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  • BFH: Dop­pel­te Haus­haltsführung

    Der BFH hat mit Ur­teil vom 21. 4. 2010 (VI R 26/09, DB 2010 S. 1801) ent­schie­den, dass der für ei­ne dop­pel­te Haus­haltsführung bis­lang von den FG her­an­ge­zo­ge­ne Um­stand, ob der Ar­beit­neh­mer für die Ko­sten des Haus­halts auf­kommt, zwar ein be­son­ders ge­wich­ti­ges In­diz, aber kei­ne zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für die An­er­ken­nung ei­ner dop­pel­ten Haus­haltsführung ist. In dem der Ent­schei­dung zu­grun­de lie­gen­den Streit­fall mach­te der le­di­ge und nicht­selbstständig täti­ge Kläger gel­tend, am Ar­beits­ort ei­ne 64 qm
    DB vom 20.08.2010 , Heft 33 , DB0362908 weiterlesen
  • BFH: Kei­ne GrSt-Be­frei­ung für ei­nen is­la­mi­schen Kul­tur­ver­ein oh­ne Körper­schaft­sta­tus

    Die Be­schränkung der vom GrStG gewähr­ten GrESt-Be­frei­un­gen auf sol­che Re­li­gi­ons­ge­sell­schaf­ten, die Körper­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts sind, so­wie auf jüdi­sche Kul­tus­ge­mein­den ist ver­fas­sungs­gemäß. Dies hat der BFH mit Ur­teil vom 30. 6. 2010 - II R 12/09 (DB 2010 S. 1804) ent­schie­den und da­mit die GrSt-Be­frei­ung für ei­nen is­la­mi­schen Kul­tur­ver­ein, dem nicht der Sta­tus ei­ner Körper­schaft des öffent­li­chen...
    DB vom 20.08.2010 , Heft 33 , DB0362907 weiterlesen
  • BVer­fG: Re­ge­lung des Grenz­be­trags für die Be­wil­li­gung von Kin­der­geld nicht ver­fas­sungs­wid­rig

    Der Be­schwer­de­füh­rer be­zog für sei­nen Sohn, der sich in den Jah­ren 2002-2006 in Be­rufs­aus­bil­dung be­fand, Kin­der­geld. Die Fa­mi­li­en­kas­se be­wil­lig­te für das Jahr 2005 kein Kin­der­geld, da die Ein­künf­te und Be­zü­ge des Soh­nes den maß­geb­li­chen Jah­res­grenz­be­trag i. H. von 7.680 € um 4,34 € über­schrit­ten. Die da­ge­gen ge­rich­te­te Kla­ge des Be­schwer­de­füh­rers blieb vor den FG oh­ne Er­folg. Die 1. Kam­mer...
    DB vom 20.08.2010 , Heft 33 , DB0362845 weiterlesen
  • Steu­er­ver­ein­fa­chung: Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on über­nimmt 18 Vor­schläge der BStBK

    Die Ko­ali­ti­ons­frak­tio­nen ha­ben ei­ne Li­ste mit ins­ge­samt 90 Steu­er­ver­ein­fa­chungs­vor­schlägen (vgl. DB0361731) zu­sam­men­ge­stellt und we­sent­li­che Vor­schläge zum Büro­kra­tie­ab­bau im LSt- und So­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trags­recht von der BStBK über­nom­men. Das BMF ist nun auf­ge­for­dert, zu die­sen Vor­schlägen Stel­lung zu be­zie­hen. "Wir wünschen im In­ter­es­se der Un­ter­neh­men, dass un­se­re Vor­schläge Berück­sich­ti­gung fin­den. Vor al­lem im Lohn­ab­rech­nungs­we­sen be­la­stet die überflüssi­ge Büro­kra­tie meh­re­re Mio. Ar­beitg
    DB vom 20.08.2010 , Heft 33 , DB0362675 weiterlesen
  • Bver­fG: Ab­sen­kung der Be­tei­li­gungs­quo­te bei der Be­steue­rung pri­va­ter Veräußerun­gen von Ka­pi­tal­an­tei­len teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig

    Die Ge­win­ne aus der Veräußerung von im Pri­vat­vermögen ge­hal­te­nen An­tei­len an ei­ner Ka­pGes. un­ter­la­gen nach der bis zum 31. 12. 1998 gel­ten­den Rechts­la­ge als Einkünf­te aus Ge­wer­be­be­trieb der ESt, wenn der St­pfl. in­ner­halb der letz­ten fünf Jah­re vor der Veräußerung - das heißt zu ir­gend­ei­nem Zeit­punkt in­ner­halb die­ses Zei­t­raums - zu mehr als 25% be­tei­ligt war. Nach dem Re­gie­rungs­wech­sel im Jahr 1998 wur­de die Be­tei­li­gungs­gren­ze durch das am 31. 3. 1999 verkünde­te StEnt­lG 1999/2000/2002 auf 10% ges
    DB vom 19.08.2010 , DB0363254 weiterlesen
  • BVer­fG: Kürzung der Ent­la­stung von Entschädi­gun­gen für ent­gan­ge­ne oder ent­ge­hen­de Ein­nah­men teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig

