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  • Kreditsicherungsrecht / Sonstiges Recht

    Zum For­mer­for­der­nis für Mit­haf­tungsüber­nah­me

    Mithaftungsübernahme eines Kommanditisten für Darlehensverbindlichkeiten einer GmbH & Co. KG - Anwendung des Verbraucherkreditgesetzes auf Schuldbeitritt - Erfüllung der Schriftform des § 4 Abs. 1 VerbrKrG
    Ver­brKrG (in der Fas­sung ab 1. 5. 1993) § 4 Abs. 1
    Zur Form­wirk­sam­keit ei­ner Mit­haf­tungsüber­nah­me (im An­schluss an BGH-Ur­teil vom 27. 4. 2004 - XI ZR 49/03, DB 2004 S. 1824).
    (BGH-Ur­teil vom 25.10.2011 - XI ZR 331/10)
    Die kla­gen­de Bank nimmt die Be­klag­te aus ei­ner Mit­haf­tungs­erklärung für Ver­bind­lich­kei­ten ei­ner Gm­bH & Co. KG in An­spruch, de­ren Kom­man­di­ti­stin die Be­klag­te war.
    ...
    DB vom 23.12.2011 , Heft 51/52 , DB0463450 weiterlesen
  • Bankrecht

    Zur Fra­ge der kon­klu­den­ten Ge­neh­mi­gung von Ein­zugs­ermächti­gungs­last­schrif­ten

    BGB § 684 Satz 2; In­sO § 133 Abs. 1
    a) Zur Fra­ge der kon­klu­den­ten Ge­neh­mi­gung von Ein­zugs­ermächti­gungs­last­schrif­ten bei ver­ein­bar­ter Führung des Kon­tos auf Gut­ha­ben­ba­sis.
    b) Zum Ein­wand der Vor­satz­an­fech­tung bei Ge­neh­mi­gung von Ein­zugs­ermächti­gungs­last­schrif­ten.
    (BGH-Ur­teil vom 25.10.2011 - XI ZR 368/09)
    Der Kläger be­gehrt als In­sol­venz­ver­wal­ter über das Vermögen der P. Gm­bH (im Fol­gen­den: Schuld­ne­rin) von der be­klag­ten...
    DB vom 23.12.2011 , Heft 51/52 , DB0462991 weiterlesen
  • Bankrecht

    Zum Scha­dens­er­satz­an­spruch ge­gen In­sol­venz­ver­wal­ter we­gen Wi­der­spruchs ge­gen Last­schrif­ten

    Forderungseinzug im Einzugsermächtigungsverfahren trotz Erteilung eines Abbuchungsauftrags zugunsten des Gläubigers - Keine wirksame Genehmigung einer Lastschrift durch Erklärung gegenüber dem Lastschriftgläubiger - Beachtung des Widerspruchs gegen Lastschrift trotz Abbuchungsauftrag - Unwiderruflichkeit eines Widerspruchs
    BGB § 684 Satz 2, § 826; In­sO § 21 Abs. 2 Nr. 2 Fall 2
    a) Die Ge­neh­mi­gung ei­ner Last­schrift im Ein­zugs­ermächti­gungs­ver­fah­ren kann nicht ge­genüber dem Last­schriftgläubi­ger erklärt wer­den.
    b) Hat der Last­schriftgläubi­ger die Last­schrift im Ein­zugs­ermächti­gungs­ver­fah­ren ein­ge­reicht, ist der Wi­der­spruch des Schuld­ners für die Zahl­stel­le [Schuld­ner­bank] auch dann be­acht­lich, wenn der Schuld­ner...
    DB vom 11.11.2011 , Heft 45 , DB0461682 weiterlesen
  • Steuerberaterrecht

    Scha­dens­er­satz­an­spruch ei­nes Gm­bH-Geschäftsführers ge­gen Steu­er­be­ra­ter der Gm­bH aus Ver­trag mit Schutz­wir­kung zu­gun­sten Drit­ter

