Ver­fah­ren schnellstmöglich ein­zu­stel­len.
    Grund ist die feh­len­de Ver­brei­tung der qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Si­gna­tur. Um­fas­sen­de Un­ter­su­chun­gen ha­ben jetzt ge­zeigt, dass sich die­ser Si­cher­heits­stan­dard, der für das ELENA-Ver­fah­ren da­ten­schutz­recht­lich zwin­gend ge­bo­ten ist, trotz al­ler Bemühun­gen in ab­sehb
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0425989 weiterlesen
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