    Die jähr­li­che Er­he­bung der ESt und der pro­gres­si­ve Ver­lauf des ESt-Ta­rifs können zu ei­ner Pro­gres­si­ons­ver­zer­rung führen, wenn Einkünf­te zu­sam­men­ge­ballt in ei­nem Jahr zu­fließen, die wirt­schaft­li­cher Er­trag meh­re­rer Vz. sind. Die Einkünf­te wer­den dann zu ei­nem er­heb­li­chen Teil mit ei­nem höhe­ren Steu­er­satz be­la­stet, als dies bei der Ver­tei­lung des Ein­kom­mens auf meh­re­re Vz. der Fall wäre, oh­ne dass die...
    DB vom 19.08.2010 , DB0363255 weiterlesen
  • BVer­fG: Verlänge­rung der Spe­ku­la­ti­ons­frist bei Grundstücks­veräußerungs­geschäften teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig

    Die Ge­win­ne aus pri­va­ten Grundstücks­veräußerungs­geschäften un­ter­la­gen nach der bis zum 31. 12. 1998 gel­ten­den Rechts­la­ge der ESt, wenn der Zei­t­raum zwi­schen An­schaf­fung und Veräußerung we­ni­ger als zwei Jah­re be­trug (sog. Spe­ku­la­ti­ons­geschäfte). Nach dem Re­gie­rungs­wech­sel im Jahr 1998 wur­de die Veräußerungs­frist durch das am 31. 3. 1999 verkünde­te StEnt­lG 1999/2000/2002 auf zehn Jah­re verlängert (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG). Nach § 52 Abs. 39 Satz 1 EStG galt die neue Frist erst­mals ab dem Vz.
    DB vom 19.08.2010 , DB0363251 weiterlesen
  • BVer­fG: Un­gleich­be­hand­lung von Ehe und ein­ge­tra­ge­ner Le­bens­part­ner­schaft im Er­bStG ver­fas­sungs­wid­rig

    Nach den Be­stim­mun­gen der §§ 15, 16, 17 und 19 Er­bStG i. d. F. nach dem JStG 1997 vom 20. 12. 1996 (Er­bStG a. F.) wur­den ein­ge­tra­ge­ne Le­bens­part­ner nach Schaf­fung des Rechts­in­sti­tuts der Le­bens­part­ner­schaft 2001 erb­schaft­steu­er­recht­lich er­heb­lich höher be­la­stet als Ehe­gat­ten.
    Während Ehe­gat­ten nach §§ 15 Abs. 1, 19 Abs. 1 ErbstG a. F. der günstig­sten Steu­er­klas­se I un­ter­fie­len und abhängig von der Höhe des Er­erb­ten Steu­ersätze zwi­schen 7% und 30% zu ent­rich­ten hat­ten, wa­ren Le­bens­part­ner als
    DB vom 17.08.2010 , DB0362803 weiterlesen
  • DStV: EuGH zum Vor­steu­er­ab­zug bei Rech­nungs­kor­rek­tu­ren

    Der EuGH hat mit sei­nem Ur­teil vom 15. 7. 2010 - Rs. C-368/09 darüber ent­schie­den, ob es zu ei­ner Rück­wir­kung des Vor­steu­er­ab­zugs bei kor­ri­gier­ten Rech­nun­gen kom­men kann. In dem kon­kre­ten Fall wur­de dem un­ga­ri­schen Kläger der Vor­steu­er­ab­zug nur auf­grund ei­nes fal­schen Rech­nungs­da­tums ver­wehrt. Der Vor­steu­er­ab­zug wur­de bei den ein­ge­reich­ten kor­ri­gier­ten Rech­nun­gen eben­falls ver­sagt, da kei­ne fort­lau­fen­de...
    DB vom 17.08.2010 , DB0362638 weiterlesen
  • Ver­fas­sungs­be­schwer­den ge­gen Ab­ge­ord­ne­ten­pau­scha­le er­folg­los

    Die Ab­ge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­tags er­hal­ten zur Ab­gel­tung ih­rer durch das Man­dat ver­an­lass­ten Auf­wen­dun­gen ei­ne mo­nat­li­che Ko­sten­pau­scha­le, die et­wa 1/3 der ge­sam­ten Bezüge um­fasst und nach § 3 Nr. 12 EStG steu­er­frei ist (sog. Ab­ge­ord­ne­ten­pau­scha­le). Die Be­schwer­deführer be­zie­hen Einkünf­te aus nicht­selbstständi­ger Ar­beit nach § 19 EStG. Be­rufs­be­ding­te Auf­wen­dun­gen können sie - den all­ge­mei­nen...
    DB vom 17.08.2010 , DB0362641 weiterlesen
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