    Einbeziehung des Geschäftsführers in den Schutzbereich eines Umsatzsteuermandats - Leistungsnähe des Geschäftsführers zur steuerlichen Beratung aufgrund der Regelung des § 34 Abs. 1 AO - Risiko des Geschäftsführers, für Folgen der fehlerhaften Wahrnehmung des Steuermandats in Haftung genommen zu werden, trotz pflichtgemäßer Überwachung der Tätigkeit des Steuerberaters - Keine Zurechnung von Haftungsschäden, die durch Fehler der Finanzverwaltung entstanden sind - Zur Verjährung des Schadensersatzanspruchs
    BGB §§ 328, 675, 199 Abs. 1; AO §§ 34, 69, 191, 219
    a) Der Geschäftsführer kann als Drit­ter in den Schutz­be­reich ei­nes Um­satz­steu­er­man­da­tes ein­be­zo­gen sein, wel­ches die Gm­bH er­teilt hat. Nach Maßga­be der all­ge­mei­nen Vor­aus­set­zun­gen können die steu­er­li­chen Be­ra­ter der Gm­bH des­halb ver­pflich­tet sein, de­ren Geschäftsführern ih­ren Scha­den aus ei­ner steu­er­li­chen In­haf­tung­nah­me zu er­set­zen.
    b) Die Verjährung für den Er­satz­an­spruch des Geschäftsführers...
    DB vom 02.12.2011 , Heft 48 , DB0462435 weiterlesen
  • Sonstiges Recht

    An­for­de­run­gen an den Nach­weis der Ver­tre­tungs­verhält­nis­se ei­ner GbR bei der Löschung ei­ner Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek

    Nachweis der Vertretungsverhältnisse mit der vollstreckbaren Ausfertigung des Urteils, aufgrund dessen die Eintragung der Hypothek erfolgte - Rüge einer nicht ordnungsgemäßen Vertretung nach Erteilung der Vollstreckungsklausel nur im Wege der Klauselerinnerung
    GBO § 29; ZPO § 867
    Die Ver­tre­tungs­verhält­nis­se ei­ner GbR können auch bei der späte­ren Löschung ei­ner von ihr er­wirk­ten Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek mit der voll­streck­ba­ren Aus­fer­ti­gung des Ur­teils nach­ge­wie­sen wer­den, auf­grund des­sen die Ein­tra­gung der Hy­po­thek er­folg­te.
    (BGH-Be­schluss vom 13.10.2011 - V ZB 90/11)
    Auf­grund ei­nes voll­streck­ba­ren Ur­teils ge­gen den Be­tei­lig­ten zu 2 er­wirk­te...
    DB vom 09.12.2011 , Heft 49 , DB0462981 weiterlesen
  • Insolvenzrecht

    Ver­sa­gung der Bestäti­gung ei­nes In­sol­venz­plans we­gen un­ter­las­se­ner Mit­tei­lung von In­sol­venz­straf­ta­ten nur im Fal­le der be­ab­sich­tig­ten Un­ter­neh­mens­fortführung

    In­sO §§ 220, 250 Nr. 1, § 290 Abs. 1 Nr. 1
    Wer­den in den dar­stel­len­den Teil des In­sol­venz­plans die vom Schuld­ner be­gan­ge­nen In­sol­venz­straf­ta­ten (§§ 283 bis 283c StGB) nicht auf­ge­nom­men, ist die Bestäti­gung des Plans nur zu ver­sa­gen, wenn der Plan auf ei­ne Un­ter­neh­mens­fortführung ab­zielt.
    (BGH-Be­schluss vom 13.10.2011 - IX ZB 37/08)
    Am 3. 7. 2006 eröff­ne­te das In­sol­venz­ge­richt auf Ei­gen­an­trag...
    DB vom 27.01.2012 , Heft 04 , DB0465153 weiterlesen
  • Insolvenzrecht / GmbH-Recht

    Zum Be­griff der Kre­dit­unwürdig­keit im Sin­ne des Ei­gen­ka­pi­ta­ler­satz­rechts

    In­sO § 135 Abs. 1 Nr. 2 a. F.; Gm­bHG § 32a a. F.
    a) Kre­dit­unwürdig i. S. der Re­geln über den Ei­gen­ka­pi­ta­ler­satz kann ei­ne Ge­sell­schaft nur dann sein, wenn sie tatsächlich ei­nen Kre­dit benötigt.
    b) Ein Kre­dit­be­darf, der nur auf­grund zu ge­ring kal­ku­lier­ter Ab­schlags­zah­lun­gen des Ge­sell­schaf­ters oder ei­nes mit ihm ver­bun­de­nen Un­ter­neh­mens ent­stan­den ist und der nachträglich bei rich­ti­ger Be­trach­tungs­wei­se...
    DB vom 25.11.2011 , Heft 47 , DB0462321 weiterlesen
  • Personengesellschaftsrecht

