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  • LAG Ber­lin-Bran­den­burg: Min­der­heits­grup­pe im Be­triebs­rat kann kein ei­ge­nes Büro ver­lan­gen.

    (LAG Ber­lin-Bran­den­burg, Be­schluss vom 19.7.2011 - 7 Ta BV 764/11)
    Das LAG Ber­lin-Bran­den­burg hat mit Be­schluss vom 19. 7. 2011 - 7 Ta BV 764/11 ent­schie­den, dass ei­ne Min­der­heits­grup­pe im Be­triebs­rat vom Be­triebs­rat als Gre­mi­um kei­ne Über­las­sung ei­ge­ner Büroräume ein­sch­ließlich Büro­tech­nik zur aus­sch­ließli­chen Nut­zung ver­lan­gen kann.
    Ei­ne in ei­nem großen Ber­li­ner Un­ter­neh­men für die Be­triebs­rats­wahl...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0426026 weiterlesen
  • BAG: Be­rech­nung der in­sol­venz­geschütz­ten Be­triebs­ren­ten­an­wart­schaft - Kei­ne Al­ters­dis­kri­mi­nie­rung

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 19.7.2011 - 3 AZR 434/09)
    Nach § 7 Abs. 2 Be­trAVG wird die Höhe der Be­triebs­ren­ten­an­wart­schaft, für die der Pen­si­ons-Si­che­rungs-Ver­ein bei In­sol­venz des Ar­beit­ge­bers ein­zu­ste­hen hat, nach § 2 Abs. 1 Be­trAVG be­stimmt. Es kommt des­halb die glei­che Re­ge­lung zur An­wen­dung, die gilt, wenn fest­zu­stel­len ist, wie hoch die ge­setz­lich un­ver­fall­ba­re An­wart­schaft ei­nes vor...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0426025 weiterlesen
  • Mel­de­ver­fah­ren in der So­zi­al­ver­si­che­rung: ELENA wird ein­ge­stellt

    Das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie und das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Ar­beit und So­zia­les ha­ben sich nach ein­ge­hen­der Über­prüfung des ELENA-Ver­fah­rens dar­auf verständigt, das Ver­fah­ren schnellstmöglich ein­zu­stel­len.
    Grund ist die feh­len­de Ver­brei­tung der qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Si­gna­tur. Um­fas­sen­de Un­ter­su­chun­gen ha­ben jetzt ge­zeigt, dass sich die­ser Si­cher­heits­stan­dard, der für das ELENA-Ver­fah­ren da­ten­schutz­recht­lich zwin­gend ge­bo­ten ist, trotz al­ler Bemühun­gen in ab­sehb
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0425989 weiterlesen
  • BVer­fG: Aus­schluss der Mit­ver­si­che­rung von Kin­dern in der Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung ver­fas­sungs­gemäß

    (BVer­fG, Be­schluss vom 14.5.2011 - 1 BvR 429/11)
    § 10 Abs. 3 SGB V schließt Kin­der mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ter El­tern von der bei­trags­frei­en Fa­mi­li­en­ver­si­che­rung aus, wenn das Ge­samt­ein­kom­men des El­tern­teils, der nicht Mit­glied ei­ner ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­se ist, höher ist als das des Mit­glieds und be­stimm­te, im Ge­setz fest­ge­leg­te Ein­kom­mens­gren­zen über­steigt. Durch die Re­ge­lung wer­den ver­hei­ra­te­te...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0425898 weiterlesen
  • BAG: Ein­zel­ver­trag­li­che Vergütungs­re­ge­lung ei­nes Chef­arzts im Be­reich des BAT-KF

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 29.6.2011 - 5 AZR 161/10)
    Ei­ne ein­zel­ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung, wo­nach der Chef­arzt ei­nes Kran­ken­hau­ses Vergütung nach der Vergütungs­grup­pe I des BAT-KF erhält, ist im Zwei­fel als dy­na­mi­sche Vergütungs­ver­ein­ba­rung aus­zu­le­gen. Die Vergütungs­grup­pe I BAT-KF wur­de zum 1. 7. 2007 in die Ent­gelt­grup­pe 15 Ü BAT-KF n. F. über­ge­lei­tet. Dies gilt man­gels ge­gen­tei­li­ger An­halts­punk­te auch für Chefärz­te.
    Der Kläger ist bei dem Be­klag­ten...
    DB vom 22.07.2011 , Heft 29 , DB0424355 weiterlesen
  • 100 Jah­re Reichs­ver­si­che­rungs­ord­nung: Grund­la­ge des heu­ti­gen So­zi­al­ver­si­che­rungs­sy­stems