    Stel­lung ei­nes Treu­ge­bers als un­mit­tel­ba­rer Ge­sell­schaf­ter in der Li­qui­da­ti­on ei­ner Pu­bli­kums­ge­sell­schaft auf­grund ge­sell­schafts- und treu­hand­ver­trag­li­cher Re­ge­lun­gen

    Haftung eines Anlegers gegenüber einer Publikumsgesellschaft (geschlossener Immobilienfonds) für Liquidationsfehlbetrag - Zur Wirksamkeit der Abtretung des Freistellungsanspruchs der Treuhänderin gegen die Treugeber an die Gesellschaft
    BGB § 735; HGB § 105
    Ist - wie bei Pu­bli­kums­ge­sell­schaf­ten häufig - die mit­tel­ba­re Be­tei­li­gung erst noch zu wer­ben­der An­le­ger und da­mit ei­ne Ver­zah­nung von Ge­sell­schaft und Treu­hand im Ge­sell­schafts­ver­trag von vorn­her­ein vor­ge­se­hen und sind im Hin­blick dar­auf be­stimm­te Rech­te und Pflich­ten der An­le­ger schon im Ge­sell­schafts­ver­trag ge­re­gelt, hat der Treu­ge­ber im In­nen­verhält­nis die Stel­lung ei­nes...
    DB vom 02.12.2011 , Heft 48 , DB0462430 weiterlesen
  • Kapitalanlage / Rechtsanwaltsrecht

    Im­mo­bi­li­en­fonds: Zur Wirk­sam­keit ei­ner Treu­hand­voll­macht gem. Art. 1 § 1 RBerG a. F.

    Abgrenzung erlaubnisfreier Geschäftsbesorgung von erlaubnispflichtiger Rechtsbesorgung - Keine Erlaubnispflicht bei Schwerpunkt der Bevollmächtigung für Tätigkeiten auf wirtschaftlichem Gebiet
    RBerG Art. 1 § 1; BGB § 134
    Zur Wirk­sam­keit ei­ner Treu­hand­voll­macht, bei der der Schwer­punkt der Tätig­keit des Treuhänders auf wirt­schaft­li­chem Ge­biet liegt und die die Wahr­neh­mung wirt­schaft­li­cher Be­lan­ge von Treu­ge­ber-Ge­sell­schaf­tern ei­ner Fonds­ge­sell­schaft in der Rechts­form ei­ner Ge­sell­schaft bürger­li­chen Rechts be­zweckt.
    (BGH-Ur­teil vom 11.10.2011 - XI ZR 415/10)
    Die Par­tei­en strei­ten...
    DB vom 09.12.2011 , Heft 49 , DB0462980 weiterlesen
  • Rechtsanwaltsrecht

    Kei­ne Zu­las­sung ei­ner Gm­bH als Rechts­an­walts­ge­sell­schaft, de­ren Geschäfts­an­tei­le mehr­heit­lich Pa­ten­t­anwälten zu­ste­hen

    Voraussetzungen für Zulassung einer GmbH bestehend aus Rechts- und Patentanwälten - Anteile und Geschäftsführung mehrheitlich in Händen von Rechtsanwälten - Verfassungsmäßigkeit der § 59e und § 59f BRAO: Keine unzulässige Einschränkung der Berufsfreiheit oder des Gleichheitsgrundsatzes gem. Art. 3 Abs. 1 GG
    BRAO §§ 59e, 59f
    a) Ei­ne Ge­sell­schaft mit be­schränk­ter Haf­tung, bei wel­cher die Mehr­heit der Geschäfts­an­tei­le und der Stimm­an­tei­le Pa­ten­t­anwälten zu­steht, wel­che nicht zu­gleich Rechts­anwälte sind, kann nicht als Rechts­an­walts­ge­sell­schaft zu­ge­las­sen wer­den.
    b) Ei­ne Ge­sell­schaft mit be­schränk­ter Haf­tung, de­ren Geschäftsführer mehr­heit­lich nicht zur Rechts­an­walt­schaft zu­ge­las­se­ne Pa­ten­t­anwälte...
    DB vom 23.12.2011 , Heft 51/52 , DB0463376 weiterlesen
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