    Am 19. 7. 1911 ist die Reichs­ver­si­che­rungs­ord­nung in Kraft ge­tre­ten. Da­mit wird die ein­heit­li­che So­zi­al­ge­setz­ge­bung in Deutsch­land und so­mit ei­ne wich­ti­ge Ba­sis des So­zi­al­staa­tes 100 Jah­re alt.
    Mit dem In­kraft­tre­ten der Reichs­ver­si­che­rungs­ord­nung wur­den die Bis­marck­schen So­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­set­ze der Jah­re 1883 bis 1889 über die Kran­ken-, Ren­ten- und Un­fall­ver­si­che­rung erst­mals zu ei­nem ein­heit­li­chen...
    DB vom 18.07.2011 , DB0425931 weiterlesen
  • BAG: Fal­sche Be­ant­wor­tung der Fra­ge nach ei­ner Schwer­be­hin­de­rung

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 7.7.2011 - 2 AZR 396/10)
    Die fal­sche Be­ant­wor­tung ei­ner dem Ar­beit­neh­mer bei der Ein­stel­lung zulässi­ger­wei­se ge­stell­ten Fra­ge kann den Ar­beit­ge­ber da­zu be­rech­ti­gen, den Ar­beits­ver­trag we­gen arg­li­sti­ger Täuschung an­zu­fech­ten. Das setzt vor­aus, dass die Täuschung für den Ab­schluss des Ar­beits­ver­trags ursächlich war. Wirkt sich die Täuschung im Ar­beits­verhält­nis wei­ter­hin aus, kann zu­dem ei­ne Kündi­gung ge­recht­fer­tigt sein.
    ...
    DB vom 15.07.2011 , Heft 28 , DB0425670 weiterlesen
  • BAG: Sach­li­che Reich­wei­te ei­ner ver­trag­li­chen Be­zug­nah­me­klau­sel

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 6.7.2011 - 4 AZR 706/09)
    Ei­ne ar­beits­ver­trag­li­che Be­zug­nah­me­klau­sel, die auf die "Be­stim­mun­gen des Ta­rif­ver­trags für die Ar­bei­ter der Deut­schen Bun­des­post" und die son­sti­gen für sie gel­ten­den Ta­rif­verträge in der je­wei­li­gen Fas­sung ver­weist, er­fasst zwar zu­min­dest im We­ge der ergänzen­den Ver­trags­aus­le­gung die Ta­rif­verträge der Deut­schen Te­le­kom AG, die dann auf...
    DB vom 15.07.2011 , Heft 28 , DB0425530 weiterlesen
  • BAG: Ge­werk­schafts­ein­tritt ei­nes Ar­beit­neh­mers während der Nach­bin­dung (§ 3 Abs. 3 TVG) des Ar­beit­ge­bers

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 6.7.2011 - 4 AZR 424/09)
    Ein Ar­beit­ge­ber ist nach sei­nem Ver­bands­aus­tritt an die vom Ar­beit­ge­ber­ver­band bis zu die­sem Zeit­punkt ge­schlos­se­nen Ta­rif­verträge kraft Nach­bin­dung (§ 3 Abs. 3 TVG) bis zu de­ren En­de un­mit­tel­bar und zwin­gend ge­bun­den. Tritt ein Ar­beit­neh­mer während die­ser Zeit in die Ge­werk­schaft ein, die die Ta­rif­verträge ge­schlos­sen hat, wir­ken die­se...
    DB vom 15.07.2011 , Heft 28 , DB0425528 weiterlesen
  • BAG: Be­triebs­rats­anhörung zur Kündi­gung und Er­set­zung der Stel­lung­nah­me des Be­triebs­rats zur Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge durch ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich

    (Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 7.7.2011 - 6 AZR 248/10)
    Gemäß § 102 Abs. 1 Satz 1 Be­trVG ist der Be­triebs­rat vor je­der Kündi­gung zu hören. Zur Ent­ge­gen­nah­me von Mit­tei­lun­gen über die Kündi­gungs­ab­sicht des Ar­beit­ge­bers ist nach § 26 Abs. 2 Satz 2 Be­trVG der Vor­sit­zen­de des Be­triebs­rats oder im Fall sei­ner Ver­hin­de­rung sein Stell­ver­tre­ter be­rech­tigt. Be­ab­sich­tigt der Ar­beit­ge­ber ei­ne Viel­zahl...
    DB vom 15.07.2011 , Heft 28 , DB0425534 weiterlesen
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